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Das Capital Asset Pricing Model (CAPM)

  • Wilfried Hausmann
  • Kathrin Diener
  • Joachim Käsler

Zusammenfassung

Das Capital Asset Pricing Model (CAPM) ist ein Modell zur Erklärung der Preisbildung aller Anlageformen in einem sogenannten vollkommenen Kapitalmarkt. Es geht auf die bahnbrechenden Ideen von Harry Markowitz (Nobelpreis 1990) und — vermutlich unabhangig von ihm — Andrew Roy aus dem Jahre 1952 zurück, die häufig als Basis der moderenen Portfoliotheorie angesehen werden. Kernpunkt dieser Theorie ist der Ansatz, eine Anlageform aufgrund des Erwartungswertes und der Varianz ihrer Rendite zu beurteilen. Ein weiterer wesentlicher Punkt ist die vereinfachende Beschrankung auf ein Einperiodenmodell. Dies ermöglicht es, das Modell überschaubar zu halten und die wesentlichen Ergebnisse klar herauszuarbeiten. An der Weiterentwicklung des Markowitzschen Ansatzes zum CAPM waren eine Reihe hochrangiger Wissenschaftler beteiligt. Erwähnt seien an dieser Stelle James Tobin (Nobelpreis 1981) und William Sharpe (Nobelpreis 1990). Auf William Sharpe ist auch noch aus einem anderen Grund hinzuweisen. Sein Buch Investments [54] bietet eine auch didaktisch hervorragende Darstellung des CAPM und ist als Lektüre zur Vertiefung unserer Ausführungen, die seinem logischen Aufbau folgen, unbedingt zu empfehlen.

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Copyright information

© Friedr. Vieweg & Sohn Verlagsgesellschaft mbH, Braunschweig/Wiesbaden 2002

Authors and Affiliations

  • Wilfried Hausmann
    • 1
  • Kathrin Diener
    • 2
  • Joachim Käsler
    • 2
  1. 1.Fachbereich Mathematik, Naturwissenschaften und DatenverarbeitungFachhochschule Gießen-FriedbegFriedbergDeutschland
  2. 2.Financial EngineeringING BHF-BANKFrankfurt am MainDeutschland

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