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Epilog

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Zusammenfassung

So glich die Aufführung der Alten Dame am Broadway einem sorgfältig zusammengestellten Mosaik. Jeder der einzelnen Steine besass einen hohen Eigenwert, da die Spitzen der einzelnen Fachbereiche für sie verantwortlich waren. Doch wie beim Mosaik kam die Schönheit und Stimmigkeit des einzelnen Steins nur im Zusammenspiel aller zur vollen Geltung. Die Alte Dame in New York erbrachte einmal mehr, und dies mit grosser Überzeugungskraft, den Beweis für Theater als einen kollaborativen Akt. Hier waren alle Kräfte aufeinander angewiesen, ineinander verschränkt. Keiner versuchte sich aus Anmassung oder Eitelkeit in den Vordergrund zu drängen, vielmehr trugen alle, unter Aufbietung der besten eigenen Kräfte, zum Gelingen der Aufführung als Einheit bei. Ein Ziel, ein Ideal verband die verschiedenen Impulse zu einem Zusammenspiel in eine einheitliche Richtung: dem Stück zum Gelingen zu verhelfen. Es war über alle kommerziellen Erwägungen hinweg diese Liebe zu Dürrenmatts Stück, die alle Beteiligten beflügelte. Die Begeisterung und die Ausdauer, mit der sich alle an der New Yorker Aufführung der Alten Dame Mitarbeitenden dieser Aufgabe des Dienstes am Stück widmeten, ist bewundernswert. Es war ein Feuer, das sie antrieb, das Beste zu leisten, um dem schwierigen Stück volle Gerechtigkeit und gleichzeitig eine breite Wirkung zu geben.

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© Springer Basel AG 1976

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