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Zusammenfassung

Dass in der Technik der Probengewinnung seit Jahrzehnten keine wesentlichen Fortschritte erzielt wurden, liegt am sehr unterschiedlichen Material und an der Unmöglichkeit, manche Moore in den Bergen mit Fahrzeugen zu erreichen. Fast alle Profile weisen Bohrwiderstände auf durch Baumstämme und durch Sand-Kies-Schichten, einige bieten in manchen Abschnitten die Schwierigkeit, dass Gyttjen so wässerig sind, dass fast kein Bohrertyp zuverlässig Probematerial fasst. Unsere Versuche mit der Dachnowski-Sonde waren fast immer unbefriedigend: kaum je konnte ein so langer Bohrkern entnommen werden, wie der Bohrer vorgetrieben worden war. (Um blosse Materialzusammenpressung handelt es sich in den wenigsten Fällen, vielmehr meist um zu grossen Reibungswiderstand beim Eindrücken des herausgeschnittenen Materialzylinders.) Selten konnten wir Proben an Grabungswänden entnehmen. Fast ausnahmslos arbeiteten wir mit dem schwedischen Hillerbohrer, der sich als kräftiges Pioniergerät im schwer zugänglichen Gelände bewährt und bei sorgfältiger Handhabung gut arbeitet. Zugegeben: bei wechselhaftem Sediment ist Verschleppung und Verunreinigung oft nicht gering. Offenbar sollte man für Bohrungen in problemreichem Material mehrere Bohrer — und viel Zeit — zur Verfügung haben.

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Copyright information

© Springer Basel AG 1982

Authors and Affiliations

  • Max Welten

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