Auszug

Fast täglich sind Spitzensportler mit Medien, Medienberichterstattung und Journalisten konfrontiert. Wie bereits in Kapitel 2 verdeutlicht, stellt diese Berichterstattung formal die unabhängige Variable im Wirkungsprozess dar. Um Art und Intensität von reziproken Effekten verstehen und analysieren zu können, sollen im Folgenden Rahmenbedingungen und Merkmale von Sportberichterstattung aufgezeigt und die zentralen interagierenden Akteure, Journalisten und Spitzensportler, vorgestellt werden.11

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Literatur

  1. 13.
    Auch die privatwirtschaftliche Presse finanziert sich zu über 50 Prozent aus Werbeeinnahmen. Mit der Auflage steigt der Werbepreis, sodass Zeitungen und Zeitschriften immer auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten arbeiten müssen (Schauerte 2004: 52–53).Google Scholar
  2. 14.
    Bereits 1974 untersuchte Quanz inhaltsanalytisch inhaltliche und formale Merkmale der Sportberichterstattung der Bild-Zeitung (L. Quanz 1974). Neuere Studien zeigen, dass die Ergebnisse — Dominanz unterhaltender Stilformen, hoher Anteil an Human-Interest-Geschichten, Idolisierung der Sportler, Skandalisierung — auch heute noch als aktuell betrachtet werden können.Google Scholar
  3. 15.
    Vergleiche dazu. auch M. Schaffrath 1996: 395 für Hörfunk, W. Loosen 1998: 199–200 für Zeitungen und M. Kleinjohann 1987: 246+247 für Zeitschriften.Google Scholar
  4. 16.
    Vergleiche dazu auch O. Penz 1992: 33.Google Scholar
  5. 18.
    Auf den tatsächlichen Einfluss von Sportberichterstattung auf die Rezipienten kann im Rahmen der vorliegenden Arbeit nicht näher eingegangen werden. Hinzuweisen ist in diesem Zusammenhang auf die bereits zitierten Sammelbände von Hackforth (Hackforth 1988a) und Schramm (Schramm 2004).Google Scholar
  6. 19.
    Dies trifft zwar auf die Berichterstattung über beide Geschlechter zu, ist aber noch immer besonders ausgeprägt bei der Thematisierung von Sportlerinnen. Zu einer intensiveren Auseinandersetzung mit dem Thema Sportlerinnen in den Medien können die Arbeiten von S: Baus 2003 und I. Hartmann-Tews und B. Rulofs 2002 herangezogen werden.Google Scholar

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