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Der Bau der H-Bombe

  • Norman Macrae
Part of the Lebensgeschichten aus der Wissenschaft book series (LAW)

Zusammenfassung

Zum Zeitpunkt von Japans Kapitulation im August 1945 war sich Johnny fast hundertprozentig sicher, daß es in naher Zukunft zu einem Krieg mit dem kommunistischen Rußland kommen werde, wenn Amerika nicht national und international sehr auf der Hut war. Später hat man ihn gelegentlich als feuerspeienden Advokaten eines nuklearen Erstschlages auf Moskau dargestellt, doch in Wirklichkeit bewies er auch jetzt wieder einmal seinen Gleichmut. Er sah einen Konflikt voraus, bei dem es darum gehen würde, Amerika vor einem atomaren Schlag oder der Versklavung oder beidem zu retten, blieb aber dennoch auf gutem Fuß mit den Leuten, deren Meinung (wenn sie die Oberhand gewonnen hätten) dies möglicherweise verhindert hätte. Er hatte nur das Gefühl, daß einige der klügsten Männer Amerikas «die Welt nicht verstehen, in der sie leben». Das galt auch für Einstein.

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Anmerkungen

  1. Herbert Yorks Buch (s. Literaturverzeichnis) ist eine besonders wichtige Quelle für diese beiden letzten Kapitel. Das schließt die 2. Ausgabe 1989 von TheAdvisor mit einem Anhang von Bethe ein. Andere wichtige Quellen waren Clark, Regis, Rhodes, Sacharow und Ulam, dazu Interviews mit Bethe, de Hoffmann, Lax, Pedroni, Teller, York und der lebhaften Pensionärsgemeinschaft von Los Alamos (Carson Mark, Frangoise Ulam und andere), mit der ich 1989 einen Nachmittag und ein ausgedehntes Abendessen voller Erinnerungen verbracht habe.Google Scholar

Copyright information

© Springer Basel AG 1994

Authors and Affiliations

  • Norman Macrae

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