Bildungsmigranten aus dem subsaharischen Afrika in Moskau und St. Petersburg: Selbst- und Fremdbilder pp 339-401 | Cite as
Russland und Afrikaner in Russland aus afrikanischer Sicht
Zusammenfassung
In diesem Kapitel werden Bilder von Russland und den Russen sowie die Selbstbilder der Afrikaner aus der Perspektive der Interviewpartner und afrikanischer Experten dargestellt. Dabei geht es fast ausschließlich um einen männlichen Blick, da unter allen Informanten dieser Studie, die direkt aus der Subsahara nach Russland kamen, nur vier Frauen waren. Die Mehrheit der in Afrika geborenen Experten (zehn) und mehr als die Hälfte der Informanten (15 von 28 Personen) waren in der Altersgruppe zwischen 30 und 50 Jahren, d. h. sie erlebten beides — die Sowjetunion und das postsowjetische Russland. Experten und Informanten stammen aus Äthiopien, Benin, Burkina Faso, Ghana, Guinea, Kamerun, Kongo-Brazzaville, Kongo-Kinshasa, Madagaskar, Mali, Nigeria, Ruanda, Senegal, Tansania, haben unterschiedliche ethnische, kulturelle und soziale Hintergründe. Jeder Informant hatte selbstverständlich eigene Selbst- und Fremdbilder. Jedoch werden einige gemeinsame Tendenzen in den individuellen Erfahrungen der Informanten und ihrer Sicht auf Russland und die Russen deutlich.
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