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“…it’s important … to open your senses for situations, for people, for circumstances.”—Developing a Habitus of Tolerance of Complexity and Openness for the Alien—Nina F.

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Xenosophia and Religion. Biographical and Statistical Paths for a Culture of Welcome

Abstract

This chapter presents the case of Nina F. , a young woman who has experienced feelings of alienness, as she and her family moved intercontinentally three times. These feelings of being the alien and, as Nina says, “the odd one out” occurred primarily when she was an adolescent and had to deal with, among other things, the challenge of not speaking the same code that the other teenagers used, even though she spoke the same language. These experiences led to her current attitude of accepting and even welcoming alienness, of letting herself benefit from new encounters, and also of experiencing a certain independence concerning relationships. In the context of the typology of biographical trajectories toward a culture of welcoming in our Bielefeld Study on Xenosophia and Religion in Germany, Nina represents the type of trajectory which is based primarily on interpersonal relations.

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Notes

  1. 1.

    See also her own reflections on the different ways of how the German and the Spanish language “work for her” in the section “Nina’s Challenge: Interpersonal Relations.”

  2. 2.

    See Chap. 4 for a detailed description of the measures in the framework of the research design of the entire study.

  3. 3.

    „“Und ich habe mich eine Zeitlang so ein bisschen gefragt, so was passiert wäre oder was mit Lateinamerika passiert wäre oder wie sich Lateinamerika entwickelt hätte, wenn diese Eroberung nicht statt- und Missionierung nicht stattgefunden hätte. […] Ne, die wurden geplündert und also so im Zuge der Eroberung wurde ein Genozid an der Bevölkerung verübt. Und dann finde ich das manchmal ein bisschen schräg, dann Weihnachten zu spenden und einen auf (schmunzelnd) Nächstenliebe zu machen. Ja, deshalb. Also das Symbol des Kreuzes mag ich irgendwie nicht, weil das ein sehr mächtiges Symbol ist. […] Und man trägt mit diesem Symbol auch eine ganze Menge... anderen Kram mit sich rum, von dem ich nicht weiß, ob man das eigentlich immer möchte. Also ja klar kann es auch für Werte und Nächstenliebe und was weiß ich nicht was stehen, aber für mich steht es auch... für die Geschichte, aus der das kommt. Und in welchen geschichtlichen Zusammenhängen dieses Symbol noch getragen wurde. Und das würde ich mir nicht auf meine Fahnen schreiben und damit durch die Stadt ziehen.”

  4. 4.

    Fowler (1980; 1981) speaks of aspects as “windows” to the person’s faith development; Fowler has originally hypothesized seven aspects.

  5. 5.

    “Wenn man nicht still stehen bleibt, also in so schwierigen Situationen, sondern sucht und redet und die Leute fragt, ob sie eine Idee haben, und einfach in Bewegung bleibt, dann kann sich da heraus ganz viel ergeben.”

  6. 6.

    “Naja okay, aber das, was ich immer gemacht habe, schon immer, war mit Menschen arbeiten und das hat mir immer viel Spaß gemacht. Und dann... habe ich mir überlegt,... also dann war mir irgendwie total klar so: ‚Ja.... Dann mache ich Soziale Arbeit. Das ist eigentlich nur logisch.‘”

  7. 7.

    “Mir liegen zum Beispiel so entwicklungspolitische Themen sehr am Herzen, aber ich finde die unendlich kontrovers. Also zum Beispiel Fair Trade könnte man sagen, klingt nach einer super Sache. Oder die Absichten, die dahinter stecken, kann ich total unterschreiben. Aber wenn man dann... wenn man... so da weiter in die Thematik geht, dann sieht man halt, dass das neue Abhängigkeiten schafft. […] und je mehr man sich damit auseinandersetzt, wird es immer schwieriger. Und so geht mir das in vielen Themenbereichen so. […] Aber da was zu finden, was nicht neue Abhängigkeiten schafft oder wo ich wirklich... dahinter stehen kann und sagen: ‚Ja, das ist eine gute Sache und dafür werde ich mich einsetzen‘, ist sehr, sehr schwierig.”

  8. 8.

    “Oh, muss das sein? Ne, so eine nette Frau: Muss das sein, dass sie so viel leidet zum Ende der Krankheit, so? Wenn es einen Gott gäbe, warum könnte sie nicht einfach... sterben. So. Mh... kann ihr das nicht erspart bleiben? Und da habe ich mich... geärgert quasi.”

  9. 9.

    “Also weil... so die Wahrheit ist das beides- ist das alles eh nicht. Ne, sondern das ist einfach eine Art und Weise, Sicherheit für sich zu suchen. Und warum zum Teufel soll ich die anderen Leuten absprechen wollen? […] Wenn ich einfach nur sage: ‚Ja, das ist halt meine... meine Vorstellung davon und so erkläre ich mir das‘, und aber auch Platz dafür lasse, dass man sich das auch anders erklären las-se, dann bräuchte es... für mich diese Konflikte nicht zu geben.”

  10. 10.

    In Germany, many hospitals, child care facilities, and other social institutions are administrated by either the Catholic Church or the Protestant Church. These institutions make the membership in their specific Church a mandatory requirement for their employees. Thus people who do not belong to this specific Church will not be employed, and leaving the Church, and even switching denominations, during employment may result in immediate termination of employment.

  11. 11.

    “Und das sehe ich persönlich aber überhaupt nicht ein. Also es ärgert mich auch ein bisschen, glaube ich. Also weil... ich weiß nicht, die Christen haben die Nächstenliebe auch nicht erfunden. (schmunzelnd)[…]Und ich glaube- also natürlich, wenn- wenn sie... den christlichen Gedanken weiterführen wollen, dann... können sie das ruhig machen, aber... ich denke mir: Ich als Person könnte für eine Einrichtung auch eine gute Arbeit mit den Menschen machen, ne, ohne [auf dem Papier Christin zu sein]. […]Nein, das sehe ich aber gezielt nicht ein. Also dann sind die Einrichtungen selber schuld.”

  12. 12.

    “Ja, ich habe mich völlig unpassend gefühlt. Ich habe auch so deutsche Umgangssprache nicht verstanden. Ne, also ich habe deutsch gesprochen, so als erste Muttersprache, aber so deutsche Jugendsprache habe ich nicht verstanden. Und ich glaube, das war für meine Mitschüler auch seltsam, dass sie denken: ‚Ja, aber du bist Deutsche. Du sprichst deutsch. Warum... warum verstehst du uns nicht?‘[…] Spanisch funktioniert für mich... also... glaube ich in der Sprache ganz anders. Es ist so mehr umschreibend, mehr übertreibend, mehr... so. Und deutsch ist für mich so sehr... sehr präzise, ein bisschen... ja, ein bisschen ironisch, ein bisschen zynisch. Und das habe ich nicht verstanden. […] Ja, dann so Mädchengeschichten, ne, dann habe ich mich natürlich an die Mädchen gehalten, die ich von früher noch kannte. Und dann bin ich mal in so einen Raum rein und habe gehört, wie sie so schlecht über mich geredet haben, als ich da rein kam. Und dachte so: ‚Pff‘[I: (lacht)] Damit hatte ich nicht gerechnet. Das kannte ich aus... [Land in Südamerika] so auch nicht, so eine Bissigkeit. […] Aber wenn man so in eine geschlossene Gruppe kommt an Mädchen, die brauchen einen nicht…”

  13. 13.

    “Und sie war auch für ein Jahr... ja, für ein Jahr oder für anderthalb Jahre insgesamt glaube ich in [Land in Südamerika] auch. Und es war für mich beeindruckend zu sehen, weil: Ich kann diese [Land in Südamerika]-Erfahrungen nicht so gut teilen in Deutschland. Also ich kann davon erzählen, aber ich habe das Gefühl, für manche Leute klingt das so, als würde ich aus einem Geschichtsbuch vor-lesen oder aus einem Geographiebuch, weil man sich das nicht so gut vorstellen kann. Ne, und weil ich... so Sachen erlebt habe, die die vielleicht in einem deutschen... Alltag... die hören sich total schräg an. Und ich habe mich auch schon mal gefragt, ob die Leute denken, dass ich ihnen Geschichten erzähle. Weil es kann ja auch... also, es war ja kaum jemand,... den ich so kenne, in [Land in Südamerika] und dann (schmunzelnd) können die das natürlich auch nicht nachvollziehen, ob das stimmt oder ob ich im Nachhinein übertreibe oder keine Ahnung. Und bei ihr war das halt nicht so. Aber ihr geht es genauso.”

  14. 14.

    “Ich glaube, dass es wichtig ist, so die Augen aufzumachen. Oder die Sinne aufzumachen für Situationen, für Menschen, für Gegebenheiten und nicht... also man hat halt so sehr schnell... Ideen zu irgendetwas im Kopf, sondern- also dass es eher darum geht, sich auf Sachen einzulassen. Und bereit zu sein,... Dinge zu verstehen.... Ja.... Also das ist so die Vorstellung: Wenn ich meinen Kindern irgendetwas beibringen wollte, ne, dann wäre das glaube ich das. (lacht) So erstmal... ja, erstmal einfach auch sich Dinge anzugucken. Unnnd nicht so... ich finde das eher unsympathisch, wenn Leute sagen, so: ‚Ja, ich habe den Plan, wie irgendetwas funktionieren muss‘, ne. Das ist mir eher unsympathisch. Oder da würde ich mich eher von distanzieren wollen.”

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Bullik, R., Keller, B., Streib, H. (2018). “…it’s important … to open your senses for situations, for people, for circumstances.”—Developing a Habitus of Tolerance of Complexity and Openness for the Alien—Nina F.. In: Streib, H., Klein, C. (eds) Xenosophia and Religion. Biographical and Statistical Paths for a Culture of Welcome. Springer, Cham. https://doi.org/10.1007/978-3-319-74564-0_12

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