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Änderungsmotivation

  • Martina de Zwaan

Zusammenfassung

Aspekt der Therapiemotivation. Eine Person ist „änderungsmotiviert“, wenn sie subjektiv „gute“ Gründe für die Veränderung ihres momentanen Zustandes sowie positive → Selbsteffizienzerwartungen hat. Folgende Komponenten spielen eine Rolle: ein negativer Ausgangszustand (unbefriedigtes Bedürfnis oder belastendes Ungleichgewicht); ein momentan nicht realisierter positiver Ziel- oder Endzustand; potentielle Mittel und Wege, mittels derer der Problemzustand verändert werden kann. Es wird zwischen Negativ-Motivierung (Leidensdruck, Druck-Motivation) und Positiv-Motivierung (Anreiz, Zug-Motivation) unterschieden. Vor allem im → Selbstmanagement-Ansatz wird der Positiv-Motivierung der Vorzug gegeben, da nach Abnahme des Leidensdrucks häufig auch die Therapiemotivation schwindet.

Literatur

  1. Kanfer FH, Reinecker H, Schmelzer D (1996) Selbstmanagement-Therapie. 2. überarb. Aufl. Berlin, SpringerGoogle Scholar
  2. Meichenbaum D, Turk DC [1987] (1994) Therapiemotivation des Patienten. Ihre Förderung in Medizin und Psychotherapie. Ein Handbuch. Bern, Hans HuberGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag/Wien 2000

Authors and Affiliations

  • Martina de Zwaan

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