Allgemeiner Teil

  • Stephan Lenzhofer

Zusammenfassung

Ein Blick auf die Parteienlandschaft lässt sehr schnell erkennen, dass Parteien speziell in föderalen Staaten auf zahlreichen Ebenen existieren und agieren. Aus österreichischer Sicht sind dies die europäische Ebene, der Bund, die Länder, die Bezirke und die Gemeinden. Daneben treten zahlreiche soziale Bereiche, in denen Parteien bzw deren Teil- und/oder Vorfeldorganisationen tätig werden. Dazu zählen etwa Berufs- oder Altersgruppen. Aufgrund der verschiedenen Gliederungen von Parteien in Österreich lässt sich hier kein klares Bild zeichnen. Es kann aber festgehalten werden, dass Parteien auf mehreren Ebenen und in zahlreichen Bereichen tätig werden. Das erfordert stets finanzielle Mittel. Im Folgenden soll daher ein Überblick gegeben werden, welche finanziellen Ressourcen Parteien offenstehen. Von diesen Ressourcen machen Parteien bzw deren Untergliederungen unterschiedlich Gebrauch. Sie finden sich jedoch auf allen Ebenen politischer Entscheidungsprozesse. Die wichtigste Differenzierung bei finanziellen Ressourcen von Parteien ist heute jene nach der Mittelherkunft. Man unterscheidet demnach private und staatliche Quellen.5 Speziell in der älteren Literatur findet sich jedoch auch eine an der Mittelaufbringung orientierte Gliederung in Eigen- und Fremdfinanzierung, die sich mit Ersterer mit Ausnahme von Spenden an Parteien jedoch weitgehend deckt.6

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Literatur

  1. 5.
    So Frowein/ Bank, ZaöRV 2001, 29 ff; Wieser, Rz 76 zu § 1 ParteienG, mwN; van Biezen, guidelines 17 ff; Thienel, Finanzierung 49; Sickinger, Politikfinanzierung 37 ff.Google Scholar
  2. 6.
    So Wicha, Parteienfinanzierung 45 f; Pelinka, in Korruption 266 ff; Müller/Hartmann, in Koalition 262; Wicha, in Parteiensystem 492.Google Scholar
  3. 7.
    Wicha, Parteienfinanzierung 46; Wicha in FS Maleta 227; Kadan, in Thema 9; Naßmacher, Journal für Sozialforschung 1981, 353; Müller/Hartmann, in Koalition 251; Ebbighausen, Kosten 49; Drysch, Parteienfinanzierung 71; Sickinger, Politikfinanzierung 37. Vgl dazu auch Punkt 8.A.i. der Empfehlung der Parlamentarischen Versammlung des Europarats 1516 (2001).Google Scholar
  4. 8.
    SPÖ: § 10 des Organisationsstatuts der SPÖ vom 31.10.1998 idFv 30.11.2004, der die Festsetzung der Höhe des Mitgliedsbeitrages auf den Bundesparteitag überträgt; FPÖ: Regelungen über Mitgliedsbeiträge finden sich in den Landesstatuten, die die jeweiligen Landesorganisationen zur Festsetzung der Höhe der Mitgliedsbeiträge ermächtigen; BZÖ: § 3.2. des Organisationsstatuts vom 3.4.2005, der die Festsetzung der Mindesthöhe eines „Unterstützungsbeitrags“ dem Bündnisteam (zentrales bundesweites Führungsgremium) überträgt; Grüne: § 5 der Satzungen der Partei die Grünen vom 12./13.11.2005, der die Festsetzung der Höhe des Mitgliedsbeitrages für eine Landesorganisation auf die jeweilige Landesversammlung überträgt. Die entsprechenden Angaben der ÖVP fanden sich auf keiner Homepage und wurden auch nach einer Anfrage per Email nicht bekannt gegeben.Google Scholar
  5. 9.
    Anders stellt sich das auf europäischer Ebene dar, wo die Mitgliedschaft von natürlichen Personen in politischen Parteien auf europäischer Ebene die Ausnahme darstellt. Mitglieder sind hier meist die jeweiligen nationalen „Tochterparteien“. Vgl dazu Arnim von/ Schurig, EU-Verordnung 19 f; Leinen, integration 2006, 231.Google Scholar
  6. 10.
    Pelinka, in Korruption 267.Google Scholar
  7. 11.
    Sickinger, Politikfinanzierung 38.Google Scholar
  8. 13.
    Vgl Kapitel 3.1.6.; 3.2.2.; 3.3.2.Google Scholar
  9. 14.
    Vgl dazu Müller/ Hartmann, in Koalition 258, mwN.Google Scholar
  10. 15.
    Vgl dazu Morlok/ Alemann von/Streit, Sponsoring, passim.Google Scholar
  11. 16.
    Dazu Mantl, ÖJZ 1969, 425.Google Scholar
  12. 17.
    § 3 Z2 bgld Sammlungsgesetz (LGBl 1970/15 idFv LGBl 2001/32); § 2 lit j krnt Sammlungsgesetz (LGBl 1984/4 idFv LGBl 2008/59); § 3 lit c nö Sammlungsgesetz 1974 (LGBl 4650-0 idFv LGBl 4650-1); § 1 Abs 2 Z 2 oö Sammlungsgesetz (LGBl 1997/16 idFv LGBl 2005/61); § 3 Abs 1 Z3 sbg Sammlungsgesetz (LGBl 1969/107 idFv LGBl 2001/46); § 3 Z 2 stmk Sammlungsgesetz (LGBl 1964/82 idFv LGBl 2005/78).Google Scholar
  13. 20.
    Vgl ausführlicher zur Bedeutung und Problemen von Parteiunternehmen hinsichtlich der Parteienfinanzierung Müller/ Hartmann, in Koalition 260 f; Drysch, Parteienfinanzierung 94 f; Frowein/Bank, ZaöRV 2001, 33; Sickinger, Politikfinanzierung 183 ff. Nur am Rande Thienel, Finanzierung 77.Google Scholar
  14. 21.
    Pelinka, in Korruption 267.Google Scholar
  15. 22.
    Sickinger, Forum Parlament 1/2003, 23 ff; ders, Politikfinanzierung 42 f, 195 ff. Nach § 4 Abs 5 Z8 PartG sind Kredite aber auch als eine Einnahmenart in den Rechenschaftsbericht einer politischen Partei aufzunehmen. Vgl dazu auch Thienel, Finanzierung 77.Google Scholar
  16. 23.
    Vor allem in der deutschen Literatur sind die etwas präziseren Begriffe der „Mandatsträgerabgabe“ (Bundespräsidialamt (Hrsg), Bericht 77 ff) und „Mandatsträgerbeiträge“ (Wettig-Danielmeier/Linnekugel/Wettig, Handbuch 399) üblich. Darüber hinaus wird diese Form der Parteienfinanzierung auch als „Nutznießerfinanzierung“ (Naßmacher, in Parteiendemokratie 170 f), „Mandatsabgabe“ (§ 20 des Organisationsstatus der SPÖ vom 31.10.1998 idFv 30.11.2004), „Besteuerung von Mandatarinnen“ (§ 3 der Satzungen der Partei die Grünen vom 12./13.11.2005) oder „besondere Beiträge von den der jeweiligen Partei angehörenden Mandataren und Funktionären“ („ 4 Abs 5 Z3 PartG) bezeichnet. Alle Begriffe bezeichnen jedoch dasselbe Phänomen.Google Scholar
  17. 24.
    Sickinger, Politikfinanzierung 226 ff.Google Scholar
  18. 25.
    Kadan, in Thema 9; Reiter, in Thema 35; Müller/Hartmann, in Koalition 252, mwN; Sickinger, Politikfinanzierung 227.Google Scholar
  19. 26.
    Grodecki, Berichte und Informationen 1949, Heft 160, 4.Google Scholar
  20. 27.
    Sickinger, Politikfinanzierung 232 geht von ca € 21 Mio aus, die den im Nationalrat vertretenen Parteien im Jahr 2008 insgesamt an Parteisteuern zugeflossen sind (Partei-und Klubabgaben auf Bundes-, Landes-und Gemeindeebene). Vgl für die 1990er Jahre für Deutschland Landfried, Parteifinanzen 99.Google Scholar
  21. 28.
    Pelinka, ÖJP 1977, 227.Google Scholar
  22. 29.
    SPÖ: § 20 des Organisationsstatuts der SPÖ vom 31.10.1998 idFv 30.11.2004, der eine Ermächtigung für den Bundesparteivorstand enthält, ein sog „Mandatsabgaben-Regulativ“ zu beschließen; Grüne: § 3 der Satzungen der Partei die Grünen vom 12./13.11.2005. Die entsprechenden Angaben von ÖVP, FPÖ und BZÖ fanden sich auf keiner Homepage und wurden auch nach einer Anfrage per Email nicht bekannt gegeben.Google Scholar
  23. 30.
    Kadan, in Thema 9; Reiter, in Thema 35; Sickinger, Politikfinanzierung 39, 233; für Deutschland Wewer, in Parteienfinanzierung 427; Landfried, Parteifinanzen 99, 278, mwN.Google Scholar
  24. 31.
    OGH 9.11.1978, 6 Ob 727/78 = SZ 51/154 = EvBl 1979/85 = JBl 1981, 212, wo der OGH festhält, „daß die... Beziehungen [der politischen Parteien] zu ihren Mitgliedern privatrechtlicher Natur sind.“ Durch die Bestimmungen über Parteisteuern in den Statuten der einzelnen politischen Parteien und die damit einhergehende Verpflichtung für die betroffenen Mitglieder, diese zu entrichten, wird eine Möglichkeit für politische Parteien geschaffen, Parteisteuern nötigenfalls zivilrechtlich einklagen zu können.Google Scholar
  25. 32.
    VfSlg 3426/1958; 3560/1959. Frowein/ Bank, ZaöRV 2001, 33 werfen in der deutschen Diskussion die Frage auf, ob das Instrument der Parteisteuer mit dem Grundsatz des freien Mandats vereinbar ist.Google Scholar
  26. 33.
    Sickinger/ Nick, Geld 36 f; Stelzer, in Schriftenreihe 58 f; Lang G., Politikerbesteuerung 56 ff; Thienel, Finanzierung 75; Sickinger, Politikfinanzierung 233 f.Google Scholar
  27. 34.
    VwGH 25.5.1988, 88/13/0030; 17.9.1997, 95/13/0245; 21.7.1998, 98/14/0021; 9.12.2004, 99/14/0253. Doralt W., RdW 1988, 363 ff; Neuber, ÖStZ 1993, 340; Quantschnigg/Schuch, Einkommensteuer-Handbuch § 16 Tz 36; Hofstätter/Reichel, Einkommensteuer § 16 Abs 1 Z 3 lit b Tz 2; Hörmann/Stanzel, Politikerbesteuerung 23;Warnold, RdW 1999, 228 ff; Lang G., Politikerbesteuerung 56 ff; Doralt W., EStG9, § 16 Tz 72, 79; Renner, SWK 2005, 347 ff; Sedounik, RFG 2005, 161; Payer, SWK 2006, 961 ff; beide mwN; Raab, RFG 2007, 27; Thienel, Finanzierung 49, 75, mwN.Google Scholar
  28. 35.
    APA-Meldung 295 vom 5.1.2006.Google Scholar
  29. 36.
    APA-Meldung 616 vom 19.6.2006.Google Scholar
  30. 37.
    Mantl, ÖJZ 1969, 422. Thienel, Finanzierung 93 f listet eine Reihe solcher Zuwendungen auf.Google Scholar
  31. 38.
    Bundesgesetz über die Beschäftigung parlamentarischer Mitarbeiter (Parlamentsmitarbeitergesetz) BGBl 1992/288 idFv BGBl I 2008/48. Vgl dazu etwa Schwimmer, ÖJP 1992, 387 ff; Dolezal, ÖZP 2000, 201 ff.Google Scholar
  32. 40.
    Art VI Abgabenänderungsgesetz 1975 (BGBl 1975/636). Dagegen bestehen keine verfassungsrechtlichen Bedenken: VfSlg 9731/1983.Google Scholar
  33. 41.
    Bundesverfassungsgesetz über die Begrenzung von Bezügen öffentlicher Funktionäre (BezBegrBVG) BGBl I 1997/64 idFv BGBl I 2009/53.Google Scholar
  34. 42.
    Mantl, Neues Forum 1967, 605. In eine ähnliche Richtung gehen auch die Sozialwissenschaften; vgl dazu Sickinger, Politikfinanzierung 46 ff, 206 ff. Die Bezüge von Politikern fallen jedoch unter den weiteren Begriff der Politikfinanzierung.Google Scholar
  35. 43.
    Vgl dazu ausführlich Wieser, BVG Bezügebegrenzung und Plösch, Die Bezüge der österreichischen Volksvertreter (2004).Google Scholar
  36. 44.
    Wildenmann, in Geld 82.Google Scholar
  37. 45.
    Ucakar, in Handbuch 135.Google Scholar
  38. 46.
    Vgl dazu Wildenmann, Gutachten 70 ff; Pelinka, in Korruption 265; Wildenmann, in Geld 82; Arnim von, NVwZ2003, 1076.Google Scholar
  39. 47.
    Römmele, in Dimensionen 384, mwN.Google Scholar
  40. 49.
    Sickinger, Politikfinanzierung 383 mit Zahlen der Bundesparteien in einem Mehrjahresdurchschnitt.Google Scholar
  41. 52.
    Soweit ersichtlich ist, wurde der Begriff im deutschsprachigen Raum erstmals von Arnim von, Parlamentsreform (1970) 48 f (zitiert nach Arnim von, Staat 354 f) gebraucht und sogleich durch das dt BVfG aufgenommen (BVfGE 40, 296 [327]). Vgl ausführlich zur Problematik in Deutschland Streit, Entscheidung, passim und vor allem Lang H., Gesetzgebung, passim.Google Scholar
  42. 53.
    Lösche, in Campaign and Party Finance 225.Google Scholar
  43. 54.
    Vgl dazu die anschaulichen Beispiele aus Kärnten, wo den im Landtag vertretenen Parteien nach der Landtagswahl 1989 aufgrund finanzieller Verausgabung 21 Mio Schilling an zusätzlichen Mitteln (Dachs, Kärntner Jahrbuch für Politik 1994, 52) und anlässlich der Landtagswahlen 2004 durch einen gerade einmal ein gutes Monat in Kraft befindlichen § 3a krnt ParteienförderungsG eine einmalige Zahlung von € 3,3 Mio gewährt wurde (zu den verfassungsrechtlichen Problemen dieses Falls Mayer/Stöger, JRP 2004, 177 ff). Auch nach der bisher letzten Landtagswahl im März 2009 genehmigten sich die im Landtag vertretenen Parteien (diesmal einhellig) eine Erhöhung der Parteien-und Klubförderung. Da der Gesetzesbeschluss vom Mai 2009 zum Zeitpunkt der Fertigstellung des Manuskripts noch nicht kundgemacht ist, muss entsprechenden Medienberichten Glauben geschenkt werden, nach denen die jährliche Parteien-und Klubförderung von € 8 Mio auf € 13 Mio erhöht wurde.Google Scholar
  44. 55.
    Vgl dazu Barmüller, Parteienfinanzierung 29 ff, der die Deckung von „Gebern“ und Begünstigten im Zusammenhang mit der Stellung von Parteien als Subventionsempfängern nachweist.Google Scholar
  45. 56.
    Grundlegend Katz/ Mair, Party Politics 1995, 5 ff; weiters etwa Poguntke, ZParl 2002, 790 ff; Arnim von, DÖV 2007, 223, 226 f; Sickinger, Politikfinanzierung 34 ff; alle mwN.Google Scholar
  46. 57.
    BVfGE 85, 264 (292).Google Scholar
  47. 58.
    Arnim von, ZRP 2002, 225; Arnim von, NVwZ2003, 1078.Google Scholar
  48. 59.
    Vgl etwa Schneider, in Gesetzgebungstheorie 327; Henke, Rz 321 ff zu Art 21 GG; Rupp, ZG 1992, 285; Vogel, ZG 1992, 293 ff; Arnim von, Staat 356 ff; Arnim von, NVwZ2003, 1077 ff; Arnim von, DÖV 2007, 227 ff; Streit, Entscheidung 186 ff.Google Scholar
  49. 60.
    BVfGE 40, 296 (327).Google Scholar
  50. 61.
    So Schneider, in Gesetzgebungstheorie 344 f, der für Deutschland die Einrichtung eines „Senats für Parlamentsfragen“ vorschlägt; Henke, Rz 322 zu Art 21 GG; Rupp, ZG 1992, 289 ff (zu Politikergehältern); Streit, Entscheidung 190 ff, mwN.Google Scholar
  51. 62.
    Arnim von, Partei 415 f.Google Scholar
  52. 63.
    Vgl Kapitel 2.4.3.3.Google Scholar
  53. 64.
    Zur ähnlich gelagerten Problematik in Deutschland Streit, Entscheidung 144 ff.Google Scholar
  54. 65.
    Für Deutschland Arnim von, Partei 416 ff.Google Scholar
  55. 66.
    Vogel, ZG 1992, 300 f; Arnim von, Partei 421 ff; Streit, Entscheidung 187 ff, mwN.Google Scholar
  56. 67.
    Schneider, in Gesetzgebungstheorie 343.Google Scholar
  57. 68.
    So auch das dt BVfG in BVfGE 40, 296 (327), das die Öffentlichkeit bei Entscheidungen von Parlamenten in eigener Sache als die „einzige wirksame Kontrolle“ qualifizierte.Google Scholar
  58. 69.
    IA 158/A 13. GP.Google Scholar
  59. 70.
    IA 30/A 15. GP; IA 183/A 15. GP; IA 75/A 15. GP; IA 71/A 16. GP; IA 118/A 16. GP; IA 19/A 17. GP; IA 312/A 17. GP; IA 9/A 18. GP; IA 108/A 18. GP.Google Scholar
  60. 71.
    RV 255 BlgNR 10. GP; RV 18 BlgNR 20. GP; RV 887 BlgNR 20. GP.Google Scholar
  61. 72.
    AB 80 BlgNR 11. GP; IA 37/A 11. GP; AB 241 BlgNR 12. GP; IA 84/A 15. GP; IA 183/ A 15. GP; AB 876 BlgNR 16. GP; AB 48 BlgNR 17. GP; IA 3/A 18. GP; IA 2/A 24. GP.Google Scholar
  62. 73.
    Vgl dazu auch Arnim von, NVwZ2003, 1079; Arnim von/Schurig, EU-Verordnung 26, 47 ff, 85; Arnim von, Europa-Komplott 164.Google Scholar
  63. 74.
    Arnim von/ Schurig, EU-Verordnung 25 f; Arnim von, Politikfinanzierung 17.Google Scholar
  64. 75.
    Naßmacher, Journal für Sozialforschung 1981, 354, 365; ders, Aus Politik und Zeitgeschichte 1984, B8, 29; Sickinger/Nick, Geld 148; Bachmann, JRP 1996, 107; Sickinger, Politikfinanzierung 448, mwN. Von diesen Argumenten sind die Gründe zu unterscheiden, die in der Vergangenheit zur Einführung bzw einer späteren Erhöhung der Parteienförderung geführt haben; zu denken ist hier etwa an leere Parteikassen infolge teurer Wahlkämpfe oder das Aufkommen neuer kostenintensiverWerbemedien, die zusätzliche Einnahmen der Parteien nötig machten.Google Scholar
  65. 76.
    Kelsen, Wesen 20.Google Scholar
  66. 77.
    Mantl, ÖJZ 1969, 427 f; Schefold, in Parteienfinanzierung 550; Wieser, Rz 11 zu § 1 ParteienG. Vgl auch den 1. Erwägungspunkt der Empfehlung der Parlamentarischen Versammlung des Europarats 1516 (2001) und den 3. Erwägungsgrund der Empfehlung 4 (2003) des Ministerkomitees des Europarats.Google Scholar
  67. 78 Vgl ua van Biezen, guidelines 11 f; Stelzer in FS Schäffer 782, nach dem in „der Erbringung dieser Leistungen für das demokratische Verfassungssystem... die einzige sachliche Rechtfertigung dafür [liegt], dass politische Parteien aus öffentlichen Geldern großzügig finanziert werden.“ Thienel, Finanzierung 50; Sickinger, Politikfinanzierung 448.Google Scholar
  68. 79.
    Sickinger/ Nick, Geld 149; Arnim von, NVwZ2003, 1077; Arnim von/Schurig, EU-Verordnung 23.Google Scholar
  69. 80.
    Vgl dazu etwa die sich vor allem aus dem GOG-NR (als Bundesverfassungsrecht im materiellen Sinn) ergebenden Mitwirkungsbefugnisse der Klubs am parlamentarischen Geschehen.Google Scholar
  70. 81.
    Die wesentliche Aufgabe von Parteiakademien liegt in der staatsbürgerlichen Bildungsarbeit. Vgl dazu § 1 PubFG.Google Scholar
  71. 82.
    Vgl etwa § 1 Abs 2 dt PartG: „Die Parteien wirken an der Bildung des politischenWillens des Volkes auf allen Gebieten des öffentlichen Lebens mit, indem sie insbesondere auf die Gestaltung der öffentlichen Meinung Einfluss nehmen, die politische Bildung anregen und vertiefen, die aktive Teilnahme der Bürger am politischen Leben fördern, zur Übernahme öffentlicher Verantwortung befähigte Bürger heranbilden, sich durch Aufstellung von Bewerbern an denWahlen in Bund, Ländern und Gemeinden beteiligen, auf die politische Entwicklung in Parlament und Regierung Einfluss nehmen, die von ihnen erarbeiteten politischen Ziele in den Prozess der staatlichen Willensbildung einführen und für eine ständige lebendige Verbindung zwischen dem Volk und den Staatsorganen sorgen.“Google Scholar
  72. 83.
    So auch VfSlg 14.803/1997, wonach die Beteiligung politischer Parteien an Wahlen zum Nationalrat aus dem demokratischen Prinzip resultiere.Google Scholar
  73. 84.
    Eine Auslegung der Wendung „Mitwirkung an der politischen Willensbildung“ unternimmt Wieser, Rz 27 f zu § 1 ParteienG, mwN.Google Scholar
  74. 85.
    Wieser, Rz 27 zu § 1 ParteienG, mwN.Google Scholar
  75. 86.
    Ermacora, Verfassungslehre 128. Die einfachgesetzliche Bestimmung des § 1 Abs 1 PubFG spricht etwa von der staatsbürgerlichen Bildungsarbeit politischer Parteien, ohne diese freilich konkret als eine Aufgabe festzuschreiben. Vgl weiters zB § 20 Abs 1 ORF-G (Bestellung der Mitglieder des Stiftungsrates); § 442 Abs 2 ASVG (Vorschlagsrecht für Mitglieder des Sozial-und Gesundheitsforum Österreich); § 3 BG über die Errichtung eines Nationalen Sicherheitsrates (Mitgliedschaft von im Nationalrat vertretenen politischen Parteien).Google Scholar
  76. 87.
    Vgl dazu schon Mantl, Neues Forum 1967, 606 f; Marcic, Österreichische Monatshefte 1967, Heft 1, 26; Mantl, ÖJZ 1969, 426 (alle vor dem PartG!); Wicha in FS Maleta 222 ff; Khol, ÖJP 1980, 406 ff; Mantl, ÖJP 1991, 751 ff, die in Hinblick auf die Aufgaben von Parteien — ohne es explizit zu erwähnen — auf die in der politischen Realität Österreichs existenten Aufgaben von Parteien abstellen. Vgl dazu auch den 6. Erwägungspunkt der Empfehlung der Parlamentarischen Versammlung des Europarats 1516 (2001).Google Scholar
  77. 88.
    Vgl dazu etwa für Deutschland BVfGE 20, 56 (113 ff).Google Scholar
  78. 89.
    Diese Funktion kommt politischen Parteien nach VfSlg 3426/1958 zu.Google Scholar
  79. 90.
    Statt vieler Sickinger, Politikfinanzierung 461 ff. Vgl dazu auch Punkt 8.A.i. der Empfehlung der Parlamentarischen Versammlung des Europarats 1516 (2001).Google Scholar
  80. 91.
    Sickinger, Politikfinanzierung 344 ff.Google Scholar
  81. 92.
    Vgl Kapitel 2.5.1.Google Scholar
  82. 93.
    Naßmacher, Politische Vierteljahresschrift 1987, 113. Ihm folgend Sickinger, in Anarchie 90.Google Scholar
  83. 95.
    Vgl dazu auch Punkt 8.A.ii. der Empfehlung der Parlamentarischen Versammlung des Europarats 1516 (2001) und den 3. Erwägungsgrund der Empfehlung 4 (2003) des Ministerkomitees des Europarats. Dieser Gefahr kann freilich auch noch durch andere Mittel entgegengetreten werden. Vgl dazu Frowein/ Bank, ZaöRV 2001, 34 ff.Google Scholar
  84. 96.
    Landfried, Parteifinanzen 300.Google Scholar
  85. 97.
    Sickinger, Politikfinanzierung 40 f, 150 ff, 455 ff.Google Scholar
  86. 98.
    Sickinger, in Anarchie 91.Google Scholar
  87. 99.
    Wewer, in Parteienfinanzierung 486 (zu Deutschland).Google Scholar
  88. 100.
    Pelinka, in Korruption 273 ff.Google Scholar
  89. 101.
    Vgl Kapitel 2.4.3.2.Google Scholar
  90. 102.
    Vgl dazu BVfGE 85, 264 (290): „Gewönne der Bürger den Eindruck, die Parteien ‚bedienten’ sich aus der Staatskasse, so führte dies notwendig zu einer Verminderung ihres Ansehens und würde letztlich ihre Fähigkeit beeinträchtigen, die ihnen von der Verfassung zugewiesenen Aufgaben zu erfüllen.“Google Scholar
  91. 103.
    Vgl Kapitel 2.2.2.Google Scholar
  92. 104.
    Vgl zu einer entsprechenden Diskussion in den USA Landfried, Parteifinanzen 75 f.Google Scholar
  93. 105.
    Vgl dazu Mantl, Neues Forum 1967, 607; Landfried, Parteifinanzen 37, 310 ff; Arnim von, Partei 94; Klein, in Bericht 166 f.Google Scholar
  94. 106.
    SWA-Gutachten 1975, 8. Vgl dazu auch Art 1 Satz 4 der Empfehlung 4 (2003) des Ministerkomitees des Europarats.Google Scholar
  95. 107.
    Plate, Parteifinanzierung 61.Google Scholar
  96. 108.
    Arnim von/ Schurig, EU-Verordnung 24.Google Scholar
  97. 109.
    SWA-Gutachten 1975, 8 f; Pelinka, ÖJP 1977, 240 f; Naßmacher, Journal für Sozialforschung 1981, 366; ders, Aus Politik und Zeitgeschichte 1984, B8, 30; ders, Politische Vierteljahresschrift 1987, 112 f; Wicha, in Parteiensystem 501 ff; Sickinger, Politikfinanzierung 461 ff; Naßmacher, Funding 346 ff. In diese Richtung auch Punkt 8.A.ii. der Empfehlung der Parlamentarischen Versammlung des Europarats 1516 (2001).Google Scholar
  98. 110.
    Vgl dazu Klee-Kruse, Parteienfinanzierung 186; Sickinger, Politikfinanzierung 461 ff.Google Scholar
  99. 111.
    Naßmacher, Politische Vierteljahresschrift 1987, 113. Ihm folgend Sickinger, Politikfinanzierung 463.Google Scholar
  100. 112.
    Sickinger, in Anarchie 90.Google Scholar
  101. 113.
    Naßmacher, Aus Politik und Zeitgeschichte 1984, B8, 30.Google Scholar
  102. 114.
    Vgl dazu Wieser, Rz 16 ff zu § 1 ParteienG.Google Scholar
  103. 115.
    Wicha, Parteienfinanzierung 54 ff, wo der damalige Bundeskanzler Kreisky in einem Interview diese Sorgen teilt; Pelinka, ÖJP 1977, 240; Kofler, ÖJP 1980, 384 ff; Naßmacher, Journal für Sozialforschung 1981, 366; Reiter, in Thema 37; Naßmacher, Politische Vierteljahresschrift 1987, 116 f; Sickinger, in Anarchie 91; ders, Politikfinanzierung 460 f. Vgl dazu auch Punkt 8.A.iii. der Empfehlung der Parlamentarischen Versammlung des Europarats 1516 (2001).Google Scholar
  104. 116.
    Vgl zu Deutschland, wo das Erfordernis innerparteilicher Demokratie in Art 21 GG festgeschrieben ist, schon Plate, Parteifinanzierung 62 f; Morlok, in Bericht 258. Zum (mangelnden) Erfordernis innerparteilicher Demokratie in Österreich Stelzer in FS Schäffer 779 ff.Google Scholar
  105. 117.
    Weitere Beispiele für die Verbindung von Parteienfinanzierung und Korruption in der zweiten Republik zeigt Sickinger, in Affären 698 ff auf. Vgl zu den Verdachtsmomenten der illegalen Parteienfinanzierung anlässlich des Ankaufs von Flugzeugen durch das Bundesheer in den 1960er-Jahren den „Bericht des parlamentarischen Untersuchungsausschusses zur Prüfung aller Vorkommnisse im Zusammenhang mit Flugzeugankäufen des Bundesheeres“: AB 1644 BlgNR 13. GP 3 und zum Eurofighter-Untersuchungsausschuss: AB 192 BlgNR 23. GP.Google Scholar
  106. 118.
    Als grundlegende weiterführende Literatur seien hier die Sammelbände von Brünner (Hrsg), Korruption, passim — insbesondere Pelinka, in Korruption 265 ff — und Kreutner (Hrsg), Corruption Monster, passim-und hier insbesondere Sickinger, in Corruption Monster 389 ff — empfohlen. Vgl weiters Sickinger, in Handbuch 561 ff; ders, Politikfinanzierung 67 ff; die einschlägigen Kommentare zu den §§ 302 ff StGB sowie Fuchs/Jerabek, Korruption, passim; zum Disziplinarrecht der Beamten Kucsko-Stadlmayer, Disziplinarrecht, passim. Aus der politikwissenschaftlichen Literatur zu Deutschland und den USA Landfried, Parteifinanzen 173 ff sowie Länderstudien in Williams (Hrsg), Party Finance.Google Scholar
  107. 119.
    Zivilrechtsübereinkommen über Korruption samt Abkommen über die Errichtung der Staatengruppe gegen Korruption — GRECO und Entschließung (99) 5 über die Einrichtung der Staatengruppe gegen Korruption (GRECO) samt Anhang (BGBl III 2006/155).Google Scholar
  108. 120.
    So etwa Gastinger, in Corruption Monster 147; Jabloner, in Corruption Monster 173; Kreutner, in Corruption Monster 209 f; Sickinger, in Corruption Monster 393; ders, in Handbuch 561; Arnim von/Heiny/Ittner, Korruption 2 ff, mwN; vgl auch die Mitteilung der Kommission „Eine umfassende EU-Politik zur Bekämpfung der Korruption“, KOM(2003) 317, 6.Google Scholar
  109. 121.
    Moser, in Korruption 99.Google Scholar
  110. 122.
    So der fünfte Erwägungsgrund der Empfehlung 4 (2003) des Ministerkomitees des Europarats.Google Scholar
  111. 123.
    Pelinka, in Corruption Monster 299 f.Google Scholar
  112. 124.
    Fiedler, in Corruption Monster 97; Moser, in Korruption 106.Google Scholar
  113. 125.
    Wenger, in Korruption 435 ff.Google Scholar
  114. 126.
    Vgl dazu (jedoch weitgehend überholt) Aicher, in Korruption 349 ff; Sickinger, in Handbuch 571; ders, in Fortbildungsseminar 124 f. Weiters AB 1644 BlgNR 13. GP 3 (Verdacht der illegalen Parteienfinanzierung anlässlich des Flugzeugkaufs des Bundesheeres in den 1960er Jahren); AB 192 BlgNR 23. GP (Eurofighter-Untersuchungsausschuss).Google Scholar
  115. 127.
    Sickinger, in Handbuch 568.Google Scholar
  116. 128.
    Vgl dazu etwa den Bestechungsskandal in der italienischen Serie-A-Fußballliga; in der Literatur: Maennig, in Korruptionsbekämpfung 81 ff.Google Scholar
  117. 129.
    Vgl 1. Punkt der Entschließung 24 (1997) des Ministerkomitees des Europarats; Kreutner, in Corruption Monster 210 f.Google Scholar
  118. 130.
    Fiedler, in Corruption Monster 97.Google Scholar
  119. 131.
    Sickinger, in Handbuch 576 (FN 25). Diese Problematik wurde jedoch durch das Verbandsverantwortlichkeitsgesetz (BGBl I 2005/151 idFv BGBl I 2007/112) insofern teilweise entschärft, als die individuell festgestellte Schuld einer Person nicht mehr notwendigerweise Voraussetzung für die Strafbarkeit ist und auch der „Verband“ als solcher für das Verhalten seiner Entscheidungsträger und Mitarbeiter bestraft werden kann. Politische Parteien gelten als „Verbände“ im Sinne des Verbandsverantwortlichkeitsgesetzes: Stärker, ecolex 2007, 767 FN3.Google Scholar
  120. 132.
    Pelinka, in Korruption 270 ff.Google Scholar
  121. 134.
    Zu nennen sind hier insbesondere im Rahmen der EU das Übereinkommen auf Grund von Artikel K.3 Absatz 2 Buchstabe c des Vertrags über die Europäische Union über die Bekämpfung der Bestechung, an der Beamte der Europäischen Gemeinschaften oder der Mitgliedstaaten der Europäischen Union beteiligt sind (BGBl III 2000/38); im Rahmen des Europarats Entschließung 24 (1997) des Ministerkomitees des Europarats (insbesondere Punkt 15); das Strafrechtsübereinkommen über Korruption vom 27.1.1999 (von Österreich noch nicht ratifiziert! Stand 1.8.2009); das Zivilrechtsübereinkommen über Korruption samt Abkommen über die Errichtung der Staatengruppe gegen Korruption — GRECO vom 4.11.1999 (BGBl III 2006/155); die Empfehlung der Parlamentarischen Versammlung des Europarats 1516 (2001) und die Empfehlung 4 (2003) des Ministerkomitees des Europarats; im Rahmen der OECD das Übereinkommen über die Bekämpfung der Bestechung ausländischer Amtsträger im internationalen Geschäftsverkehr samt Anhang (BGBl III 1999/176); im Rahmen der Vereinten Nationen das Übereinkommen der Vereinten Nationen gegen Korruption (BGBl III 2006/ 47). Vgl auch den guten Überblick mit Stand Mai 2003 in der Mitteilung der Kommission „Eine umfassende EU-Politik zur Bekämpfung der Korruption“, KOM(2003) 317.Google Scholar
  122. 135.
    Große Teile dieses Abschnitts wurden jüngst durch das Korruptionsstrafrechtsänderungsgesetz 2009 novelliert. Die Novelle wurde zum Zeitpunkt der Fertigstellung des Manuskripts am 31.7.2009 zwar noch nicht im BGBl kundgemacht, hat aber bereits den Nationalrat und den Bundesrat passiert. Da daher von einer Kundmachung in absehbarer Zeit auszugehen ist, beziehen sich die folgenden Ausführungen bereits auf die geänderte Rechtslage, die mit 1.9.2009 in Kraft treten soll.Google Scholar
  123. 136.
    Fabrizy, Rz 4 zu § 304 StGB; Fuchs/Jerabek, Korruption Rz 17 ff zu § 304 StGB.Google Scholar
  124. 137.
    BGBl I 2007/109.Google Scholar
  125. 138.
    Vgl dazu im internationalen Vergleich Möhrenschlager in FSWeber 223 ff.Google Scholar
  126. 139.
    Art 4 des Strafrechtsübereinkommens über Korruption vom 27.1.1999 (Europarat; von Österreich noch nicht ratifiziert); Art 2 ff des Übereinkommens auf Grund von Artikel K.3 Absatz 2 Buchstabe c des Vertrags über die Europäische Union über die Bekämpfung der Bestechung, an der Beamte der Europäischen Gemeinschaften oder der Mitgliedstaaten der Europäischen Union beteiligt sind (BGBl III 2000/38); Art 15 iVm Art 2 lit a Übereinkommen der Vereinten Nationen gegen Korruption.Google Scholar
  127. 140.
    Vgl 10. Punkt der Entschließung 24 (1997) des Ministerkomitees des Europarats; Kucsko-Stadlmayer, Disziplinarrecht 276 ff sowie in Hinblick auf das Übereinkommen der Vereinten Nationen gegen Korruption Kucsko-Stadlmayer, in Corruption Monster 219 ff.Google Scholar
  128. 142.
    Vgl dazu Punkt 8.A.v.d. der Empfehlung der Parlamentarischen Versammlung des Europarats 1516 (2001), der genau das fordert.Google Scholar
  129. 147.
    Zwei Drittel des Gebarungsvolumens des größten öffentlichen Auftraggebers unterliegen daher keiner Kontrolle durch den Rechnungshof: Moser, in Korruption 110 ff.Google Scholar
  130. 148.
    Sickinger, in Handbuch 570 sowie zur ähnlich gelagerten Problematik in Deutschland Arnim von/Heiny/Ittner, Korruption 41 ff.Google Scholar
  131. 149.
    Vgl 3. Punkt der Entschließung 24 (1997) des Ministerkomitees des Europarats.Google Scholar
  132. 150.
    BGBl I 2008/2.Google Scholar
  133. 153.
    BGBl I 2007/109.Google Scholar
  134. 157.
    Vgl dazu den von Transparency International veröffentlichten Corruption Perceptions Index 2008, in dem Österreich von 180 untersuchten Staaten den 12. Platz belegt. Der Corruption Perceptions Index 2008 ist im Internet unter http://www.transparency.org/policy_research/surveys_indices/cpi/2008 (Stand 1.8.2009) abrufbar. Vgl auch Sickinger, in Handbuch 563 ff.Google Scholar
  135. 158.
    Vgl 1. Punkt der Entschließung 24 (1997) des Ministerkomitees des Europarats über die zwanzig Leitprinzipien für den Kampf gegen Korruption; Pelinka, in Corruption Monster 296.Google Scholar
  136. 159.
    Vgl 9. Punkt der Entschließung 24 (1997) des Ministerkomitees des Europarats über die zwanzig Leitprinzipien für den Kampf gegen Korruption; Fiedler, in Corruption Monster 98 f; Sickinger, in Corruption Monster 405 f; Berka, in Korruption 121 ff.Google Scholar
  137. 160.
    Jabloner, in Corruption Monster 174 f; Kreutner, in Corruption Monster 211 f; Pelinka, in Corruption Monster 300.Google Scholar
  138. 161.
    BGBl III 2006/155. Vgl näher http://www.coe.int/greco/ (Stand 1.8.2009).Google Scholar
  139. 164.
    Wivenes, in Parteienfinanzierung 460; Wewer, in Parteienfinanzierung 402 ff.Google Scholar
  140. 165.
    Nach dem Gesamthaushaltsplan 2009, Band 2 (Einzelplan 1; Parlament), Artikel 400 — Verwaltungsausgaben und Ausgaben im Zusammenhang mit den politischen Tätigkeiten und Informationstätigkeiten der Fraktionen und fraktionslosen Mitglieder — sind für das Jahr 2009 direkte Mittel in der Höhe von € 52.690.000,-vorgesehen. Daneben treten weitere indirekte Unterstützungen für die Fraktionen und fraktionslosen Mitglieder des Europäischen Parlaments, deren absolute Höhe die direkten Zuwendungen bei weitem übersteigen dürfte. Vgl dazu Sickinger, Politikfinanzierung 438.Google Scholar
  141. 166.
    Näher zur Entstehung von Art 191 EGV Eberhard/ Lachmayer, Parteien 223 ff, 227 ff, mwN.Google Scholar
  142. 167.
    ABl L 2003/297, 1. Das Parteienstatut wurde durch die VO 1524/2007 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 18.12.2007 (ABl L 2007/343, 5) geändert. Vgl zur Stammfassung ausführlich Arnim von/Schurig, EU-Verordnung, passim; Arnim von, NJW 2005, 247; Arnim von, European Law Review 2005, 273; Klein in FS Ress 541 ff; Arnim von, Europa-Komplott 157 ff; Eberhard/Lachmayer, Parteien 215 ff; Koch in FS Rengeling 307 ff. Das Präsidium des Europäischen Parlaments hat am 29.3.2004 Durchführungsbestimmungen zum Parteienstatut getroffen (ABl C 2008/ 252, 1).Google Scholar
  143. 168.
    Näher zum Parteibegriff Eberhard/ Lachmayer, Parteien 233 f; Koch in FS Rengeling 308 ff; beide mwN.Google Scholar
  144. 169.
    Dazu sehr kritisch Eberhard/ Lachmayer, Parteien 235 ff.Google Scholar
  145. 170.
    Dazu näher Eberhard/ Lachmayer, Parteien 241 ff.Google Scholar
  146. 171.
    Nach dem Gesamthaushaltsplan 2009, Band 2 (Einzelplan 1; Parlament), Artikel 402 — Zuschüsse an europäische Parteien — sind für das Jahr 2009 Mittel in der Höhe von € 10.858.000,-und nach Artikel 403 — Zuschüsse an europäische politische Stiftungen — € 7.000.000,-vorgesehen.Google Scholar
  147. 172.
    Vgl zu diesen Problemen sowie zu zahlreichen weiteren Schwachstellen des Parteienstatuts Arnim von/ Schurig, EU-Verordnung, passim; Eberhard/Lachmayer, Parteien 231 ff sowie zur Mitgliedschaft in politischen Parteien auf europäischer Ebene Leinen, integration 2006, 231. Jüngst Sickinger, Politikfinanzierung 442 ff.Google Scholar
  148. 173.
    EuGH 23.4.1986, Rs 294/83, Les Verts/ Europäisches Parlament, Slg 1986, 1339; vgl dazu ausführlicher Wewer, in Parteienfinanzierung 410 ff.Google Scholar
  149. 174.
    EuGH 23.4.1986, Rs 294/83, Les Verts, Rz 50.Google Scholar
  150. 175.
    ABl L 1976/278, 5. Durch einen Beschluss des Rates vom 25.6.2002 und 23.9.2002 (ABl L 2002/283, 1) kam es zu einer teilweisen Umnummerierung, sodass sich die Vorschrift heute in Art 8 findet.Google Scholar
  151. 178.
    EuGH 23.4.1986, Rs 294/83, Les Verts, Rz 54.Google Scholar
  152. 179.
    Europäischer Rechnungshof, Jahresbericht zum Haushaltsjahr 1989 zusammen mit den Antworten der Organe, Band II, ABl C 1990/313, 1 (21 ff); Europäischer Rechnungshof, Sonderbericht 13/2000 über die Ausgaben der Fraktionen des Europäischen Parlaments, zusammen mit den Antworten des Parlaments, ABl C 2000/181, 1.Google Scholar
  153. 180.
    Vgl zu den großen Problemen, die diese Bestimmung mit sich bringt, Arnim von/ Schurig, EU-Verordnung 17 f.Google Scholar
  154. 181.
    Kritik an diesem System üben vor dem Hintergrund der europäischen Demokratiedebatte Eberhard/ Lachmayer, Parteien 248 ff.Google Scholar
  155. 183.
    Vgl dazu die — nicht abschließende — Auflistung einschlägiger Dokumente des Europarats bei van Biezen, guidelines 79 f sowie Kapitel 2.2.5.Google Scholar
  156. 184.
    Vgl dazu eingehend van Biezen, guidelines, passim.Google Scholar
  157. 186.
    Ständige Judikatur seit VfSlg 7/1921; zuletzt VfSlg 16.480/2002. In der Literatur etwa schon Kraus, JBl 1929, 493; weiters Mantl, ÖJZ 1969, 422; Kostelka in FS Floretta 40, mwN; Raschauer, in Parteiensystem 564 f; Wieser, Rz 4 ff zu § 1 ParteienG, mwN; Merli, JRP 2006, 243 ff; Warta, JRP 2006, 269; Walter/Mayer/Kucsko-Stadlmayer, Bundesverfassungsrecht Rz 317; Öhlinger, Verfassungsrecht Rz 368; Huber, JRP 2007, 180 f; Stelzer, ÖJZ 2007, 808 ff; Sickinger, Politikfinanzierung 106 f.Google Scholar
  158. 187.
    VfSlg 14.803/1997. Vgl dazu näher Thienel, Finanzierung 60 f.Google Scholar
  159. 188.
    Beispiele dazu finden sich bei Kostelka in FS Floretta 58; Wieser, Rz 6 zu § 1 ParteienG.Google Scholar
  160. 190.
    Berchtold, ÖVA 1976, 34. Aufgrund der EU-Mitgliedschaft Österreichs ist diese Definition heute ein wenig weiter zu ziehen und umfasst nicht nur Staatsbürger — von welchem Verständnis Berchtold 1976 wohl noch ausgegangen ist-, sondern auch Unionsbürger. Diverse Probleme hinsichtlich des Parteibegriffs zeigt Wieser, JRP 2001, 251 ff auf.Google Scholar
  161. 191.
    Weitere Verbotstatbestände führt Wieser, Rz 63 ff zu § 1 ParteienG auf. Nach Thienel, Finanzierung 58, mwN besteht ein verfassungsrechtliches Verbot inhaltlicher Natur nur für die Bildung nationalsozialistischer Parteien.Google Scholar
  162. 192.
    Vgl zu den Gründungsvoraussetzungen und gesetzlichen Bestimmungen über die Tätigkeiten politischer Parteien ausführlich Wieser, Rz 40 ff zu § 1 ParteienG; Lenzhofer, in Handbuch Rz 17/24 ff; beide mwN. Zahlreiche Probleme des österreichischen Parteienrechts hat Wieser, JRP 2001, 251 aufgezeigt.Google Scholar
  163. 193.
    OGH 9.11.1978, 6 Ob 727/78.Google Scholar
  164. 194.
    So explizit Winkler, JBl 1993, 283 und implizit Öhlinger, Verfassungsrecht Rz 368; Walter/Mayer/Kucsko-Stadlmayer, Bundesverfassungsrecht Rz 321 f; aA Warta, JRP 2006, 270.Google Scholar
  165. 195.
    VfSlg 7/1921.Google Scholar
  166. 196.
    VfSlg 14.803/1997.Google Scholar
  167. 197.
    Ermacora, Verfassungsgerichtshof 276. Diese Konstellationen sind in der Praxis zweifelsfrei selten. Trotzdem sind sie von einiger Relevanz, wie im Jahr 2006 die Kandidatur des Bundessprechers der politischen Partei Liberales Forum auf einem sicheren Listenplatz der wahlwerbenden Partei SPÖ gezeigt hat.Google Scholar
  168. 198.
    Sickinger, Politikfinanzierung 107.Google Scholar
  169. 199.
    Wieser, Rz 6 zu § 1 ParteienG, mwN.Google Scholar
  170. 202.
    Zögernitz, GO-BR 151.Google Scholar
  171. 204.
    Anl 1/1 zum BDG 1979; Art 3 § 18 Bezügegesetz; Art 30 Abs 5 B-VG; Art 8 § 26b Abs 3 Z 4 Energie-RegulierungsbehördenG; Art 1 § 1 Abs 5 BG über die Errichtung eines Rates für Fragen der österreichischen Integrations-und Außenpolitik; § 32a Abs 5 GOG-NR; § 1 Abs 1 und § 3 KlubFG; § 12 Abs 1 Parlamentsmitarbeitergesetz; Art 1 § 28 Z 5, Art 1 § 34 Abs 1 Z5 und Art 1 § 45 Z5 Umweltförderungsgesetz sowie § 21a Abs 2 Z5Wasserbautenförderungsgesetz.Google Scholar
  172. 205.
    So generell ohne eine nähere Differenzierung Atzwanger/ Zögernitz, NR-GO 79.Google Scholar
  173. 206.
    Zur ähnlich gelagerten Rechtslage vor BGBl I 2008/139: VfSlg 13.640/1993; Atzwanger/Zögernitz, NR-GO 110; Rauchenberger, in Bundesländer 217; Rechnungshof, Sonderbericht 1; Zögernitz, GO-BR 152 f sowie Pogatschnigg, Klubbildung 95 ff. So jetzt auch ausdrücklich IA 2/A 24. GP 4; wortgleich AB 8 BlgNR 24. GP 2.Google Scholar
  174. 207.
    Pogatschnigg, Klubbildung 90 ff.Google Scholar
  175. 208.
    Ohne weitere Begründung Zögernitz, GO-BR 153 f.Google Scholar
  176. 210.
    BGBl 1963/286.Google Scholar
  177. 211.
    BGBl 1982/356.Google Scholar
  178. 212.
    BGBl I 2008/139.Google Scholar
  179. 215.
    Berchtold, ÖVA 1976, 35; Öhlinger, Verfassungsrecht Rz 364. Zur Lage vor Inkrafttreten des PartG vgl Koja, JBl 1958, 487; Ermacora, Grundlagen 22 ff; Ostheim, JBl 1964, 533; Wicha Parteienfinanzierung 20 ff sowie zur Frage nach der Rechtspersönlichkeit der im Zeitpunkt des Inkrafttretens des PartG bereits und heute noch existierenden politischen Parteien bei Wieser, Rz 69 zu § 1 ParteienG.Google Scholar
  180. 216.
    Vgl dazu Kostelka in FS Floretta 46 f.Google Scholar
  181. 217.
    Vgl dazu Kostelka in FS Floretta 49 ff; Raschauer, in Parteiensystem 565 ff; Wieser, Rz 52 f zu § 1 ParteienG, mwN.Google Scholar
  182. 218.
    SWA-Gutachten 51, 5; Schambeck in FS Hermens 73 ff = Schambeck in Politik 318 ff; Schambeck in FS Walter 614 f.Google Scholar
  183. 219.
    OGH 9.11.1978, 6 Ob 727/78 (= SZ 51/154 = EvBl 1979/85 = JBl 1981, 212).Google Scholar
  184. 220.
    Raschauer in Parteiensystem 562; Berka, Grundrechte Rz 680; Öhlinger, Verfassungsrecht Rz 364; Sickinger, Politikfinanzierung 107.Google Scholar
  185. 221.
    Vgl zu dieser Problematik ausführlich Wieser, Rz 67 f zu § 1 ParteienG.Google Scholar
  186. 222.
    Wieser, Rz 68 zu § 1 ParteienG, mwN.Google Scholar
  187. 223.
    Berchtold, ÖVA 1976, 35.Google Scholar
  188. 224.
    Vgl dazu ausführlich mwN Vonkilch, ecolex 2000, 412 ff.Google Scholar
  189. 225.
    Koja, JBl 1958, 487 ff; Kostelka in FS Floretta 53 ff; Aicher, in Rummel Rz 7 zu § 26 ABGB; Stelzer, ÖJZ 2007, 807 ff; Sickinger, Politikfinanzierung 107.Google Scholar
  190. 226.
    VfSlg 3193/1957 und seither ständige Rsp; anders noch VfSlg 494/1925; 2049/1950; 2501/1953 sowie 2615/1953. Kritisch dazu bereits Ermacora, Verfassungsgerichtshof 276.Google Scholar
  191. 227.
    OGH 22.11.1977, 4 Ob 377/77 (= SZ 50/152 = ÖBl 1978, 124). So auch Koja, JBl 1958, 491; Kostelka in FS Floretta 53 ff; anders VfSlg 3193/1957; 10.348/1985; 13.169/1992.Google Scholar
  192. 228.
    Raschauer, in Parteiensystem 564.Google Scholar
  193. 229.
    Koja, JBl 1958, 492 ff; Kostelka in FS Floretta 56.Google Scholar
  194. 230.
    OGH 10.1.1989, 4 Ob 600/88 (= JBl 1990, 33); VfSlg 494/1925; 2040/1950; 2714/1954; Ermacora, Verfassungsgerichtshof 276; Koja, JBl 1958, 494.Google Scholar
  195. 231.
    Kostelka in FS Floretta 56 f.Google Scholar
  196. 233.
    Vgl zB § 7 GOG-NR; § 112 NRWO. Dazu Stelzer, ÖJZ 2007, 810 ff.Google Scholar
  197. 235.
    OGH 10.1.1989, 4 Ob 600/88.Google Scholar
  198. 236.
    Vonkilch, JBl 2000, 77 ff, passim; diesem folgend Aicher, in Rummel Rz 7 zu § 26 ABGB. Vgl zur Frage der Rechtsfähigkeit von Klubs auch Pogatschnigg, Klubbildung 84 ff, mwN.Google Scholar
  199. 237.
    Vonkilch, JBl 2000, 85 f, 92.Google Scholar
  200. 239.
    Vonkilch, JBl 2000, 86, 92; aA Berchtold, in Parlamentarismus 467 f; Doralt P., RdW 1999, 263 ff; Pogatschnigg, Klubbildung 86 f, 89, die alle von einer eingeschränkten Rechtspersönlichkeit ausgehen. Rauchenberger, in Bundesländer 217 spricht der Bundesratsfraktion die Rechtspersönlichkeit ohne weitere Nachweise vollkommen ab. OGH 29.11.2001, 6 Ob 270/01a (Landtagsklub ist juristische Person des Privatrechts).Google Scholar
  201. 240.
    Atzwanger/ Zögernitz, NR-GO 78.Google Scholar
  202. 241.
    Pogatschnigg, Klubbildung 86.Google Scholar
  203. 242.
    Vgl dazu auch Vonkilch, JRP 2007, 23 ff sowie OGH 20.3.2003, 6 Ob 287/02b (Partei in einem Zivilprozess); VfSlg 16.535/2002 (Geltendmachung von Ansprüchen nach der wr Klubförderung).Google Scholar
  204. 243.
    VfSlg 13.640/1993.Google Scholar
  205. 246.
    Ruppe, Rz 2 zu § 13 F-VG.Google Scholar
  206. 248.
    Mantl, ÖJZ 1969, 462; Wieser, Rz 13 (FN 70), Rz 90 (FN 392) zu § 1 ParteienG; Sickinger, Politikfinanzierung 107; so auch scheinbar Tichy, in Grund-und Menschenrechte III 110; in eine andere Richtung Ermacora, JBl 1976, 85.Google Scholar
  207. 249.
    Thienel, Finanzierung 55 f.Google Scholar
  208. 250.
    §§ 29–35 VereinsG 1867; vgl dazu Hugelmann, Studien, passim; Tezner, Gesetz, passim; Tezner, Gesetze, passim; Skarwada, Vereins-und Versammlungsrecht, passim, die jedoch alle die Parteienförderung nicht erwähnen.Google Scholar
  209. 251.
    § 13 iVm § 29 VereinsG 1867.Google Scholar
  210. 252.
    Thienel, Finanzierung 55.Google Scholar
  211. 253.
    In diese Richtung Wieser, Rz 13 (FN 70), Rz 30 (§ 1 PartG als lex specialis zu Art 12 StGG und Art 11 EMRK) zu § 1 ParteienG; Walter/ Mayer/ Kucsko-Stadlmayer, Bundesverfassungsrecht Rz 1468.Google Scholar
  212. 255.
    RV 887 BlgNR 20. GP 20; RV 61 BlgNR 21. GP 25; RV 742 BlgNR 21. GP 22; RV 59 BlgNR 22. GP 223.Google Scholar
  213. 256.
    Dieser Ansicht ist auch Thienel, Finanzierung 55 f.Google Scholar
  214. 257.
    Der Kompetenztatbestand „Bundesverfassung“ in Art 10 Abs 1 Z1 B-VG umfasst sowohl Verfassungsrecht im formellen Sinn als auch Verfassungsrecht im materiellen Sinn. Vgl dazu VfSlg 3314/1958 sowie Mayer, B-VG Art 10 B-VG I.1.Google Scholar
  215. 258.
    Koja, Bundesländer 22 f; Pesendorfer, Rz 11 zu Art 99 B-VG; Mayer, B-VG Art 99 B-VG I.1. Walter/Mayer/Kucsko-Stadlmayer, Bundesverfassungsrecht Rz 811; alle mwN.Google Scholar
  216. 260.
    Novak, in Korinek/Holoubek, Rz 23 zu Art 99 B-VG.Google Scholar
  217. 261.
    §§ 5, 7 oö ParteienfinanzierungsG LGBl 1992/25 idFv LGBl 2001/90; §§ 5, 13 sbg ParteienförderungsG LGBl 1981/79 idFv LGBl 2008/16 sowie §§ 5, 6 stmk ParteienförderungsG LGBl 1992/17 idFv LGBl 2001/69. Ausdrücklich auf die Eigenschaft des Landes als Träger von Privatrechten berufen sich hingegen § 1 nö ParteienförderungsG LGBl 0301-0 idFv LGBl 0301-11; § 1 vlbg Richtlinie über die Gewährung von Förderungen an die im Landtag vertretenen Parteien.Google Scholar
  218. 262.
    VfSlg 17.818/2006.Google Scholar
  219. 263.
    LGBl 1991/83 idFv LGBl 2008/79 (VfGH).Google Scholar
  220. 264.
    VfSlg 14.803/1997.Google Scholar
  221. 265.
    VfSlg 15.534/1999.Google Scholar
  222. 266.
    So auch schon ohne nähere Prüfung VfSlg 11.944/1989.Google Scholar
  223. 268.
    OGH 28.3.2000, 1 Ob 69/00d.Google Scholar
  224. 269.
    VfSlg 18.229/2007.Google Scholar
  225. 270.
    Mantl, ÖJZ 1969, 462.Google Scholar
  226. 271.
    Mantl, ÖJZ 1969, 462; Thienel, Finanzierung 56; Sickinger, Politikfinanzierung 108.Google Scholar
  227. 272.
    So § 3 oö Landtagsklub-Finanzierungsgesetz LGBl 1992/26 idFv LGBl 2001/90, § 9 sbg ParteienförderungsG LGBl 1981/79 idFv LGBl 2008/16, § 9 stmk ParteienförderungsG LGBl 1992/17 idFv LGBl 2001/69, nach denen über Ansprüche auf Förderung von Landtagsklubs mittels Bescheid abzusprechen ist. In VfSlg 16.535/2002 qualifizierte der VfGH einen Anspruch auf Förderung eines Klubs im wr Gemeinderat gem einem Gemeinderatsbeschluss (über den jedoch nicht mit Bescheid abzusprechen ist) als „ausschließlich im öffentlichen Recht“ liegend.Google Scholar
  228. 273.
    Vgl die Zweite Bundes-Verfassungsnovelle (Schulverfassungsnovelle) 1962, BGBl 1962/215. So auch Sickinger, Politikfinanzierung 250.Google Scholar
  229. 274.
    RV 314 BlgNR 13. GP 5. Auch in der Folge stützte der Gesetzgeber ausweislich der Materialien Novellierungen des PubFG auf Art 17 B-VG: RV 887 BlgNR 20. GP 20; RV 61 BlgNR 21. GP 25; RV 59 BlgNR 22. GP 220; AB 323 BlgNR 22. GP 2; IA 292/ A 22. GP 11.Google Scholar
  230. 275.
    Vgl § 5 PubFG, nach dem für Rechtsstreitigkeiten über den Anspruch auf Förderung, den Widerruf der Förderungswürdigkeit sowie die Rückforderung von Förderungsmitteln ausdrücklich die ordentlichen Gerichte für zuständig erklärt werden und § 13 Abs 1 PubFG, in dem von „der Vertretung des Bundes als Träger von Privatrechten“ die Rede ist. Vgl dazu auch VwGH 31.1.1974, 0064/74 (zur Publizistikförderung); 11.10.2007, 2007/04/0185 (Abweisung einer Beschwerde wegen Zuständigkeit der ordentlichen Gerichte) sowie VfSlg 15.515/1999.Google Scholar
  231. 277.
    Mantl, ÖJZ 1969, 462.Google Scholar
  232. 278.
    Vgl Kapitel 2.4.1.2. sowie Wieser, Rz 36 zu § 1 ParteienG.Google Scholar
  233. 279.
    Vgl Berka, Grundrechte Rz 165 ff, mwN.Google Scholar
  234. 280.
    Zur Fiskalgeltung der Grundrechte Berka, Grundrechte Rz 213 ff, 988 ff (zum Gleichheitssatz). In Hinblick auf die Presseförderung nach dem PubFG Kassai, MR 2002, 337 ff.Google Scholar
  235. 281.
    Wieser, Rz 20, 25, 78 zu § 1 ParteienG; Sickinger, Politikfinanzierung 126 f.Google Scholar
  236. 282.
    VfGH 9.10.2008, G 255/07. Nowak/Strejcek, in Grund-und Menschenrechte 63; Holzinger, Rz 58 f zu Art 26 B-VG; näher zum Recht auf freie Wahlwerbung Nowak, Grundrechte 432 ff. Zum Verhältnis von Parteienfinanzierung und der Freiheit der Wahl anhand eines Beispiels in Kärnten Mayer/Stöger, JRP 2004, 177 ff.Google Scholar
  237. 283.
    Eine Parteienförderung verstößt prinzipiell nicht gegen Art 3 des 1. ZP-EMRK: EKMR, Entscheidung v 18.5.1976, X, Yu Z Deutschland, Nr 6850/74, DR 5, 90 (93 f).Google Scholar
  238. 284.
    VfSlg 4527/1963.Google Scholar
  239. 285.
    Mantl, ÖJZ 1969, 429.Google Scholar
  240. 286.
    VfSlg 11.572/1987; 11.944/1989; 15.094/1998; 17.589/2005. VfGH 9.10.2008, G 255/07.Google Scholar
  241. 287.
    ZB VfSlg 10.217/1984.Google Scholar
  242. 288.
    Daneben statuiert § 1 Abs 3 PartG auch die Gründungsfreiheit politischer Parteien: Vgl dazu Lenzhofer, in Handbuch Rz 17/24 f, mwN.Google Scholar
  243. 289.
    Raschauer, in Parteiensystem 563.Google Scholar
  244. 290.
    So schon Hellbling, Staatsbürger 1976, Heft 25, 3; Wieser, Rz 71 f zu § 1 ParteienG, mwN.Google Scholar
  245. 291.
    Berchtold, ÖVA 1976, 37; Berka in FS Koja 226; Wieser, Rz 73 zu § 1 ParteienG.Google Scholar
  246. 292.
    Berka in FS Koja 227; Heindl, ZfV 2000, 384 f. In eine andere Richtung gehend Wieser, Rz 74 zu § 1 ParteienG FN331; Sickinger, Politikfinanzierung 114 f.Google Scholar
  247. 293.
    Wieser, Rz 74 zu § 1 ParteienG, mwN.Google Scholar
  248. 295.
    Heindl, ZfV 2000, 384 (FN 151); Sickinger, Politikfinanzierung 113 f (FN 136); zustimmend Wieser, Rz 74 zur § 1 ParteienG FN329.Google Scholar
  249. 296.
    Wieser, Rz 74 zu § 1 ParteienG.Google Scholar
  250. 297.
    Zu diesem Ergebnis kommt Raschauer, in Parteiensystem 563.Google Scholar
  251. 298.
    Heindl, ZfV 2000, 384 (FN 151); Sickinger, Politikfinanzierung 113 f (FN 135); zustimmend Wieser, Rz 74 zur § 1 ParteienG FN329.Google Scholar
  252. 299.
    BGBl 1975/391.Google Scholar
  253. 300.
    Vgl dazu überblicksweise und mwN Wieser, Rz 73 zu § 1 ParteienG.Google Scholar
  254. 301.
    Wieser, Rz 73 zu § 1 ParteienG.Google Scholar
  255. 302.
    Berchtold, ÖVA 1976, 37; Wieser, Rz 73 zu § 1 ParteienG.Google Scholar
  256. 303.
    Sickinger, Politikfinanzierung 133 sowie grundsätzlich zum Gebot der Chancengleichheit von Parteien im politischen Wettbewerb Wieser, Rz 20 ff, 84 zu § 1 ParteienG. So auch Punkt 8.A.ii. der Empfehlung der Parlamentarischen Versammlung des Europarats 1516 (2001). Zu Deutschland Koch, ZParl 2002, 694 ff, mwN.Google Scholar
  257. 304.
    VfSlg 14.803/1997; vgl dazu Stelzer in FS Tsatsos 656 (insbesondere 661 ff).Google Scholar
  258. 305.
    Schefold, in Parteienfinanzierung 530 ff.Google Scholar
  259. 306.
    VfSlg 11.572/1987 (zu Belangsendungen im ORF); 11.944/1989 (zu § 2 PartG); 15.094/1998 (Teilnahme an einer Diskussion der Spitzenkandidaten vor einer Wahl im ORFFernsehen); 17.589/2005 (zur Parteienförderung in Vorarlberg); VfGH 12.3.2009, B 434/08 (Vertretung in Diskussionsendungen des ORF). Wieser, Rz 20 zu § 1 ParteienG spricht von einer „abgestuften Chancengleichheit“.Google Scholar
  260. 308.
    Stelzer in FS Tsatsos 656 ff. In dieselbe Richtung auch schon Schäffer, VVDStRL 44, 1986, 60.Google Scholar
  261. 309.
    IA 158/A 13. GP 4; wortgleich AB 1680 BlgNR 13. GP 2.Google Scholar
  262. 310.
    VfSlg 11.944/1989, wonach diese Regelung verfassungsrechtlich unbedenklich ist.Google Scholar
  263. 313.
    Wieser, Rz 74 zu § 1 ParteienG.Google Scholar
  264. 314.
    VfGH 9.10.2007, B 1550/06.Google Scholar
  265. 315.
    VfGH 9.10.2008, G 255/07.Google Scholar
  266. 316.
    VfSlg 15.534/1999.Google Scholar
  267. 317.
    Vgl dazu zB VfSlg 16.369/2001.Google Scholar
  268. 318.
    Berka in FS Koja 227; Heindl, ZfV 2000, 384 f. In eine andere Richtung gehend Wieser, Rz 74 zu § 1 ParteienG FN331; Sickinger, Politikfinanzierung 114 f.Google Scholar
  269. 319.
    Duschanek, Rz 48 zu § 1 DSG.Google Scholar
  270. 320.
    So das dt BVfG in BVfGE 40, 296 (327). Vgl Kapitel 2.2.2.Google Scholar
  271. 321.
    So auch der VD des BKA anlässlich der Novelle des PartG 1982 (BGBl 1982/643); vgl dazu Heindl, ZfV 2000, 388 FN186.Google Scholar
  272. 322.
    Vgl dazu die ähnlich gelagerten aber trotzdem kaum vergleichbaren Fälle in VfSlg 17.065/2003 (namentliche Veröffentlichung von Einzelbezügen in einem Rechnungshofbericht) und Novacek, RdW 1991, 258 f (Offenlegung von Bilanzen aus Gläubigerschutzgründen).Google Scholar
  273. 323.
    EGMR Bowman, 19.2.1998, 141/1996760/961.Google Scholar
  274. 325.
    Pelinka, in Korruption 273 ff.Google Scholar
  275. 326.
    EGMR Bowman, 19.2.1998, 141/1996760/961, Rz 47.Google Scholar
  276. 327.
    IdFv vor BGBl I 2008/2.Google Scholar
  277. 328.
    Anderer Ansicht war etwa in den USA 1976 der Supreme Court im Fall Buckley gegen Valeo (424 U.S. 1); vgl dazu Wickel, ZParl 2001, 658 ff.Google Scholar
  278. 329.
    Dazu näher Sickinger, Politikfinanzierung 348 ff.Google Scholar
  279. 330.
    VfSlg 11.572/1987.Google Scholar
  280. 331.
    Mantl, ÖJZ 1969, 427; Sickinger, Politikfinanzierung 126.Google Scholar
  281. 332.
    Ermacora, JBl 1976, 85; Schambeck in FS Hermens 68; ders in FS Walter 610; Wieser, Rz 10, 80 zu § 1 ParteienG, mwN; Sickinger, Politikfinanzierung 126, 236 und Kapitel 2.7.2.Google Scholar
  282. 333.
    Vgl dazu aber den VfGH 9.10.2007, B 1550/06 (und VfGH 9.10.2008, G 255/07) zugrunde liegenden Sachverhalt, in dem eine politische Partei durch den durch eine entsprechende Gesetzesnovelle während einer Legislaturperiode erfolgten Ausschluss von der Parteienförderung in Kärnten offensichtlich vom „politischen Markt“ verdrängt werden sollte.Google Scholar
  283. 334.
    Anders in Deutschland; vgl dazu Stricker, Parteienfinanzierungsstaat 93 ff; Klein, in Bericht 162; Muthers, Rechtsgrundlagen 57 ff; alle mwN.Google Scholar
  284. 335.
    VfSlg 14.803/1997.Google Scholar
  285. 336.
    EKMR 14.7.1981, X. Association, Nr 9234/81, DR 26, 270 (273).Google Scholar
  286. 337.
    Wieser, Rz 25, 79 zu § 1 ParteienG; Thienel, Finanzierung 50 f; Sickinger, Politikfinanzierung 126 f.Google Scholar
  287. 338.
    Vgl dazu auch IA 158/A 13. GP 3; AB 1680 BlgNR 13. GP 1.Google Scholar
  288. 339.
    Sickinger, Politikfinanzierung 126 f.Google Scholar
  289. 340.
    Wieser, Rz 79 zu § 1 ParteienG; vgl dazu auch ebenda Rz 25.Google Scholar
  290. 341.
    Rebhahn, in Wirtschaftsrecht Rz 851.Google Scholar
  291. 342.
    Wieser, Rz 20, 25, 78 zu § 1 ParteienG; Sickinger, Politikfinanzierung 127.Google Scholar
  292. 343.
    Wieser, Rz 85 zu § 1 ParteienG.Google Scholar
  293. 344.
    Vgl dazu Wieser, Rz 54 ff zu § 1 ParteienG.Google Scholar
  294. 345.
    So VfSlg 9648/1983 zur mangelnden Befugnis des BMI, die Hinterlegung der Satzung einer politischen Partei zu verweigern. Diese Judikatur fortsetzend: VfSlg 10.705/1985; 11.258/1987; 11.761/1988. Vgl dazu Wieser, JRP 2001, 254 ff; ders, Rz 50 f zu § 1 PartG; Lenzhofer, in Handbuch Rz 17/24 ff; alle mwN.Google Scholar
  295. 346.
    Vgl hingegen zB § 25 Abs 2 Z3 dt PartG (partielles Spendenverbot) und Section 441e des US-Amerikanischen Federal Election Campaign Acts 2005 (umfassendes Spendenverbot). Ein nationales Verbot der Annahme von Spenden aus dem Ausland verletzt Art 10 und 11 EMRK nicht: EGMR Parti Nationaliste Basque — Organisation Régionale D’Iparralde/Frankreich, 7.6.2007, 71.251/01 (mit einer näheren Erörterung der Problematik).Google Scholar
  296. 348.
    Anders stellt sich die Situation etwa in Deutschland dar, wo — aufgrund des Urteils BVfGE 85, 264 ff = EuGRZ 1992, 153 ff — § 18 dt PartG heute eine absolute (ziffernmäßiger Betrag, der auf alle anspruchsberechtigten Parteien verteilt wird) und eine relative (Höhe der staatlichen „Teilfinanzierung“ einer Partei, die die Summe ihrer sonstigen Einnahmen nicht überschreiten darf) Obergrenze der Parteienförderung normiert.Google Scholar
  297. 349.
    Vgl dazu schon vor Inkrafttreten des PartG Mantl, ÖJZ 1969, 427; Ermacora, Verfassungslehre 126 (der eine „totale und direkte Parteienfinanzierung“ grundsätzlich „mit der Struktur der liberalen Demokratie“ für unvereinbar hält) und das SWA-Gutachten, 8 sowie danach Koja, Staatslehre 239; Pernthaler, Staatslehre 87; Wieser, Rz81 zu §1 ParteienG; Thienel, Finanzierung 53.Google Scholar
  298. 351.
    Koja, Staatslehre 239. Ähnlich auch Pernthaler, Staatslehre 87; Wieser, Rz 81 zu § 1 ParteienG.Google Scholar
  299. 352.
    Bachmann, JRP 1996, 118 f.Google Scholar
  300. 353.
    Heindl, ZfV 2000, 384 f; Wieser, Rz 74 zu § 1 ParteienG, mwN; Sickinger, Politikfinanzierung 113 f. Die Aufzeichnungspflichten nach § 4 PartG gelten nur für jene politischen Parteien, die Zuwendungen nach dem PartG erhalten. Ein „gewisses Spannungsverhältnis zu § 1 Abs 3 ParteienG“ erkennt Kostelka in FS Floretta 48. Kritisch auch Thienel, Finanzierung 54.Google Scholar
  301. 354.
    Koja, Staatslehre 239; Pernthaler, Staatslehre 87; Thienel, Finanzierung 53.Google Scholar
  302. 355.
    Schäffer, VVDStRL 44, 1986, 60.Google Scholar
  303. 356.
    Wieser, Rz 82 zu § 1 ParteienG. Dieses Problem stellt sich in Deutschland, wo nach § 18 dt PartG die Höhe der staatlichen Teilfinanzierung einer Partei die Summe der selbsterwirtschafteten Einnahmen nicht überschreiten darf (sog relative Obergrenze).Google Scholar
  304. 357.
    Vgl dazu auch den 7. Erwägungsgrund der Empfehlung der Parlamentarischen Versammlung des Europarats 1516 (2001): „a reasonable balance between public and private funding“ sowie Art 1 Abs 2 der Empfehlung 4 (2003) des Ministerkomitees des Europarats: „State support should be limited to reasonable contributions“.Google Scholar
  305. 358.
    Anderer Ansicht war das dt BVfG, auf das die Einführung der absoluten und relativen Obergrenze in § 18 zurückgeht: BVfGE 85, 264 (289 ff).Google Scholar
  306. 359.
    Wieser, Rz 82 zu § 1 ParteienG.Google Scholar
  307. 361.
    BGBl 1986/553. Vgl dazu Bachmann, JRP 1996, 109.Google Scholar
  308. 362.
    Wenger, in Förderungsverwaltung 42. Diesen geben ua Korinek/Holoubek, Grundlagen 225 f; Schuster, in Handbuch 5; Antoniolli/Koja, Verwaltungsrecht 46 f wieder.Google Scholar
  309. 363.
    Wenger, in Förderungsverwaltung 26 ff; Antoniolli/Koja, Verwaltungsrecht 47; Rebhahn, in Wirtschaftsrecht Rz 848; Thienel, Finanzierung 77; Sickinger, Politikfinanzierung 113 f.Google Scholar
  310. 364.
    Wenger, in Förderungsverwaltung 27.Google Scholar
  311. 365.
    Ebenda 32 ff.Google Scholar
  312. 366.
    Ebenda 34 ff.Google Scholar
  313. 367.
    Ebenda 30 ff; Wenger, in Korruption 445 f; Rebhahn, in Wirtschaftsrecht Rz 844, 856 ff, 868 f.Google Scholar
  314. 369.
    Wenger, in Förderungsverwaltung 38 ff.Google Scholar
  315. 370.
    Rebhahn, in Wirtschaftsrecht Rz 803.Google Scholar
  316. 371.
    So auch schon Mantl, ÖJZ 1969, 422; Adamovich/Funk, Verwaltungsrecht 184; Korinek/ Holoubek, Grundlagen 251 f; Heindl, ZfV 2000, 384; Sickinger, Politikfinanzierung 114; aufgrund der mangelnden Kontrolleinrichtungen in Österreich kritisch Barmüller, Parteienfinanzierung, passim.Google Scholar
  317. 372.
    Rebhahn, in Wirtschaftsrecht Rz 867, 869; kritisch in Hinblick auf die Parteienförderung Wieser, Rz 87 zu § 1 ParteienG, mwN.Google Scholar
  318. 373.
    Wenger, in Korruption 444; Thienel, Finanzierung 77; Sickinger, Politikfinanzierung 114.Google Scholar
  319. 374.
    Berka, Grundrechte Rz 213 ff; Bezemek, in Handbuch Rz 12/71; beide mwN.Google Scholar
  320. 375.
    Hengstschläger, Rechnungshofkontrolle Art 121 B-VG Rz 4 f, Art 126b Abs 3 B-VG Rz 7. Vgl dazu auch den Sonderbericht des RH über die Finanzierung der politischen Parteien und parlamentarischen Klubs (Zl 860.004/002-Pr/8/00) 4 f.Google Scholar
  321. 376.
    Wildenmann, in Geld 82; Arnim von, NVwZ 2003, 1076.Google Scholar
  322. 377.
    Mantl, ÖJZ 1969, 429 ff.Google Scholar
  323. 378.
    Mantl, ÖJZ 1969, 431.Google Scholar
  324. 379.
    BVfGE 85, 264.Google Scholar
  325. 381.
    VfGH 9.10.2008, G 255/07.Google Scholar
  326. 383.
    So auch Mantl, ÖJZ 1969, 431, der „eine ausreichende Leistungsfähigkeit zur Mitwirkung an der Staatswillensbildung mit der Vertretung im Parlament als gegeben“ annimmt.Google Scholar
  327. 384.
    VfSlg 11.944/1989. Inhaltlich ebenso VfSlg 11.572/1987 zu Belangsendungen im ORF nach (dem heute nicht mehr geltenden) § 5 RFG. Diese Judikaturlinie hat der VfGH in VfSlg 17.589/2005 auch auf Länderebene (konkret: Vorarlberg) angewandt.Google Scholar
  328. 385.
    Plate, Parteifinanzierung 67 f.Google Scholar
  329. 388.
    VfSlg 11.944/1989; kritisch Wieser, Rz 85 zu § 1 ParteienG.Google Scholar
  330. 390.
    Vgl Kapitel 2.3.1.1. sowie Arnim von/ Schurig, EU-Verordnung 42 f, 59 f; Morlok, in Politikfinanzierung 12.Google Scholar
  331. 391.
    Punkt 8.A.ii. der Empfehlung der Parlamentarischen Versammlung 1516 (2001).Google Scholar
  332. 392.
    Art 1 Satz 3 der Empfehlung 4 (2003) des Ministerkomitees des Europarats.Google Scholar
  333. 394.
    Vgl zu den Vor-und Nachteilen dieses Systems der Einbeziehung von Mitgliederzahlen und Spendenaufkommen Muthers, Rechtsgrundlagen 85 ff, mwN.Google Scholar
  334. 395.
    Plate, Parteifinanzierung 68 f.Google Scholar
  335. 397.
    VfSlg 14.803/1997, wonach „die politische Partei und die... wahlwerbende Partei (Wahlpartei) verfassungsrechtlich aufeinander angelegt sind, also von Verfassungs wegen zueinander in einer spezifischen Wechselbeziehung stehen.“ Kritisch zum Anspruch politischer Parteien auf Wahlwerbungskostenbeiträge Stelzer in FS Tsatsos 667 ff.Google Scholar
  336. 398.
    Mantl, ÖZJ 1969, 431.Google Scholar
  337. 399.
    Vgl VfSlg 11.944/1989.Google Scholar
  338. 400.
    VfSlg 11.572/1987.Google Scholar
  339. 401.
    VfSlg 11.944/1989.Google Scholar
  340. 402.
    So Koja, ÖVA 1964, 4 f zu mittelbaren staatlichen Finanzierungsformen von Wahlkämpfen.Google Scholar
  341. 403.
    Vgl dazu Mantl, ÖJZ 1969, 430, mwN.Google Scholar
  342. 404.
    Sickinger, Politikfinanzierung 134.Google Scholar
  343. 405.
    Wieser, Rz 86 zu § 1 ParteienG.Google Scholar
  344. 406.
    BGBl 1984/538.Google Scholar
  345. 407.
    BGBl 1987/133.Google Scholar
  346. 408.
    Vgl dazu ausführlicher Sickinger/ Nick, Geld 76 ff; van Biezen, guidelines 45; Sickinger, Politikfinanzierung 244 f.Google Scholar
  347. 409.
    Mantl, ÖJZ 1969, 431; Wieser, Rz 86 zu § 1 ParteienG; SWA-Rechtsgutachten, 9 f.Google Scholar
  348. 410.
    BVfGE 85, 264 (294 f).Google Scholar
  349. 411.
    Vgl Ipsen, ZParl 1994, 401 ff; Boyken, Parteienfinanzierung 243 ff, 299 ff (insbesondere 305 ff); Muthers, Rechtsgrundlagen 90 ff.Google Scholar
  350. 412.
    Vgl dazu Fisher, in Party finance 28.Google Scholar
  351. 413.
    Klee-Kruse, Parteienfinanzierung 110.Google Scholar
  352. 414.
    VfSlg 11.572/1987; 11.944/1989.Google Scholar
  353. 415.
    So grundsätzlich Wicha, Parteienfinanzierung 90.Google Scholar
  354. 416.
    van Biezen, guidelines 45.Google Scholar
  355. 421.
    7. und 8.C. Erwägungspunkt der Empfehlung der Parlamentarischen Versammlung des Europarats 1516 (2001); Art 13 der Empfehlung 4 (2003) des Ministerkomitees des Europarats.Google Scholar
  356. 422.
    Art 12 der Empfehlung 4 (2003) des Ministerkomitees des Europarats.Google Scholar
  357. 423.
    7. und 8.C.ii. Erwägungspunkt der Empfehlung der Parlamentarischen Versammlung des Europarats 1516 (2001); 8.A.v. Erwägungspunkt der Empfehlung der Parlamentarischen Versammlung des Europarats 1516 (2001); Art 3.b., Art 5, Art 7, Art 12 und Art 13 der Empfehlung 4 (2003) des Ministerkomitees des Europarats.Google Scholar
  358. 424.
    7. und 8.C. Erwägungspunkt der Empfehlung der Parlamentarischen Versammlung des Europarats 1516 (2001); Art 13 der Empfehlung 4 (2003) des Ministerkomitees des Europarats.Google Scholar
  359. 425.
    Art 10 der Empfehlung 4 (2003) des Ministerkomitees des Europarats.Google Scholar
  360. 426.
    8.C.i. Erwägungspunkt der Empfehlung der Parlamentarischen Versammlung des Europarats 1516 (2001); Art 13 der Empfehlung 4 (2003) des Ministerkomitees des Europarats.Google Scholar
  361. 427.
    3. und 7. Punkt der Entschließung 24 (1997) des Ministerkomitees des Europarats; 7. und 8.D. Erwägungspunkt der Empfehlung der Parlamentarischen Versammlung des Europarats 1516 (2001); Art 14 f der Empfehlung 4 (2003) des Ministerkomitees des Europarats.Google Scholar
  362. 428.
    7. und 8.E. Erwägungspunkt der Empfehlung der Parlamentarischen Versammlung des Europarats 1516 (2001); Art 16 der Empfehlung 4 (2003) des Ministerkomitees des Europarats.Google Scholar
  363. 429.
    Müller/ Hartmann, in Koalition 250; Heindl, ZfV 2000, 379; Sickinger, in Handbuch 570.Google Scholar
  364. 430.
    Sickinger, Politikfinanzierung 150 ff.Google Scholar
  365. 432.
    8.E. Erwägungspunkt der Empfehlung der Parlamentarischen Versammlung des Europarats 1516 (2001). Vgl dazu auch das Verbandsverantwortlichkeitsgesetz, oben FN 131.Google Scholar
  366. 433.
    Triepel, Staatsverfassung 12.Google Scholar
  367. 434.
    Grodecki, Berichte und Informationen 1949, Heft 160, 3.Google Scholar
  368. 435.
    Als erstes Land führte Costa Rica 1954 gefolgt von Argentinien 1955 und der Bundesrepublik Deutschland 1959 als erstes europäisches Land eine staatliche Parteienfinanzierung ein; vgl dazu Arnim von, Staat 242 ff; ders, DÖV 2007, 224. Erst vor kurzem hat Großbritannien eine bescheidene Parteienförderung eingeführt; über keine nennenswerte Parteienförderung verfügen Luxemburg und die Schweiz vgl dazu Naßmacher, ÖZP 2002, 15; Koß, ÖZP 2008, 65, mwN.Google Scholar
  369. 436.
    Naßmacher, Politische Vierteljahresschrift 1987, 104.Google Scholar
  370. 437.
    Vgl dazu etwa Zahlen für 2004 bei Sickinger, in Handbuch 572.Google Scholar
  371. 438.
    Sickinger/ Nick, Geld 68; Bachmann, JRP 1996, 112.Google Scholar
  372. 439.
    Mantl, Neues Forum 1967, 606; Müller/Hartmann, in Koalition 254; Sickinger/Nick, Geld 68; Bachmann, JRP 1996, 112.Google Scholar
  373. 440.
    LGBl 1968/8.Google Scholar
  374. 441.
    LGBl 0301-0 vom 23.9.1977.Google Scholar
  375. 442.
    LGBl 1994/23 idFv LGBl 2001/32.Google Scholar
  376. 443.
    LGBl 1991/83 idFv LGBl 2008/79 (VfGH).Google Scholar
  377. 444.
    LGBl 0301-0 idFv LGBl 0301-11.Google Scholar
  378. 445.
    LGBl 1992/25 idFv LGBl 2001/90.Google Scholar
  379. 446.
    LGBl 1981/79 idFv LGBl 2008/16.Google Scholar
  380. 447.
    LGBl 1992/17 idFv LGBl 2001/69.Google Scholar
  381. 448.
    LGBl 1995/13.Google Scholar
  382. 449.
    Diese wird in VfSlg 18.229/2007 wiedergegeben.Google Scholar
  383. 450.
    Vgl dazu OGH 28.3.2000, 1 Ob 69/00d.Google Scholar
  384. 451.
    LGBl 1991/82 idFv LGBl 1997/52.Google Scholar
  385. 452.
    LGBl 0011-0 idFv LGBl 0011-6.Google Scholar
  386. 453.
    LGBl 1992/26 idFv LGBl 2001/90.Google Scholar
  387. 454.
    LGBl 1973/11 idFv LGBl 2007/55.Google Scholar
  388. 455.
    VfSlg 16.535/2002.Google Scholar
  389. 456.
    LGBl 5300-0 idFv LGBl 5300-1.Google Scholar
  390. 457.
    BGBl 1963/286.Google Scholar
  391. 458.
    BGBl 1985/156.Google Scholar
  392. 459.
    BGBl I 2008/139.Google Scholar
  393. 460.
    BGBl 1972/272.Google Scholar
  394. 461.
    BGBl 1984/369.Google Scholar
  395. 462.
    BGBl I 2006/113.Google Scholar
  396. 463.
    Müller/ Hartmann, in Koalition 266, mwN.Google Scholar
  397. 464.
    Vgl dazu Pelinka/ Welan, Demokratie 313 f, 352 ff; Wicha, Parteienfinanzierung 64 ff; Müller/Hartmann, in Koalition 266 ff; Schaden, in Koalition 228 ff; Sickinger/Nick, Geld 68 ff; Bachmann, JRP 1996, 109; Drysch, Parteienfinanzierung 96 ff; Wieser, Rz10 zu § 1 ParteienG.Google Scholar
  398. 465.
    Müller/ Hartmann, in Koalition 264 f; Bachmann, JRP 1996, 108 verweist auf die jährlichen Budgetansätze für Förderungen in den Bundesfinanzgesetzen.Google Scholar
  399. 466.
    BGBl 1975/404. Das Gesetz wurde weitgehend ohne öffentliche Diskussion in einem sehr raschen Verfahren beschlossen; vgl dazu Wicha, in Parteiensystem 489 f.Google Scholar
  400. 467.
    BGBl I 2008/2.Google Scholar
  401. 468.
    § 1 KlubFG idFv BGBl 1963/286.Google Scholar
  402. 469.
    § 3 KlubFG idFv BGBl 1967/50.Google Scholar
  403. 470.
    §§ 1 und 2a KlubFG idFv BGBl 1982/356.Google Scholar
  404. 471.
    § 2a KlubFG idFv BGBl 1986/214.Google Scholar
  405. 472.
    § 2a KlubFG idFv BGBl 1987/134.Google Scholar
  406. 473.
    § 4a KlubFG idFv BGBl 1990/742.Google Scholar
  407. 474.
    § 3 Abs 2 KlubFG idFv BGBl 1996/117.Google Scholar
  408. 475.
    § 1 KlubFG idFv BGBl I 2008/139.Google Scholar
  409. 476.
    § 1 PubFG idFv BGBl 1972/272.Google Scholar
  410. 477.
    § 2 Abs 4 PubFG idFv BGBl 1985/562.Google Scholar
  411. 478.
    § 2 PartG idFv BGBl 1975/404.Google Scholar
  412. 479.
    § 2a PartG idFv BGBl 1989/666.Google Scholar
  413. 480.
    § 2b PartG idFv BGBl 1996/117.Google Scholar
  414. 481.
    Vgl dazu die anschaulichen Darstellungen bei Sickinger, ÖZP 2002, 81; ders, Politikfinanzierung 351 ff. Gründe für den schnellen Anstieg führt Sickinger, Politikfinanzierung 361 ff an. Eine Darstellung der Entwicklung der Höhe der Zuwendungen findet sich bei Drysch, Parteienfinanzierung 99 ff.Google Scholar
  415. 482.
    VfSlg 4527/1963.Google Scholar
  416. 483.
    Vgl dazu überblicksweise Landfried, Parteifinanzen 78 ff; Adams, Parteienfinanzierung 522 ff; Wettig-Danielmeier/Linnekugel/Wettig, Handbuch 195 ff.Google Scholar
  417. 484.
    Grodecki, Berichte und Informationen 1949, Heft 160, 3 f.Google Scholar
  418. 485.
    M.W., Berichte und Informationen 1958, Heft 634, 3; Krainer, in Staat 34.Google Scholar
  419. 486.
    Mantl, ÖJZ 1969, 421 ff, 458 ff.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag/Wien 2010

Authors and Affiliations

  • Stephan Lenzhofer
    • 1
  1. 1.WienAustria

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