Advertisement

Verbalisierung emotionaler Erlebnisinhalte

  • Jobst Finke

Zusammenfassung

Der Begriff Verbalisierung emotionaler Erlebnisinhalte (VEE) ist eine zentrale Interventionsform der → Gesprächspsychotherapie. Dieser Begriff geht auf Tausch zurück, der damit die bei C. Rogers gebräuchlichen Termini „reflecting of feeling“ oder „accurate empathic understanding“ durch eine eindeutigere Beschreibung therapeutischen Handelns ersetzen wollte (Tausch, 1970: 79). Er führt dazu aus, „daß der Psychotherapeut die vom Klienten in seiner jeweiligen äußerung enthaltenen persönlich-emotionalen Erlebnisinhalte, z. B. Gefühle, gefühlsmäßige Meinungen etc. akkurat vom inneren Bezugspunkt des Klienten […] wahrzunehmen bzw. sich vorzustellen bemüht und dem Klienten in einfach verstehbaren Äußerungen das derartig Verstandene kommuniziert“ (ebd.).

Literatur

  1. Finke J (1994) Empathie und Interaktion — Methodik und Praxis der Gesprächspsychotherapie. Stuttgart, ThiemeGoogle Scholar
  2. Rogers CR [1957] (1991) Die notwendigen und hinreichenden Bedingungen für Persönlichkeitsentwicklung durch Psychotherapie. In: Rogers C, Schmid PF, Person-zentriert. Grundlagen von Theorie und Praxis. Mainz, Grünewald, S 165–184Google Scholar
  3. Sachse R, Maus C (1991) Zielorientiertes Handeln in der Gesprächspsychotherapie. Stuttgart, KohlhammerGoogle Scholar
  4. Tausch R (1970) Gesprächspsychotherapie. Göttingen, HogrefeGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag/Wien 2000

Authors and Affiliations

  • Jobst Finke

There are no affiliations available

Personalised recommendations