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Die Geschäftsgrundlage im Schrifttum

  • Christoph Bezemek

Zusammenfassung

Mag auch der dargestellte Umriss des Irrtums im Beweggrund Anderes implizieren, so muss dennoch klar sein, dass die Rechtsordnung nicht sämtlichen Fehlvorstellungen der Parteien, die nicht in den Vertrag Eingang fanden oder ihrem (möglicherweise gar unreflektierten) Vertrauen in faktische Gegebenheiten oder rechtliche Rahmenbedingungen die Beachtlichkeit versagt. Kriterien herauszuarbeiten, anhand derer festgemacht werden kann, ob und inwieweit derartigen Konstellationen Rechnung zu tragen ist, ist Aufgabe der Geschäftsgrundlagenlehre.

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Literatur

  1. 85.
    Pisko in Klang, ABGB II/2, 348 ff.Google Scholar
  2. 86.
    Gschnitzer in Klang, ABGB2 IV/1, 334 ff; Gschnitzer, Allgemeiner Teil 189f.Google Scholar
  3. 87.
    Rummel , JBl 1981, 1 ff.Google Scholar
  4. 88.
    Tomandl , ZAS 1988, 1 ff.Google Scholar
  5. 89.
    Pfaff in FS Unger 221 ff.Google Scholar
  6. 90.
    Bydlinski , ÖBA 1996, 504 sowie Fenyves, Gutachten 47 f. Eine nähere Darstellung von Tomandls Auffassung unterbleibt auf Grund dieser Bezugnahmen; hiezu sogleich III.C und III.D. Auch die Auffassungen Kerschners, Wbl 1988, 211 ff sowie Mazals, RdW 1985, 52 ff (die mit jener Rummels kongruent ist), sollen im gegebenen Rahmen ausgespart bleiben.Google Scholar
  7. 91.
    F. Bydlinski, ÖBA 1996, 499 ff.Google Scholar
  8. 92.
    Fenyves , Gutachten.Google Scholar
  9. 93.
    Falkner , Geschäftsirrtum.Google Scholar
  10. 94.
    Vgl abseits der allgemeinen Zivilrechtsdogmatik freilich die jüngst erschienene Auseinandersetzung M. Binders mit Fragen des Wegfalls der Geschäftsgrundlage im Arbeitsrecht JBl 2009, 269. Für weitere Auseinandersetzungen mit der Materie vgl die zahlreichen Nachweise bei Fenyves, Gutachten 36 FN 174 sowie für die neuere Literatur insbesondere Wukoschitz, RdW 1996, 399; Schilcher, VR 1999, 32; Fischer-Czermak, ecolex 2000, 97; Bläumauer, RdW 2001/360; Noll, AnwBl 2002, 260; Pilz, ecolex 2003, 327; Michitsch, ZVR 2005/65.Google Scholar
  11. 96.
    Pisko in Klang, ABGB II/2, 350.Google Scholar
  12. 97.
    Pisko in Klang, ABGB II/2, 351.Google Scholar
  13. 98.
    Pisko in Klang, ABGB II/2, 352.Google Scholar
  14. 99.
    Pisko in Klang, ABGB II/2, 354.Google Scholar
  15. 100.
    Pisko in Klang, ABGB II/2, 355.Google Scholar
  16. 102.
    Rummel , JBl 1981, 8.Google Scholar
  17. 103.
    Rummel , JBl 1981, 6.Google Scholar
  18. 104.
    Rummel , JBl 1981, 8.Google Scholar
  19. 105.
    Rummel , JBl 1981, 8.Google Scholar
  20. 106.
    Rummel , JBl 1981, 9.Google Scholar
  21. 107.
    Rummel , JBl 1981, 10.Google Scholar
  22. 108.
    F. Bydlinski, ÖBA 1996, 500.Google Scholar
  23. 109.
    Diese Auffasung vertrat F. Bydlinski bereits 16 Jahre vor seiner ausführlichen Beschäftigung mit dem Problem der Geschäftsgrundlage: F. Bydlinski, JZ 1980, 383 FN 28.Google Scholar
  24. 110.
    F. Bydlinski, ÖBA 1996, 501. Zitiert wird Schmidt-Rimpler in FS Nipperdey 17.Google Scholar
  25. 111.
    Zitiert wird Wieacker in FS Wilburg 238 und 242.Google Scholar
  26. 112.
    F. Bydlinski, ÖBA 1996, 503.Google Scholar
  27. 113.
    F. Bydlinski, ÖBA 1996, 503.Google Scholar
  28. 114.
    Vgl die Entgegnung zu diesem Argument in Rummel in Rummel, ABGB I3 § 901 Rz 6a.Google Scholar
  29. 115.
    F. Bydlinski, ÖBA 1996, 504.Google Scholar
  30. 116.
    Konkret angesprochen in diesem Zusammenhang: Tomandl , ZAS 1988, 1.Google Scholar
  31. 117.
    F. Bydlinski, ÖBA 1996, 505.Google Scholar
  32. 118.
    F. Bydlinski, ÖBA 1996, 505.Google Scholar
  33. 119.
    Pisko in Klang, ABGB II/2, 348 ff sowie oben III.A.Google Scholar
  34. 120.
    Vgl für die folgenden Ausführungen bereits die früheren Auseinandersetzungen F. Bydlinskis mit der Frage der Leistungsäquivalenz — insb F. Bydlinski, Privatautonomie 151 ff.Google Scholar
  35. 121.
    Vgl wiederum Wieacker in FS Wilburg 229 ff.Google Scholar
  36. 122.
    F. Bydlinski, ÖBA 1996, 509.Google Scholar
  37. 123.
    F. Bydlinski, ÖBA 1996, 509.Google Scholar
  38. 124.
    Fenyves , Gutachten 86.Google Scholar
  39. 125.
    Pisko in Klang, ABGB II/2, 349.Google Scholar
  40. 126.
    Fenyves , Gutachten 91.Google Scholar
  41. 127.
    Fenyves , Gutachten 92.Google Scholar
  42. 129.
    Fenyves , Gutachten 94.Google Scholar
  43. 130.
    Zitiert wird Graf , Vertrag und Vernunft 140 f und 144f.Google Scholar
  44. 131.
    Falkner , Geschäftsirrtum 137.Google Scholar
  45. 132.
    Falkner , Geschäftsirrtum 139. Dieses Kriterium wurde durch die III. TN (RGBl 69/1916) eingefügt.Google Scholar
  46. 133.
    Falkner , Geschäftsirrtum 140.Google Scholar
  47. 134.
    Falkner , Geschäftsirrtum 82, versteht „seine“ Geschäftsgrundlage als „bloßes Synonym für den ex-ante offenbar auffallenden potentiellen Geschäftswillen, auf den das rechtliche Vertrauen beschränkt ist“.Google Scholar
  48. 135.
    I.e. „das unbewusste Auseinanderfallen von ex ante anhand der Erklärung offenbar auffallendem potentiellen Geschäftswillen und der unvorhersehbaren Wirklichkeit bereits bei Vertragsabschluss“ Falkner , Geschäftsirrtum 81.Google Scholar
  49. 136.
    I.e. „das unbewusste grobe Auseinanderfallen von ex ante anhand der Erklärung offenbar auffallendem potentiellen Geschäftswillen und der unvorhersehbaren Wirklichkeit.“ Der negative Irrtum erfasse somit auch Zukünftiges, da die objektive Äquivalenz in der Rechtsordnung nicht verletzt werden dürfe, wozu § 879 Abs 1 als positiviertes Beispiel dienen möge. Falkner , Geschäftsirrtum, 81. Dem sei schon an dieser Stelle entgegengehalten, dass nicht nachvollziehbar erscheint, warum gerade die Generalklausel des § 879 Abs 1 ABGB als Beispiel für den Schutz der objektiven Äquivalenz geeignet sein sollte — vgl näher Winner, Wert und Preis, 58 ff (insb 60 f). Des Weiteren sei der Hinweis erlaubt, dass gerade die österreichische Zivilrechtsordnung vor allem in Gestalt der in § 934 ABGB normierten laesio enormis der objektiven Äquivalenz an sich bis zu einem durchaus weiten Grad denkbar indifferent gegenübersteht, wobei auch die Irrtumskomponente der Bestimmung zu berücksichtigen ist — vgl wiederum Winner, Wert und Preis, 51 f sowie Grechenig, JRP 2006, 15 mit Hinweis auf Zeiller, Commentar III/1, 144 dazu unten VII.D.5.Google Scholar
  50. 137.
    Falkner , Geschäftsirrtum 141.Google Scholar
  51. 139.
    Falkner , Geschäftsirrtum 142.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag/Wien 2010

Authors and Affiliations

  • Christoph Bezemek
    • 1
  1. 1.Institut für Österreichisches und Europäisches öffentliches RechtWirtschaftsuniversität WienWienÖsterreich

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