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Ausgangslage

  • Beate Kolonko
Part of the Reihe Psychologie book series (RPÄ, volume 39)

Zusammenfassung

Die Praxis gemeinsamer Erziehung behinderter und nichtbehinderter Kinder im Elementarbereich hat sich zunehmend etabliert. In Deutschland führten Modellversuche in verschiedenen Bundesländern zu ermutigenden Ergebnissen (Kaplan et al 1993; Dichans 1990; Zwischenbericht 1990; Feuser 1987; Klein et al. 1990; Kniel/Kniel 1984). Neben integrativen Einrichtungen bestehen zunehmend Formen der Einzelintegration, d.h. Betreuungsformen, die dadurch gekennzeichnet sind, dass ein behindertes Kind in einen Regelkindergarten aufgenommen wird (Miedaner 1986; Abschlußbericht 1985; Heinrichs 1984). Einen zentralen Stellenwert für die weitere Verbreitung gemeinsamer Erziehung hat die Salamanca-Erklärung der UNESO, nach welcher der Besuch von Sondereinrichtungen für Kinder mit Behinderungen nicht die Regel, sondern allenfalls im Einzelfall begründete Aufnahme sein soll (Cloerkes 2000). So stellt sich heute nicht mehr die Frage, ob gemeinsame Erziehung sinnvoll ist, sondern wie sie zu gestalten sei. Diese Fragestellung zielt auf pädagogische Konzepte zur gemeinsamen Erziehung im Kindergarten und auf die für diese Arbeit relevante Frage, wie sich Förderung im Rahmen der gemeinsamen Erziehung gestalten lässt.

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Copyright information

© Centaurus Verlag & Media UG 2011

Authors and Affiliations

  • Beate Kolonko
    • 1
  1. 1.Hochschule für HeilpädagogikZürichSchweiz

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