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Frequenzanaloges Prozessführungssystem

  • H. Kalis
  • M. Klinck
  • G. Landvogt
  • J. Lemmrich
  • G. Schröder
Gerätetechnik Der Prozessrechner
Part of the Lecture Notes in Computer Science book series (LNCS, volume 12)

Zusammenfassung

Einführend wird das übliche Prozeβinstrumentierungssystem beschrieben und seine Aufgaben werden erläutert. Ihm wird ein frequenzanaloges Prozeβinstrumentierungssystem gegenübergestellt. Es benutzt als informationstragende Gröβe die Frequenz elektrischer Signale und zeichnet sich daher durch besondere Störsicherheit und einfache Digitalisierbarkeit der Prozeβsignale aus. Anhand einer Tabelle mit verfügbaren frequenzanalogen Instrumentierungskomponenten wird die Vollständigkeit des Instrumentierungssystems diskutiert. Einen besonderen Vorteil der frequenzanalogen Signaldarstellung bietet die Möglichkeit, neuartige DDA-Prozessoren mit Prozeβrechnern zu koppeln. DDA-Elemente benutzen Frequenzsignale. Sie arbeiten parallel und quasikontinuierlich, so daβ komplexe dynamische Vorgänge bis ca. 60 Hz in Echtzeit gerechnet werden können. Abschlieβend werden Gesichtspunkte zur praktischen Einführung eines frequenzanalogen Prozeβinstrumentierungs-systems besprochen. Es ergibt sich eine gute Kompatibilität mit rein digitalen bus-line-Systemen. Eine Kombination beider Systeme empfiehlt sich in Zukunft dort, wo ausgedehnte Systeme in stark gestörter Umgebung betrieben werden müssen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1974

Authors and Affiliations

  • H. Kalis
  • M. Klinck
  • G. Landvogt
  • J. Lemmrich
  • G. Schröder

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