Institutioneller Rahmen und Regulierung der Unabhängigkeit

Auszug

Dieses Kapitel dient der Hinführung zur Verknüpfung von Prüferunabhängigkeit und Bilanzpolitik. Dabei werden zunächst grundlegende Begriffe erläutert, welche für die Beurteilung der Unabhängigkeit der Prüfer notwendig sind. So ist zunächst zu klären, welche Personen unter den Begriff Abschlussprüfer fallen und wie ihr Aufgabenfeld in der Abschlussprüfung definiert ist. An diesem Punkt kommt der Aspekt der Prüfungsqualität ins Spiel, welche nur bei Unabhängigkeit des Prüfers gesichert ist. Eine Begriffsabgrenzung und Definition der Unabhängigkeit wird für Deutschland, aber auch für die USA und die EU vorgenommen. Erst dann sind ein Vergleich und eine Beurteilung der Regelungen möglich. Im Hinblick auf die empirische Studie dieser Arbeit werden Faktoren aufgeführt, welche als Indikatoren für eine eingeschränkte Unabhängigkeit verwendet werden. Letztlich werden für die Studie relevante Maßnahmen zur Stärkung der Unabhängigkeit betrachtet und beurteilt: Die Rotationspflicht, das gesetzliche Verbot bestimmter Beratungsleistungen und die Honorarveröffentlichungspflicht stehen im Vordergrund dieser Arbeit.

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Literatur

  1. 34.
    Vgl. Hachmeister, D. (2001), S. 63.Google Scholar
  2. 36.
    Vgl. Marx, S. (2002), S. 68f. Vgl. Müller, K. (2006), S. 19.Google Scholar
  3. 37.
    Vgl. Böcking, H.-J./ Orth, C. (2002), S. 259.Google Scholar
  4. 38.
    Vgl. Grieder, S. (2004), S. 19.Google Scholar
  5. 39.
    Vgl. Theisen, M. R. (1994), S. 813 zur so genannten Dokumentationsfunktion.Google Scholar
  6. 40.
    Vgl. Theisen, M. R. (1994), S. 812.Google Scholar
  7. 41.
    Vgl. IDW (2000), S. 707.Google Scholar
  8. 42.
    Vgl. Ballwieser, W. (2001), S. 100. Vgl. auch Sunderdiek, B. (2006), S. 36–40 mit Ausführungen zu den Funktionen des Kapitalmarktes.Google Scholar
  9. 43.
    Vgl. DeAngelo, L. E. (1981a), S. 117. Im Falle von kostenlosen Verträgen zwischen den Agenten wären die Prüfer perfekt unabhängig von den Mandanten. Die Annahme, dass die Prüfung kostenpflichtig ist, wird erforderlich.Google Scholar
  10. 44.
    Vgl. zur Erwartungslücke Demme, N. D. (2003), S. 49f. Vgl. auch Marten, K.-U./Köhler, A. G. (2002a), S. 703ff. Vgl. Stefani, U. (2002), S. 62f.Google Scholar
  11. 45.
    Vgl. Rat der europäischen Gemeinschafte (1984). Vgl. BiRiLiG (1985).Google Scholar
  12. 47.
    Die Prüfungspflicht US-amerikanischer Unternehmen wird durch den Securities Exchange Act aus dem Jahr 1934 gefordert. Vgl. SEA (1934). Vgl. auch Marx, S. (2002), S. 294.Google Scholar
  13. 48.
    Vgl. IDW (2000). Vgl. Müller, K. (2006), S. 18, S. 20. Die Beglaubigung erfolgt über den Bestätigungsvermerk.Google Scholar
  14. 49.
    Untersucht werden Geschäftsrisiken, Umfeld des Unternehmens, Internes Kontrollsystem etc. Vgl. Grieder, S. (2004), S. 78ff. Der Autor sieht diesen Prüfungsansatz als kritisch an, da zusätzliche Beratung notwendig wird, welche die Unabhängigkeit gefährden kann.Google Scholar
  15. 50.
    Vgl. dazu IDW (2006c). In IDW PS 450 sind die Grundsätze ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen geregelt.Google Scholar
  16. 51.
    Vgl. IDW (2000), S. 707f. Vgl. § 322 Abs. 2 Nr. 1–4 HGB.Google Scholar
  17. 52.
    Vgl. Müller, K. (2006), S. 19.Google Scholar
  18. 53.
    Für den Fall, dass der Aufsichtsrat den Prüfungsauftrag erteilt hat, erhält dieser auch den Prüfungsbericht (Satz 2). Der Vorstand kann Stellungnahmen dazu abgeben (Satz 3). Vgl. § 321a HGB für die Offenlegung des Prüfungsberichtes in besonderen Fällen. Vgl. Müller, K. (2006), S. 20, welche die Doppelverantwortung des Prüfers herausarbeitet: Einerseits ist der Aufsichtsrat durch den Prüfer aktiv zu unterstützen, auf der anderen Seite soll der Prüfer den Bilanzadressaten, losgelöst von der Unternehmensleitung, einen korrekten Bericht über das Untemehmen zur Verfügung stellen.Google Scholar
  19. 54.
    Vgl. IDW (2000), S. 707. Vgl. § 322 Abs. 2 Nr. 1–4 HGB. Unterschieden wird zwischen einem uneingeschränkten, eingeschränkten, versagten Bestätigungsvermerk wegen Einwendungen und Versagung, weil der Prüfer kein Urteil abgeben konnte.Google Scholar
  20. 55.
    Vgl. zu den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung und Bilanzierung Wöhe, G. (1997), S. 175–214.Google Scholar
  21. 56.
    Vgl. auch im Folgenden Marten, K.-U./ Quick, R./ Ruhnke, K. (2003), S. 80–89.Google Scholar
  22. 57.
    Die Berufssatzung dient nur der Konkretisierung der Bestimmungen der WPO. Vgl. Marten, K.-U./ Quick, R./ Ruhnke, K. (2003), S. 90. Die Berufssatzung wurde im Jahr 1996 durch die WPK eingesetzt. Vgl. auch Demme, N. D. (2003), S. 43f.Google Scholar
  23. 58.
    Vgl. WPK (2005). Die Verlautbarungen der Wirtschaftsprüferkammer betreffen nur die Mitglieder der WPK, ähnliches gilt für das IDW. Vgl. Marten, K.-U./Quick, R./Ruhnke, K. (2003), S. 91.Google Scholar
  24. 59.
    Die Prüfungsgrundsätze des IDW lassen sich in berufliche Grundsätze und fachliche Grundsätze untergliedern. Zu letzteren zählen IDW Fachgutachten, IDW Prüfungsstandards und Rechnungslegungshinweise, welche keinen Gesetzescharakter haben, aber deren Einhaltung empfohlen wird. Vgl. dazu IDW (2006b) mit IDW PS 201.Google Scholar
  25. 60.
    Die Regelungen der International Federation of Accountants (IFAC) richtet sich an IFRS-Abschlüsse. Die Pflicht kapitalmarktorientierter Unternehmen, ihren Konzernabschluss nach IFRS aufzustellen, ergibt sich durch die EG-Verordnung Nr. 1606/2002, welche in deutsches Recht umgesetzt wurde und sich nun in § 315a HGB wieder findet. Vgl. EG-Verordnung (2002).Google Scholar
  26. 61.
    Die ISA werden als Prüfungsnormen von der IFAC erlassen und sind in Deutschland kein direkt geltendes Recht. Die Abschlussprüferrichtlinie (vgl. EG-Richtlinie (2006)) fordert in Art. 26, dass die Abschlussprüfung in den EU-Mitgliedstaaten unter Beachtung der ISA durchzuführen sind. Diese Norm ist noch in deutsches Recht zu transformieren. Das IDW testiert jeweils bei Erlass ihrer Prüfungsstandards die Vereinbarkeit mit den ISA. Vgl. Hagemeister, C. (2002), S. 333. Vgl. Terlinde, C. H. (2005), S. 94, S. 105. Die SAS des American Institute of Certified Public Accountants (AICPA) sprechen alle Prüfer an, die Mitglieder des AICPA sind. Dies sind auch deutsche Prüfer, die nicht nur Mitglied des IDW sind. Darunter fallen z.B. die Certified Public Accoutants (CPA).Google Scholar
  27. 62.
    Vgl. Marten, K.-U./ Köhler, A. G. (2004), S. 14. Maßnahmen zur Kontrolle und Sicherung der Qualität in der Prüfungsgesellschaft werden durch das IDW und die WPK in Verordnungen und Stellungnahmen vorgeschlagen.Google Scholar
  28. 63.
    Vgl. Palmrose, Z.-V. (1988), S. 56.Google Scholar
  29. 64.
    Vgl. DeAngelo, L. E. (1981b).Google Scholar
  30. 65.
    Vgl. im Folgenden IDW (2006a), S. 1424.Google Scholar
  31. 66.
    Vgl. IDW (2006a), S. 1425.Google Scholar
  32. 67.
    Vgl. Stefani, U. (2002), S. 88f. Die Autorin verwendet in diesem Zusammenhang den Begriff Publikationsqualität.Google Scholar
  33. 68.
    Vgl. Bauer, M. (2004a), S. 30.Google Scholar
  34. 69.
    Vgl. auch im Folgenden Palmrose, Z.-V. (1988), S. 57f.Google Scholar
  35. 70.
    Vgl. Bigus, J. (2007) zu den Sorgfaltsanreizen des Prüfers und der Prüferhaftung.Google Scholar
  36. 71.
    Vgl. Ewert, R. (1993), S. 742. Vgl. auch Ostrowski, M./Söder, B. H. (1999), S. 558. Vgl. Stefani, U. (2002), S. 116f. Coenenberg, A. G./Marten, K.-U. (1993) finden heraus, dass bei einem Wechsel der Prüfungsgesellschaft zumeist zu einer großen Gesellschaft gewechselt wird. Vgl. Gore, P./Pope, P./Singh, A. (2001). Als Gründe werden die höheren politischen Kosten und Vermögensverluste im Haftungsfall, die besseren internen Organisationsstrukturen größerer Prüfungsgesellschaften angeführt. Vgl. auch Hay. D./Knechel, W. R./Wong, N. (2006), S. 176. Vgl. Marten, K.-U./Köhler, A. G. (2004), S. 6–9 zur Qualität großer Prüfungsgesellschaften.Google Scholar
  37. 72.
    Auch die nachträgliche Änderung von Vorjahresabschlüssen (Restatements) kann zur Abbildung der Ergebnisqualität verwendet werden. Vgl. Raghunandan, N./ Read, W. J./ Whisenant, J. S. (2003), Kinney, W. R./Palmrose, Z.-V./Scholz, S. (2004) oder Agrawal, A./Chadha, S. (2005) mit empirischen Studien, welche die Unabhängigkeit der Prüfer mit Restatements in Verbindung bringen.Google Scholar
  38. 73.
    Vgl. Untersuchungen von Sharma, D. S./ Sidhu, J. (2001), DeFond, M. L./Raghunandan, K./Subramanyam, K. R. (2002) und Geiger, M. A./Rama, D. V. (2003) zur Messung der Unabhängigkeit der Prüfer über die Qualität der Unternehmensfortführungstestate.Google Scholar
  39. 74.
    Vgl. DeAngelo, L. E. (1981b), S. 186.Google Scholar
  40. 75.
    IFAC (2005), Sec. 290.8.Google Scholar
  41. 76.
    Vgl. IFAC (2005), Sec. 290.8.Google Scholar
  42. 77.
    Vgl. EG-Kommission (1996), Rz. 4.8. Im US-amerikanischen Sarbanes-Oxley-Act ist keine genaue Definition der Unabhängigkeit gegeben.Google Scholar
  43. 78.
    Vgl. EG-Kommission (2000).Google Scholar
  44. 79.
    EG-Kommission (2002), L. 191/25. Dazu zählen unter anderem das gesamte Prüfungsteam und aus anderen Bereichen für die Prüfung eingesetzte Fachkräfte. Vgl. Schmidt, S. (2003), S. 780.Google Scholar
  45. 80.
    Vgl. EG-Richtlinie (2006), Art. 22.Google Scholar
  46. 81.
    Naumann, K.-P. (2004), S. 70 bezeichnet diese als Normen zur internen Qualitätssicherung. Vgl. Marten, K.-U./Quick, R./Ruhnke, K. (2003), S. 60–64 zu Aufgaben und Organen der Organisationen.Google Scholar
  47. 82.
    Vgl. Demme, N. D. (2003), S. 36. Man spricht bei äußerer Unabhängigkeit auch von Unabhängigkeit im engeren Sinne. Vgl. auch Lange, S. (1994), S. 40.Google Scholar
  48. 83.
    Vgl. Demme, N. D. (2003), S. 36f.Google Scholar
  49. 85.
    Vgl. Müller, K. (2006), S. 22.Google Scholar
  50. 86.
    Diese soll durch Berufsexamen, Teilnahme an Qualitätskontrollen, etc. gesichert sein (vgl. §§ der WPO). Vgl. Ferlings, J./ Lanfermann, G. (2002), S. 2117. Vgl. Naumann, K.-P. (2004), S. 71.Google Scholar
  51. 87.
    §§ 43 und 56 WPO, §§ 2, 20f. Berufssatzung. Vgl. WPK (2005).Google Scholar
  52. 88.
    Vgl. Bormann, M. (2002), S. 190f. Vgl. auch Demme, N. D. (2003), S. 37. Bei Vorliegen der Besorgnis der Befangenheit, ist die Tätigkeit des Prüfers zu versagen.Google Scholar
  53. 89.
    Vgl. Marx, S. (2002), S. 71. Vgl. auch Demme, N. D. (2003), S. 36.Google Scholar
  54. 90.
    Vgl. für Beispiele und Erläuterungen zu den Grundsätzen der Unabhängigkeit §§ 21, 22 und 23 Berufssatzung. Vgl. WPK (2005).Google Scholar
  55. 91.
    Vgl. Demme, N. D. (2003), S. 37.Google Scholar
  56. 92.
    Vgl. § 319 Abs. 2 HGB und § 49 WPO. Damit wird die Sichtweise eines Dritten zur Beurteilung der Unabhängigkeit einbezogen. Vgl. IDW (2002), S. 694. Unter geschäftliche Beziehungen des Prüfers zum Mandanten fallen z.B. finanzielle Beteiligungen am Unternehmen, Aufnahmen von Krediten beim Mandanten oder Abwicklungen von Börsentransaktionen für den Mandanten. Vgl. EG-Kommission (2002), L 191/43. Vgl. Faust, F. (2007), S. 3.Google Scholar
  57. 93.
    Vgl. zum Vergleich der Definitionen von SEC, IFAC, der EU und der WPK Bauer, M. (2004a), S. 41f.Google Scholar
  58. 94.
    Vgl. für folgende Aufzählung EG-Kommission (2002), L 191/25, L 191/37 und Gesetzentwurf der Bundesregierung BilReG (2004), S. 25. Vgl. EG-Richtlinie (2006), Art. 22 Abs. 2. Vgl. IFAC (2005). Vgl. auch Bormann, M. (2002), S. 191–193. Vgl. auch Beattie, V./Fearnley, S. (2002), S. 18. Vgl. Marten, K.-U./Quick, R./Ruhnke, K. (2003), S. 151f.Google Scholar
  59. 95.
    Vgl. zur konkreten Ausgestaltung des Begriffes Anteilsbesitz Müller, K. (2006), S. 96. Zur finanziellen Abhängigkeit vgl. auch § 21 Berufssatzung der WPK.Google Scholar
  60. 96.
    Vgl. Lenz, H. (2004), S. 711. Die Honorare können von Tochter-auf verbundene Unternehmen übertragen werden, sodass sich der Anteil der Honorare an den Gesamteinnahmen mindert. Vgl. auch Ostrowski, M./Söder, B. H. (1999), S. 563.Google Scholar
  61. 97.
    Vgl. Schwandtner, C. (2002), S. 323.Google Scholar
  62. 98.
    Vgl. auch Bauer, M. (2004b), S. 179.Google Scholar
  63. 100.
    Vgl. EG-Richtlinie (2006). Vgl. Beattie, V./Fearnley, S. (2002), S. 18f.Google Scholar
  64. 101.
    Vgl. Marten, K.-U./ Quick, R./ Ruhnke, K. (2003), S. 165–167 ausführlicher zur Einrichtung von Prüfungsausschüssen. Diese sollen die Zusammenarbeit zwischen Prüfern und der internen Revision im Unternehmen sichern. Vgl. Stefani, U. (2002), S. 40.Google Scholar
  65. 102.
    Vgl. hierzu Forderung zur Bildung eines Prüfungsausschusses gem. Art. 41 der EG-Richtlinie 2006. Vgl. Müller, K. (2006), S. 17f.Google Scholar
  66. 103.
    Vgl. EG-Richtlinie (2006), Art. 41.Google Scholar
  67. 104.
    Vgl. SA (1993) und SEA (1934).Google Scholar
  68. 105.
    Vgl. Müller, K. (2006), S. 84.Google Scholar
  69. 106.
    Vgl. Demme, N. D. (2003), S. 128ff. Die Arbeit des ISB wurde im Jahr 2001 eingestellt, nachdem umfangreiche SEC-Vorschriften zur Unabhängigkeit veröffentlicht wurden.Google Scholar
  70. 107.
    Vgl. Demme, N. D. (2003), S. 132f. Der Code of Professional Conduct ist lediglich eine Richtlinie. Eine Überarbeitung erfolgte im Januar 2006. Vgl. AICPA (2006).Google Scholar
  71. 108.
    Vgl. Demme, N. D. (2003), S. 133f.Google Scholar
  72. 109.
    Vgl. SOX (2002).Google Scholar
  73. 110.
    Vgl. SOX (2002). Vgl. Zimmermann, J. (2004), S. 1515. Vgl. Müller, K. (2006), S. 84.Google Scholar
  74. 111.
    Vgl. Zimmermann, J. (2004).Google Scholar
  75. 112.
    Vgl. SOX (2002), Sec. 2 für die Anwender des SOX (mit Verweis auf Sec. 3 des SEA (1934), Sec. 106 für ausländische Prüfungsgesellschaften, welche in den Regelungsbereich des SOX fallen. Vgl. auch Demme, N. D. (2003), S. 218f. Die Regelungen des AICPA gelten für alle seine Mitglieder (zumeist alle Certified Public Accountants, die dem US-amerikanischen Pendant der deutschen Prüfern entsprechen). Vgl. auch Peemöller, V./Oberste-Padtberg, S. (2001), S. 1818. Vgl. Lenz, H. (2002), S. 2271.Google Scholar
  76. 113.
    Vgl. Schmidt, S. (2003), S. 779. Diese so genannten rules sind Rechtsverordnungen.Google Scholar
  77. 114.
    Vgl. SEC (2003b). Vgl. zuvor SEC (2000) mit der Verordnung Revision on the Commission’s Auditor Independence Requirements.Google Scholar
  78. 115.
    Die Grundlage für das PCAOB wird in Section 103 des SOX (2002) gelegt. Vgl. im Folgenden Böcking, H.-J./ Dutzi, A. (2006), S. 4f.Google Scholar
  79. 116.
    Vgl. Marten, K.-U./ Quick, R./ Ruhnke, K. (2003), S. 66–72. Es besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen der IFAC und dem International Accounting Standards Board (IASB), welches die Rechnungslegungsnormen IFRS erlässt. Die erste Version des Code of Ethics wurde im Jahr 1992 veröffentlicht. Vgl. Müller, K. (2006), S. 79.Google Scholar
  80. 117.
    Vgl. IFAC (2005). Der derzeit aktuelle Stand des Code of Ethics ist vom Juni 2005. Vgl. Marx, S. (2002), S. 262.Google Scholar
  81. 118.
    Vgl. Hagemeister, C. (2002), S. 334.Google Scholar
  82. 119.
    Vgl. IFAC (2006).Google Scholar
  83. 120.
    Vgl. Marten, K.-U./ Quick, R./ Ruhnke, K. (2003), S. 65f. Die FEE umfasst die Berufsorganisationen der europäischen Länder. Deutschland wird durch das IDW vertreten.Google Scholar
  84. 121.
    Vgl. Demme, N. D. (2003), S. 56.Google Scholar
  85. 122.
    Vgl. Müller, K. (2006), S. 67f.Google Scholar
  86. 123.
    Vgl. Ferlings, J./ Lanfermann, G. (2002), S. 2118. Vgl. Marten, K.-U./Quick, R./Ruhnke, K. (2003), S. 82.Google Scholar
  87. 124.
    Vgl. EG-Kommission (1996). Vgl. Demme, N. D. (2003), S. 57. Zuvor verwies die 8. EG-Richtlinie auf nationale Regelungen zur Unabhängigkeit, welche bei Verstößen zu Sanktionen führen sollten.Google Scholar
  88. 125.
    Vgl. EG-Kommission (2002). Die Empfehlung besteht aus zwei Teilen. Das Framework beschäftigt sich zunächst mit grundlegenden Anforderungen an einen unabhängigen Prüfer, während der zweite Teil die Anforderungen an die Prüfer im Speziellen regelt.Google Scholar
  89. 126.
    Vgl. EU-Kommission (2000).Google Scholar
  90. 127.
    Vgl. EG-Richtlinie (2006), Art. 53. Die Richtlinie muss bis zum 29.06.2008 in nationales Recht transformiert werden.Google Scholar
  91. 128.
    Vgl. dazu im Einzelnen Demme, N. D. (2003), S. 39.Google Scholar
  92. 130.
    Vgl. DCGK (2006), Punkt 7.2.1. Vgl. BMJ (2003). Vgl. auch Ferlings, J./Lanfermann, G. (2002), S. 2117.Google Scholar
  93. 131.
    Vgl. Gesetzentwurf der Bundesregierung BilReG (2004), S. 26f. Vgl. BilKoG (2004). Vgl. APAG (2004).Google Scholar
  94. 132.
    Vgl. BilReG (2004).Google Scholar
  95. 133.
    Vgl. BilKoG (2004). Auf erster Stufe prüft die privatrechtliche Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) die Jahresabschlüsse und Lageberichte deutscher börsennotierter Unternehmen, wenn Anhaltspunkte für einen Verstoß gegen Rechnungslegungsvorschriften bestehen. Die Prüfung findet auf Verlangen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) oder stichprobenartig statt. Bei aufgedeckten Ungereimtheiten oder wenn das Unternehmen zu keiner Zusammenarbeit bereit ist, greift die BaFin auf zweiter Stufe ein. Vgl. Böcking, H.-J./Dutzi, A. (2006), S. 12f.Google Scholar
  96. 135.
    Vgl. UMAG (2005).Google Scholar
  97. 136.
    Vgl. DCGK (2006), Abschnitt 7.2.1. Dazu zählen unter anderem die finanziellen, beruflichen oder weiteren Beziehungen zum Unternehmen. Vgl. Pfitzer, N./Orth, C./Wader, D. (2002). Vgl. Ernst, C. (2003), S. 21.Google Scholar
  98. 137.
    Vgl. BMJ (2003).Google Scholar
  99. 138.
    Vgl. AICPA (1987).Google Scholar
  100. 139.
    Vgl. auch im Folgenden SOX (2002). Vgl. im Folgenden Schmidt, S. (2003), S. 785.Google Scholar
  101. 140.
    Vgl. EG-Kommission (2002), L. 191/28, 33.Google Scholar
  102. 141.
    Vgl. EG-Kommission (2004).Google Scholar
  103. 142.
    Vgl. auch im Folgenden EG-Richtlinie (2006), Art. 42 Abs. 2.Google Scholar
  104. 143.
    Vgl. KonTraG (1998).Google Scholar
  105. 144.
    Zu den Unternehmen von öffentlichem Interesse zählen unter anderem börsennotierte Gesellschaften, Banken und Versicherungen. Vgl. EG-Kommission (2004), S. 4.Google Scholar
  106. 145.
    Trotz der Pflicht zur externen Rotation ist es in Italien zum Parmalat-Fall gekommen, bei welchem die Unabhängigkeit der Prüfer nicht gegeben war. Vgl. Quick, R. (2004), S. 487f. Gemäß der EG-Richtlinie (2006), Art. 42 Abs. 2 muss die Cooling-Off-Periode noch in deutsches Recht umgesetzt werden.Google Scholar
  107. 146.
    Vgl. Braun, F. (1996), S. 1001. Vgl. Weber, D. (2005), S. 880.Google Scholar
  108. 147.
    Vgl. im Folgenden Marten, K.-U./ Quick, R./ Ruhnke, K. (2003), S. 162ff. Hinsichtlich der Betriebsblindheit führt Quick, R. (2005), S. 115 an, dass die Zusammensetzung des Prüfungsteams sowieso ständigen Änderungen unterliegt, sodass Betriebsblindheit oder die Identifikation mit dem Mandanten nur eingeschränkt vorliegen.Google Scholar
  109. 148.
    Vgl. Davis, L. R./ Soo, B./ Trompeter, G. (2000), S. 6.Google Scholar
  110. 149.
    Vgl. Bormann, M. (2002), S. 193.Google Scholar
  111. 150.
    Vgl. Marten, K.-U./ Quick, R./ Ruhnke, K. (2003), S. 163.Google Scholar
  112. 151.
    Vgl. Marten, K.-U./ Quick, R./ Ruhnke, K. (2003), S. 162ff. Vgl. auch Davis, L. R./Soo, B./Trompeter, G. (2000), S. 5f.Google Scholar
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    Vgl. Herzig, N./ Watrin, C. (1995), S. 795. Vgl. empirische Ergebnisse von Geiger, M./Raghunandan, K. (2002). Diese argumentieren, dass Prüfer erst nach einigen Jahren den Mandanten bspw. hinsichtlich der finanziellen Situation gut einschätzen können.Google Scholar
  114. 153.
    Vgl. Marten, K.-U./ Quick, R./ Ruhnke, K. (2003), S. 162ff. Vgl. Bigus, J./Zimmermann, R.-C. (2007a), S. 578.Google Scholar
  115. 154.
    Vgl. Davis, L. R./ Soo, B./ Trompeter, G. (2000), S. 7. Vgl. Bigus, J./Zimmermann, R.-C. (2007a), S. 578. Das Prüfungsrisiko steigt dagegen.Google Scholar
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    Vgl. Davis, L. R./ Soo, B./ Trompeter, G. (2000), S. 6f. Vgl. auch Quick, R. (2005), S. 113.Google Scholar
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    Vgl. Davis, L. R./ Soo, B./ Trompeter, G. (2000), S. 6.Google Scholar
  118. 157.
    Vgl. Marten, K.-U./ Quick, R./ Ruhnke, K. (2003), S. 164. Vgl. auch Ballwieser, W. (2001), S. 110. Vgl. Quick, R. (2004), S. 490.Google Scholar
  119. 159.
    Vgl. Strickmann, M. (2000), S. 290ff.Google Scholar
  120. 160.
    Vgl. Quick, R. (2004), S. 490. Vgl. Bigus, J./Zimmermann, R.-C. (2007a), S. 577f.Google Scholar
  121. 161.
    Vgl. auch im Folgenden Menon, K./ Williams, D. D. (2004).Google Scholar
  122. 162.
    Vgl. Quick, R. (2005), S. 115.Google Scholar
  123. 163.
    Vgl. Beattie, V./ Fearnley, S. (2002), S. 1.Google Scholar
  124. 164.
    Vgl. für folgende Beratungsleistungen in ähnlicher Form Ballwieser, W. (2001), S. 103f.Google Scholar
  125. 165.
    Vgl. SEC (2000). Die Verordnung trat am 5.02.2001 in Kraft.Google Scholar
  126. 166.
    Vgl. SOX (2002), Section 201. Vgl. Lenz (2002), S. 2272.Google Scholar
  127. 167.
    Vgl. SOX (2002), Section 201.Google Scholar
  128. 168.
    Vgl. SOX (2002), Section 202.Google Scholar
  129. 169.
    Vgl. EG-Kommission (1996), Rz. 4.12.Google Scholar
  130. 170.
    Vgl. EG-Kommission (2002), L 191/30-32. Vgl. Schmidt, S. (2003), S. 780.Google Scholar
  131. 171.
    BGH-Urteil vom 21.04.1997 II ZR 317/95. Der BGH hat auch mit seinem Urteil vom 25.11.2002 (II Z R 49/01) dazu Stellung genommen, wann eine Prüfungsgesellschaft Abschlussprüfer sein darf. Bezug genommen wird hierbei auf die Erstellung eines Bewertungsgutachtens der prüfenden Gesellschaft, das zur Besorgnis der Befangenheit und zum Prüfungsausschluss geführt hat. Vgl. auch Lanfermann, I./ Lanfermann, J. (2003) und BGH (2003).Google Scholar
  132. 172.
    Beide Zitate BHG (1997), S. 2178.Google Scholar
  133. 173.
    Quick, R. (2005), S. 98. Vgl. auch Böcking, H.-J./Orth, C. (2002), S. 263.Google Scholar
  134. 174.
    Vgl. Quick, R. (2005), S. 98.Google Scholar
  135. 175.
    Vgl. Hülsmann, C. (2005), S. 170f.Google Scholar
  136. 176.
    Eine Übersicht über die Zulässigkeit von Nichtprüfungsleistungen geben Beattie, V./ Fearnley, S. (2002). Sie unterscheiden zwischen Regelungen der IFAC, EU und SEC.Google Scholar
  137. 177.
    Vgl. Faust, F. (2007), S. 4.Google Scholar
  138. 178.
    Vgl. Kitschler, R. (2005), S. 151.Google Scholar
  139. 179.
    Vgl. Beattie, V./ Fearnley, S. (2002), S. 21.Google Scholar
  140. 180.
    Vgl. Arrunada, B. (1999b) und seine Untergliederung in Knowledge Spillovers (Kosteneinsparungen, die z.B. dadurch entstehen, dass Wissen aus der Prüfungstätigkeit auch bei der Beratung eingesetzt werden kann) und Contractual Economies of Scope (Vorteile bei Abschluss des Vertrages). Bauer, M. (2004a), S. 74 nennt Kosteneinsparungen, Qualitäts-und Informationsvorteile als Folge der Economies of Scope. Vgl. auch Grieder, S. (2004), S. 143f.Google Scholar
  141. 181.
    Vgl. IDW (2002), S. 692. Vgl. Ballwieser, W. (2001), S. 105. Vgl. auch Marten, K.-U./Quick, R./Ruhnke, K. (2003), S. 157f., S. 160ff.Google Scholar
  142. 182.
    Vgl. ausführlich Lange, S. (1994), S. 28–32.Google Scholar
  143. 183.
    Vgl. Arrunada, B. (1999b), S. 31. Vgl. auch Böcking, H.-J./Orth, C. (2002), S. 260. Vgl. Bauer, M. (2004a), S. 69f. Vgl. auch Grieder, S. (2004), S. 141f.Google Scholar
  144. 184.
    Vgl. Arrunada, B. (1999b).Google Scholar
  145. 185.
    Vgl. Quick, R. (2006), S. 44.Google Scholar
  146. 186.
    Vgl. Quick, R. (2006), S. 43f. Vgl. Ballwieser, W. (2001), S. 105. Vgl. auch Lange, S. (1994), S. 32–35.Google Scholar
  147. 187.
    Vgl. Ballwieser, W. (2001), S. 104. Vgl. Marx, S. (2002), S. 77f. Vgl. Bauer, M. (2004a), S. 78ff. Dabei wird davon ausgegangen, dass die Unternehmensleitung die Prüfungsaufträge vergibt. Hier tritt das Problem des Familarity Risk auf, das zur Befangenheit führen kann. Vgl. Quick, R. (2006), S. 43.Google Scholar
  148. 188.
    Vgl. Böcking, H.-J./ Orth, C. (2002), S. 261. Die Autoren weisen daraufhin, dass die der Prüfung vorgelagerte Beratung besonders problematisch ist.Google Scholar
  149. 189.
    Vgl. Lange, S. (1994), S. 39. Vgl. auch § 43 und § 49 WPO.Google Scholar
  150. 190.
    Vgl. Marx, S. (2002), S. 78. Vgl. Quick, R. (2006), S. 43f.Google Scholar
  151. 191.
    Vgl. Beattie, V./ Fearnley, S. (2002), S. 46.Google Scholar
  152. 192.
    Vgl. Bauer, M. (2004a), S. 87–90.Google Scholar
  153. 193.
    Vgl. Quick, R. (2006), S. 43.Google Scholar
  154. 194.
    Vgl. Lange, S. (1994), S. 41f.Google Scholar
  155. 195.
    Vgl. Bormann, M. (2002), S. 192. Vgl. Quick, R. (2005), S. 111.Google Scholar
  156. 196.
    Vgl. Quick, R. (2005), S. 112.Google Scholar
  157. 197.
    Vgl. im Folgenden Marx, S. (2002), S. 508.Google Scholar
  158. 198.
    Vgl. zu Reputationsverlusten bei Mandanten im Falle von Bilanz-oder Prüfungsfehlern Karpoff, J. M./ Lee, D. S./ Martin, G. S. (2006), Chaney, P. K./Philipich, K. L. (2002), Barton, J. (2005).Google Scholar
  159. 199.
    Vgl. Backhaus, K. et al. (2003), S. 629f. Ebenso ergibt die Fremdbildanalyse, dass Medien, Hochschullehrer und Management fast übereinstimmend der Meinung sind, dass die Prüfung einen höheren Wert für den Wirtschaftsprüfer hat als die Beratung (ca. 1,8–2,0). Künftig sehen die drei Gruppen die Bedeutung der Prüfung als steigend an (ca. 1,5).Google Scholar
  160. 200.
    Bauer, M. (2004a), S. 78.Google Scholar
  161. 201.
    Vgl. Frankel, R. M./ Johnson, M. F./ Nelson, K. K. (2002).Google Scholar
  162. 202.
    Die gesetzliche Pflicht die Honorare zu veröffentlichen, bestand nur sofern diese mehr als 3% der gesamten Einnahmen der Wirtschaftsprüfungs-Gesellschaft ausgemacht haben. Vgl. Arrunada, B. (1999b), S. 152. Vgl. auch Marx, S. (2002), S. 353f.Google Scholar
  163. 203.
    Vgl. Marx, S. (2002), S. 354f. Vgl. Glezen, G. W./Millar, J. A. (1985). Die Studie von Glezen/Millar (1985) zu ASR 250 ergibt, dass die Höhe der Nichtprüfungsleistungen von den Anteilseignem nicht als Indikator für Unabhängigkeit verwendet wird. Trotz übermäßig hoher Nichtprüfungshonorare bestätigen 99,4% der Investoren die Prüfungsgesellschaft.Google Scholar
  164. 204.
    Vgl. SEC (2000).Google Scholar
  165. 205.
    Vgl. Francis, J. R./ Ke, B. (2006), S. 498.Google Scholar
  166. 206.
    Proxy-Statements werden an die Eigner gesendet, um Stimmrechtsvollmachten zu erhalten, die durch das Unternehmen ausgeübt werden. Nicht betroffen sind Untemehmen, die 20-/40-F-Berichte an die SEC senden müssen. Vgl. dazu Peemöller, V./ Oberste-Padtberg, S. (2001), S. 1817. Vgl. auch Marx, S. (2002), S. 420.Google Scholar
  167. 207.
    Vgl. SEC (2003b).Google Scholar
  168. 208.
    Vgl. Müller, K. (2006), S. 223.Google Scholar
  169. 209.
    Vgl. Demme, N. D. (2003), S. 57. Vgl. EG-Kommission (1996), Rz. 4.13.Google Scholar
  170. 210.
    Vgl. EG-Kommission (2002), L 191/27.Google Scholar
  171. 211.
    Vgl. EG-Richtlinie (2006), Art. 49 der Richtlinie fordert von den Mitgliedstaaten die Gesamthonorare in Honorare für Abschlussprüfung, andere Bestätigungsleistungen, Steuerberatungsleistungen und sonstige Leistungen aufzugliedern.Google Scholar
  172. 212.
    Vgl. EG-Richtlinie (2006), Art. 25, Art. 49. Die Honorare dürfen nicht von anderen Leistungen beeinflusst werden (z.B. von Beratungsleistungen) und von keinerlei Bedingungen abhängen.Google Scholar
  173. 213.
    Vgl. EG-Kommission (2002), L 191/27. So sollten Informationen zu den Unterkategorien Honorare für Informationssysteme, Innenrevision, Bewertungen, Rechtsstreitigkeiten oder Human Ressource Leistungen enthalten sein.Google Scholar
  174. 214.
    Vgl. EG-Kommission (2002), L 191/32. Der Prozentsatz ist nicht genau festgelegt, da er von der Größe der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft etc. abhängt.Google Scholar
  175. 215.
    Vgl. DCGK (2006). Vgl. BMJ (2003).Google Scholar
  176. 217.
    Nicht ganz klar geregelt ist die Honorarveröffentlichung für kleine Kapitalgesellschaften. Die Honorare sind dann zu veröffentlichen, wenn diese wegen der Börsennotierung als große Kapitalgesellschaft betrachtet werden. Nicht sofort ersichtlich ist auch, dass auch Unternehmen nach § 3 Abs. 1 und § 5 Abs. 3 PublG der Angabepflicht folgen müssen. Vgl. IDW (2005a).Google Scholar
  177. 218.
    § 285 Satz 1 Nr. 17 und § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB. Damit folgt der deutsche Gesetzgeber den Empfehlungen der EG-Kommission (2002), L 191/27.Google Scholar
  178. 219.
    Problematisch ist, dass die Zuordnung zu den vorgeschriebenen Kategorien bislang nur durch den IDW Rechnungslegungshinweis RH HFA 1.006 und wenige, teilweise abweichende Literaturmeinungen geregelt ist. Vgl. auch Pfitzer, N./ Oser, P./ Orth, C. (2004). Vgl. IDW (2005a). Vgl. auch Lenz, H/Möller, M/Höhn, B. (2006)Google Scholar
  179. 220.
    Pfitzer, N./ Oser, P./ Orth, C. (2004), S. 2595.Google Scholar
  180. 221.
    Vgl. IDW (2005a), S. 1233. Vgl. auch Lenz, H/Möller, M/Höhn, B. (2006), S. 1788. Diesen Prüfungen liegt eine gesetzliche Pflicht zu Grunde. Vgl. § 317 Abs. 4 HGB, § 313 AktG.Google Scholar
  181. 222.
    Vgl. IDW (2005a), S. 1233.Google Scholar
  182. 223.
    Vgl. Lenz, H/ Möller, M/ Höhn, B. (2006), S. 1788.Google Scholar
  183. 224.
    Vgl. Pfitzer, N./ Oser, P./ Orth, C. (2004), S. 2595.Google Scholar
  184. 225.
    Vgl. Beschlussempfehlung und Bericht zum Entwurf BilReG (2004). Honorare, die aus der Prüfung oder Beratung von assoziierten oder Gemeinschaftsunternehmen entstehen, fallen nicht unter die Veröffentlichungspflicht.Google Scholar
  185. 226.
    Vgl. Beschlussempfehlung und Bericht zum Entwurf BilReG (2004). Es ergibt sich ein sehr hoher Ermittlungsaufwand, da Konzernmütter verpflichtet sind alle Abschlussprüferhonorare, auch die der Tochterunternehmen als Konzernangehörige, zu veröffentlichen. Vgl. IDW (2005a), S. 1234. Nicht erfasst werden dagegen Honorare, die durch Leistungen z.B. für assoziierte Unternehmen oder Gemeinschaftsunternehmen entstanden sind. Zu berücksichtigen sind Honorare der Unternehmen, die bei HGB-Abschlüssen in den Konsolidierungskreis des § 290 HGB (bei IFRS Konsolidierungskreis des IAS 27.4) fallen.Google Scholar
  186. 227.
    Allerdings besteht der Ausnahmetatbestand Sec. 106 des SOX (2002), wonach SEC und PCAOB ausländische Prüfer von den Regelungen des SOX befreien können. Vgl. auch Ferlings, J./ Lanfermann, G. (2002), S. 2118.Google Scholar
  187. 228.
    Vgl. Beschlussempfehlung und Bericht zum Entwurf BilReG (2004).Google Scholar
  188. 229.
    Vgl. Hülsmann, C. (2005), S. 167.Google Scholar
  189. 230.
    Vgl. für vorangehenden Absatz Zimmermann, R.-C. (2006) mit weiteren kritischen Anmerkungen zur Honorarveröffentlichungspflicht in Deutschland und einem Beispiel, das aufzeigt, wie eine Befangenheitsvermutung durch Verschiebung der Honorare zwischen den Kategorien und den Jahren entschärft werden kann.Google Scholar
  190. 232.
    Die Gebührenordnung wurde vom Bundeskartellamt als kritisch erachtet, woraufhin diese im Jahr 1971 abgeschafft wurde. Vgl. Stefani, U. (2002), S. 105.Google Scholar
  191. 233.
    Vgl. Ewert, R. (1993), S. 728. Vgl. Strickmann, M. (2000), S. 138ff., S. 174f. Der Autor führt eine Befragung aller am 31.12.1997 an der Deutschen Börse notierten Unternehmen (n = 571) durch. Die Auswertung ergab, dass die Prüfungsgesellschaften zu 37,9% (Einzel-)/ 37,5% (Konzernabschluss) pauschale Honorare, zu 34,6% (Einzel-)/33,3% (Konzernabschluss) Zeit-und Wertgebühren und zu 27,5% (Einzel)/29,2% (Konzernabschluss) reine Zeitgebühren vereinbaren.Google Scholar
  192. 235.
    IDW (2006d), S. 2. Andernfalls ist die Unabhängigkeit des Prüfers gefährdet. Das Verbot von Erfolgshonoraren gilt für alle Tätigkeiten des Prüfers, die er gemäß § 2 WPO ausführen kann.Google Scholar
  193. 236.
    Vgl. Lennox, C. S. (1999), S. 240f.Google Scholar
  194. 237.
    Kitschler, R. (2005), S. 150.Google Scholar
  195. 238.
    Kitschler, R. (2005), S. 150. Durch die Honorarveröffentlichung soll eine beschränkte Unabhängigkeit somit nicht nur aufgedeckt, sondern schon zuvor verhindert werden. Vgl. EG-Richtlinie (2006), L. 157/88.Google Scholar
  196. 239.
    Vgl. Bauer, M. (2004b), S. 184.Google Scholar
  197. 240.
    Vgl. Kitschler, R. (2005), S. 148. Zu den Reputationsverlusten vgl. auch Ewert, R./Stefani, U. (2001), S. 176. Vorstellbar ist der Verzicht auf Beratungsverträge z.B. wenn die Nichtprüfungs-die Prüfungshonorare übersteigen.Google Scholar
  198. 241.
    Vgl. Kitschler, R. (2005), S. 148.Google Scholar
  199. 242.
    Vgl. Kitschler, R. (2005), S. 150f. Begründet wird dies durch § 125 Abs. 1 Satz 3 AktG, nach dem die Aktionäre ein Mitteilungsrecht haben („Anfangspublizität“). Alle Abschlussadressaten können jedoch nur über die Anhangangabe erreicht werden.Google Scholar
  200. 243.
    Vgl. Lenz, H. (2001), S. 304. Lenz schlägt im Zusammenhang mit der Honorarveröffentlichung der SEC aus dem Jahr 2000 eine Aufgliederung nach Regionen, Haupt-und weiteren Prüfern vor (neben der Aufgliederung nach Tätigkeitsbereichen). IDW RH HFA 1.006 fordert dagegen für jeden an der Prüfung beteiligten Prüfer (z.B. bei Joint Audits) die Honorare gesondert zu veröffentlichen. Vgl. im Folgenden IDW (2005a), S. 1233.Google Scholar
  201. 244.
    Der Arbeitskreis Externe Unternehmensrechnung Schmalenbach-Gesellschaft (2004) sprach sich wegen der Irrelevanz für Entscheidungen gegen eine Honorarveröffentlichung aus. Vgl. auch IDW (2004).Google Scholar
  202. 245.
    Vgl. Ostrowski, M./ Söder, B. H. (1999), S. 562f.Google Scholar
  203. 246.
    Vgl. Healy, P. M./ Wahlen, J. M. (1999), S. 374f.Google Scholar
  204. 247.
    Vgl. Lennox, C. S. (1999).Google Scholar
  205. 248.
    Vgl. Lennox, C. S. (1999), S. 248.Google Scholar
  206. 249.
    Vgl. Ghosh, A./ Kallapur, S./ Moon, D. (2005), S. 9, S. 21. Es werden 8.940 US-amerikanische Unternehmen und ihre zwischen 2000 und 2002 veröffentlichten Honorare mit dem Earnings Response Coefficient (ERC) in Verbindung gebracht. Der ERC ergibt sich in einem Regressionsmodell aus der Summe der Koeffizienten der Variablen Jahresergebnis und der Veränderung des Jahresergebnisses, welche gegen die Aktienrenditen regressiert werden.Google Scholar
  207. 250.
    Vgl. für vorangegangenen Absatz Francis, J. R./ Ke, B. (2006). Die Bewertung der 3.133 Unternehmen über den Kapitalmarkt wird durch den ERC vorgenommen. Bei dieser Regression wird ein Zusammenhang mit der Höhe der Relation Nichtprüfungs-zu gesamten Honoraren durch eine Interaktionsvariable hergestellt.Google Scholar
  208. 251.
    Vgl. auch im Folgenden Jenkins, J. G./ Krawczyk, K. (2003), S. 75–77. BIG5-Prüfer sprechen sich häufig für eine Veröffentlichung der Nichtprüfungshonorare aus, welche eine bestimmte Grenze überschreiten.Google Scholar
  209. 252.
    Vgl. Ballwieser, W. (2001), S. 101.Google Scholar
  210. 253.
    Vgl. Ballwieser, W. (2001), S. 101.Google Scholar
  211. 254.
    Vgl. Ballwieser, W./ Dobler, M. (2003), S. 450. Vgl. auch im Folgenden Bigus, J./Schäfer, H.-B. (2007), S. 20f.Google Scholar
  212. 255.
    Vgl. Ballwieser, W./ Dobler, M. (2003), S. 450f.Google Scholar
  213. 256.
    Vgl. Ballwieser, W./ Dobler, M. (2003), S. 452. Die Manager erleiden direkte Vermögensschäden durch Schadenersatz, Geldstrafen, Gefängnis oder künftige Einkommenseinbußen.Google Scholar
  214. 257.
    Vgl. Bigus, J./ Schäfer, H.-B. (2007), S. 21. Diese nehmen eine Unterscheidung des Schadens auf dem Primär-und Sekundärmarkt vor.Google Scholar
  215. 258.
    Vgl. Sunderdiek, B. (2006), S. 41ff.Google Scholar
  216. 259.
    Vgl. Terlinde, C. H. (2005), S. 54, S. 71 mit Verweis auf die Verantwortlichkeit des Abschlussprüfers gem. § 323 HGB. Als problematisch betrachtet Terlinde (2005), dass absichtliche Manipulationen so versteckt wurden, dass sie bei der Prüfung nicht entdeckt wurden (auch nicht durch das interne Kontrollsystem).Google Scholar
  217. 260.
    Vgl. Haftungsvoraussetzungen des § 323 HGB. Vgl. Marten, K.-U./ Quick, R./ Ruhnke, K. (2003), S. 181f.Google Scholar
  218. 261.
    Vgl. Faust, F. (2007), S. 1. Bei dieser Form der Haftung greift § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 332 HGB. Vgl. auch § 825 BGB. Der Mandant muss das schuldhafte Verhalten des Prüfers nachweisen und es muss eine Kausalität zwischen der Handlung und dem Schaden vorliegen. Vgl. Bigus, J. (2006). Vgl. Stefani, U. (2002), S. 58f. Zur Haftung in den USA vgl. auch Fußnote 268.Google Scholar
  219. 263.
    Vgl. Dißars, U.-C. (2004), S. 917.Google Scholar
  220. 264.
    Vgl. im Folgenden Dißars, U.-C. (2004), S. 918f. Der Autor führt weiterhin aus, dass die Tatbestandsvoraussetzungen des § 332 HGB bei Vorsatz erfüllt sind.Google Scholar
  221. 267.
    Vgl. SEA (1934). Die Umsetzung erfolgt im Gesellschaftsrecht der Bundesstaaten in den USA. Vgl. Müller, K. (2006), S. 200. Ein Prüfer haftet Dritten gegenüber unbegrenzt.Google Scholar
  222. 268.
    Vgl. auch im Folgenden Sunderdieck, B. (2006), S. 115–123. Der SA (1933) regelt eine gesamtschuldnerische Haftung des Prüfers bei Falschdarstellungen oder Unrichtigkeiten bei der Emission US-amerikanischer Unternehmen. Schon einfache Fahrlässigkeit begründet diese Haftung. Klagemöglichkeiten sind jedem Anleger gegeben, der bei der Emission zu Schaden gekommen ist. Der SEA (1934) regelt nicht die Emission, sondern den Handel von Wertpapieren in den USA. Auch hiernach können Anleger den Prüfer haftbar machen, sofern die bei der SEC eingereichten Dokumente und Jahresabschlüsse nicht korrekt sind. Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit sind für die Haftung maßgeblich. Vgl. Section 11 des SA (1933) und Section 10(b) in Verbindung mit Rule 10b-5 des SEA (1934).Google Scholar
  223. 269.
    Die Haftung des Prüfers nach Vertragsrecht ist auf die Höhe der Prüfungshonorare beschränkt. Nach Deliktsrecht ist eine grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz als Voraussetzung zur unbeschränkten Haftung notwendig. Vgl. Sunderdieck, B. (2006), S. 116f.Google Scholar
  224. 270.
    Vgl. Marx, S. (2002), S. 297. Vg. Korn, E. (2002), S. 1501. Vgl. Müller, K. (2006), S. 197. Die Pflicht zur Abschlussprüfung durch einen unabhängigen Prüfer liegt bei dem Unternehmen. Als Folge wird der Abschluss von der SEC als unkorrekt angesehen und nicht anerkannt. Aus diesem Grund kann der Prüfer vom Unternehmen in den USA haftbar gemacht werden.Google Scholar

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