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Wechselwirkungen institutioneller, kollektiver und individueller Regulierung und das Regime des Marktes — The turn of a virtuous into vicious circle? — eine Bilanz

Auszug

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Anforderung einer eigenverantwortlichen Absicherung der Existenz und berufsbiographischen Selbstregulation eine Konstante in den Kulturberufen bildet. Am stärksten ausgeprägt ist dieses Charakteristikum in der „freien“ bzw. selbstständigen Berufsausübung, die in diesem Feld auf eine lange Tradition zurückblickt. Allerdings haben sich die Voraussetzungen und Rahmenbedingungen der Regulierung von Arbeit und Existenzsicherung im Zeitverlauf deutlich verändert. Die hier vorgelegte Untersuchung ließ sich dabei von der These leiten, dass in den Kulturberufen institutionelle Strukturen, berufskulturelle Muster und Strategien kollektiven Handelns entstanden sind, die auf die Selbstregulation individueller Akteure zurückgreifen, diesen aber zugleich die Aneignung und Entwicklung von Handlungsressourcen ermöglichen. Der dynamische Prozess der Interaktion von Struktur und Handeln bzw. der Reproduktion von Struktur und strukturierendem Handeln im Berufsverlauf wurde in ein Konzept individueller Professionalisierung integriert, das die Eigenlogik der berufsbiographischen Entwicklung und Eigenverantwortung in Bezug auf die Existenzsicherung als integrales Moment berücksichtigt.

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© Deutscher Universitäts-Verlag | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2007

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