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Naturerklärung und Psyche. Ein Kommentar zu dem Buch von C. G. Jung und W. Pauli (1979)

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Zusammenfassung

Unter dem Titel «Naturerklärung und Psyche» ist 1952 ein Buch erschienen, das zwei Aufsätze enthält, einen von C. G. Jung: «Synchronizität als ein Prinzip akausaler Zusammenhänge» und einen von W. Pauli: «Der Einfluss archetypischer Vorstellungen auf die Bildung naturwissenschaftlicher Theorien bei Kepler». Jungs Aufsatz umfasst 107 Seiten, derjenige Paulis 83 Seiten, es handelt sich also nicht um sehr umfangreiche Arbeiten. Dennoch ist es mir nicht möglich, den Inhalt dieser Arbeiten im einzelnen zu referieren, und ich betrachte dies auch nicht als meine Hauptaufgabe. Vielmehr möchte ich darlegen, was nach meiner Auffassung hinter der Unternehmung der beiden Autoren steckt, d. h. was das Problem ist, auf das dieses Buch hinweisen möchte. Denn das Anliegen der beiden Verfasser hat eine gemeinsame Grundlage, und das Buch ist nicht nur äusserlich eine gemeinsame Publikation. Die Frage, die beide Verfasser bearbeiten, ist aber eine von denjenigen Fragen, vor denen die durch die Physik geprägte, naturwissenschaftliche Methode versagt. Das hat zur Folge, dass das Buch in mancher Hinsicht seltsam, ja anstössig ist, und darum ist meine Aufgabe schwierig. Ich will gleich zu Anfang andeuten, warum ich meine, dass es Fragen gibt, vor denen die wissenschaftliche Methode versagt. Ich sage so:

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© Springer Basel AG 1988

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