Kommunitaristische Perspektive

  • Markus Oermann
Part of the Reihe Politikwissenschaften book series (RPO, volume 18)

Zusammenfassung

Im Gegensatz zu liberalen und libertären Ansätzen steht bei kommunitaristisch argumentierenden Autoren, wie bereits erwähnt, nicht das selbstständige Individuum sondern die sozialen Gemeinschaften im Zentrum der jeweiligen Konzeptionen, die sie meist in Auseinandersetzung mit Liberalen und Libertären entwickeln (Meyer 1996: 3f.).26 Kommunitaristen messen sozialen Gemeinschaften einen intrinsischen Wert zu. Individuellen Rechten werden Gruppen- bzw. Gemeinschaftsrechte oder auch das öffentliche Interesse bzw. Allgemeinwohl gegenübergestellt, welches für die Mitglieder der jeweiligen Gemeinschaft gilt (Sandel 1984: 6). Alle diese Positionen sollen miteinander in Ausgleich gebracht werden (Etzioni 1999: 198). Dabei ist die inhaltliche Vielfältigkeit kommunitaristischer Ansätze aber wohl noch größer, als bei liberalen und libertären Autoren (vgl. Weber 120–133 m. w. N. zu Positionen und Einteilungsmöglichkeiten kommunitaristischer Autoren).

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  • Markus Oermann

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