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Die ersten großen Halbparabelträger

  • Hans Pottgießer
Chapter

Zusammenfassung

Die weitere Entwicklung der Formen eiserner Fachwerkträger zeigte das Bestreben, vom starren Gebilde des Parallelträgers abzugehen und statt dessen durch die parabolische oder kreisförmige Krümmung des Obergurts Umrisse von mehr ästhetischer Wirkung hervorzubringen. Dabei bedachte man auch die schon durch von Pauli gewonnenen Erkenntnisse, daß es zweckmäßig und materialsparend war, die Höhe des Fachwerks der Größe der Biegungsmomente anzupassen. Zur Aufnahme der Fahrbahn wurde aber wenigstens eine Gurtung geradlinig ausgeführt. Es schien jedoch zweckmäßig zu sein, die Obergurte mit ihren Enden nicht immer direkt bis zum Auflager herunterzuziehen, sondern sie besser an senkrechten Pfosten oder Rahmen enden zu lassen. Auf diese Weise ergab sich eine abgestumpfte Fachwerkform, für die man die Bezeichnung ‹Halbparabelträger› erfand und gebrauchte. Sie bot den Vorteil, daß an den Enden eine günstigere Versteifung der Fachwerkwände möglich war als bei den an der Spitze auslaufenden Trägern. Die Endpfosten über den Auflagern pflegte man meistens so hoch zu machen, daß eine Querverbindung zwischen den Enden der Obergurte noch oberhalb des Lichtraumes der Eisenbahn möglich war und die Züge daher unter den Riegeln herfahren konnten.

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© Springer Basel AG 1985

Authors and Affiliations

  • Hans Pottgießer

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