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Das Spiel mit und gegen die Apparate
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Zusammenfassung

Eine künstlerische Arbeit ist ein ausgezeichneter Ort der Manifestation und Erfahrung von Kontingenz. Und dies sowohl in der expliziten Exposition eines Kontingenzgeschehens wie auch in den Latenzen des ästhetischen Vorgangs und ebenso in den Anstrengungen, Kontingenz auszuschließen. Wobei Kontingenz hier nicht primär als Gegenstand oder ‹Inhalt› eines Kunstwerks diskutiert werden soll, sondern als Element und Dynamik künstlerischer Prozesse; als eine Figur zwischen Beliebigkeit und Notwendigkeit, die nicht nur ein Merkmal der Kunst, sondern ein für diese konstitutives Moment darstellt. Kontingenz im Produktionsgeschehen, die mit Kontingenz in der Rezeption und im Gebrauch von Kunst korrespondiert, wobei diese in jener — und umgekehrt — mitwirkt.

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Literatur

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    Als neueste und ultimative Leistung wird gegenwärtig das „totale“ Bild angeboten. Die ScenCam verspricht, dass sie in einer einzigen Aufnahme ein Kugelbild von 3600 auf 1800 herstellt, und zwar in einem phänomenalen Kontrastumfang, denn auf dem Bild soll absolut alles sichtbar sein. Die Betrachterinnen werden total im Bild sein. Vgl. http://www.spheron.com/en/SW_scenecam_solution/SW_scenecam_solution.php (13. November 2007).Google Scholar

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© Institut für Theorie (ith) 2008

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