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Wir schauen mit dem Fernrohr zum Mond

  • Joachim Herrmann

Zusammenfassung

Der Mond ist der einzige Himmelskörper, auf dem wir schon mit einem kleinen Fernrohr oder mit einem guten Fernglas Landschaften mit Bergen, Tälern, Kratern und Ebenen erkennen können. Wichtig ist es, für eine solche Beobachtung den richtigen Zeitpunkt zu wählen. Die Zeit des Vollmondes ist ungünstig, weil der Trabant zu dieser Zeit in volles Licht getaucht ist und wir keine Schatten und Kontraste wahrnehmen können. Am besten geeignet ist die Zeit zwischen dem dritten oder vierten Tag nach Neumond und dem dritten Tag vor Vollmond. In diesen Phasen können wir in den Abendstunden von der Erde aus eindrucksvolle Mondlandschaften beobachten, über denen gerade die Sonne aufgegangen ist. Oft zeigen sich lange Schlagschatten. Das Innere einiger Krater liegt noch voll im Dunkeln, während die Kraterwälle bereits erhellt sind. Gelegentlich zeigt sich in der Mitte eines dunklen Kraterinnern ein heller sternartiger Punkt: Das ist die Spitze eines Berges im Innern des Kraters.

Copyright information

© Bibliographisches Institut, Mannheim 1981

Authors and Affiliations

  • Joachim Herrmann

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