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Zur Umsetzung von systematischem Bildungscontrolling auf der Grundlage von Learning-Management-Systemen

  • Christoph Meier
  • Wolfgang Kraemer
  • Peter Sprenger
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Zusammenfassung

Bildungscontrolling möchte die ziel- und ergebnisorientierte Planung, Gestaltung und Steuerung von Weiterbildung in Betrieben und Unternehmen gezielt unterstützen. Bei der Umsetzung von Bildungscontrolling müssen sowohl die Bedürfnisse des Unternehmens berücksichtigt werden als auch gesellschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen. Learning-Management-Systeme haben in jüngster Zeit eine Veränderung erfahren: von Plattformen für die Verbreitung von E-Learning-Inhalten haben sie sich zu bedeutenden Systemen mit breitem Funktionsumfang entwickelt, die den gesamten Lernprozess und damit das sogenannte „Learning Lifecycle Management“ unterstützen. Folgende Punkte lassen diese Systeme für das Bildungscontrolling so geeignet erscheinen: sie umfassen breite Funktionsfelder, sie gestatten eine systematische Lernanordnung und -ausführung und sie ermöglichen die systematische Erstellung und automatische Analyse von Prozessdaten auf verschiedenen Evaluationsebenen. Die in diesem Beitrag vorgestellte Annäherung an Bildungscontrolling konzentriert sich auf die Bedeutung der rollenspezifischen Scorecards, die Erfolgsfaktoren und Leistungsindikatoren zusammenfassen.

Schlüsselwörter

Weiterbildungscontrolling Learning-Management-System rollenspezifische Scorecards Blended Learning Web Based Training Rahmenmodell Bildungsprozess 

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2006

Authors and Affiliations

  • Christoph Meier
    • 1
  • Wolfgang Kraemer
    • 2
  • Peter Sprenger
    • 3
  1. 1.CC-Bildungscontrolling imc information multimedia communication AG SchweizWallisellen
  2. 2.Vorstandssprecher imc information multimedia communication AGSaarbrücken
  3. 3.Consulting imc information multimedia communication AGSaarbrücken

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