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Kinderfernsehen: von der pädagogischen Nische zum effizienten Werbeträger

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Zusammenfassung

Erstmals ab November 1939 strahlt das nur in Berlin, in sogenannten Fernsehstuben öffentlich und von wenigen privilegierten Privatleuten — Funktionären der NSDAP zumeist — empfangbare Fernsehen Sendungen für Kinder aus (Hickethier 1991, 93ff.; 1998a). Im Studio werden mit Kindern Gymnastikübungen vorgeführt, unter Anleitung von Erwachsenen wird gespielt und gesungen, alles zum Lob und zur Stärkung der nationalsozialistischen Bewegung: Ein Sportlehrer demonstriert zusammen mit Kindern, wie „sachgemäße Kindergymnastik“betrieben werden kann und muss, eine Betreuerin oder Moderatorin, damals noch getreu dem Kindergarten-Jargon „Tante“genannt, fuhrt ebenfalls vorbildhaft vor, wie Kinder sich sinnvoll (zu) beschäftigen (haben), was sie (zu) singen, (zu) rezitieren und (zu) spielen (haben).

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© Westdeutscher Verlag GmbH, Wiesbaden 2002

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