Kriminalstatistik und Dunkelfeldforschung: Die vermeintlich kognitive Basis des Wissens um die „wirkliche“ Kriminalität
Chapter
Auszug
Ungeachtet dessen wird Kriminalität sowohl im Alltag wie in den Kriminalwissenschaften gemeinhin als objektive Gegebenheit verstanden, ohne dass die zwangsläufige Perspektivengebundenheit und die Rahmung des jeweiligen Kriminalitätsbildes ins Bewusstsein treten. Als kognitive Basis des „seriösen“ Wissens um die Kriminalität dienen, wie bereits mehrfach erwähnt, die Kriminalstatistik und, gleichsam als deren komplementäre Ergänzung, die Dunkelfeldforschung.
Literatur
- 65.Beispielsweise heisst es im Vorwort des International Crime Victims Survey (ICVS), http://www.unicri.it/icvs/, es handele sich dabei um „a formidable instrument for monitoring crime“. Auch die Cross National Studies in Crime and Justice 2004, http;//www.ojp.usdoj.gov/bjs/ beanspruchen einführend, über „number of crimes committed“ zu informieren.Google Scholar
- 66.übersicht in Kunz 2004, 290 ff..Google Scholar
- 67.Siehe dazu Kunz 2004, 276 ff..Google Scholar
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