Institutioneller Rahmen und Regulierung der Unabhängigkeit
Auszug
Dieses Kapitel dient der Hinführung zur Verknüpfung von Prüferunabhängigkeit und Bilanzpolitik. Dabei werden zunächst grundlegende Begriffe erläutert, welche für die Beurteilung der Unabhängigkeit der Prüfer notwendig sind. So ist zunächst zu klären, welche Personen unter den Begriff Abschlussprüfer fallen und wie ihr Aufgabenfeld in der Abschlussprüfung definiert ist. An diesem Punkt kommt der Aspekt der Prüfungsqualität ins Spiel, welche nur bei Unabhängigkeit des Prüfers gesichert ist. Eine Begriffsabgrenzung und Definition der Unabhängigkeit wird für Deutschland, aber auch für die USA und die EU vorgenommen. Erst dann sind ein Vergleich und eine Beurteilung der Regelungen möglich. Im Hinblick auf die empirische Studie dieser Arbeit werden Faktoren aufgeführt, welche als Indikatoren für eine eingeschränkte Unabhängigkeit verwendet werden. Letztlich werden für die Studie relevante Maßnahmen zur Stärkung der Unabhängigkeit betrachtet und beurteilt: Die Rotationspflicht, das gesetzliche Verbot bestimmter Beratungsleistungen und die Honorarveröffentlichungspflicht stehen im Vordergrund dieser Arbeit.
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Literatur
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- 36.Vgl. Marx, S. (2002), S. 68f. Vgl. Müller, K. (2006), S. 19.Google Scholar
- 37.Vgl. Böcking, H.-J./ Orth, C. (2002), S. 259.Google Scholar
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- 40.Vgl. Theisen, M. R. (1994), S. 812.Google Scholar
- 41.Vgl. IDW (2000), S. 707.Google Scholar
- 42.Vgl. Ballwieser, W. (2001), S. 100. Vgl. auch Sunderdiek, B. (2006), S. 36–40 mit Ausführungen zu den Funktionen des Kapitalmarktes.Google Scholar
- 43.Vgl. DeAngelo, L. E. (1981a), S. 117. Im Falle von kostenlosen Verträgen zwischen den Agenten wären die Prüfer perfekt unabhängig von den Mandanten. Die Annahme, dass die Prüfung kostenpflichtig ist, wird erforderlich.Google Scholar
- 44.Vgl. zur Erwartungslücke Demme, N. D. (2003), S. 49f. Vgl. auch Marten, K.-U./Köhler, A. G. (2002a), S. 703ff. Vgl. Stefani, U. (2002), S. 62f.Google Scholar
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- 47.Die Prüfungspflicht US-amerikanischer Unternehmen wird durch den Securities Exchange Act aus dem Jahr 1934 gefordert. Vgl. SEA (1934). Vgl. auch Marx, S. (2002), S. 294.Google Scholar
- 48.Vgl. IDW (2000). Vgl. Müller, K. (2006), S. 18, S. 20. Die Beglaubigung erfolgt über den Bestätigungsvermerk.Google Scholar
- 49.Untersucht werden Geschäftsrisiken, Umfeld des Unternehmens, Internes Kontrollsystem etc. Vgl. Grieder, S. (2004), S. 78ff. Der Autor sieht diesen Prüfungsansatz als kritisch an, da zusätzliche Beratung notwendig wird, welche die Unabhängigkeit gefährden kann.Google Scholar
- 50.Vgl. dazu IDW (2006c). In IDW PS 450 sind die Grundsätze ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen geregelt.Google Scholar
- 51.Vgl. IDW (2000), S. 707f. Vgl. § 322 Abs. 2 Nr. 1–4 HGB.Google Scholar
- 52.Vgl. Müller, K. (2006), S. 19.Google Scholar
- 53.Für den Fall, dass der Aufsichtsrat den Prüfungsauftrag erteilt hat, erhält dieser auch den Prüfungsbericht (Satz 2). Der Vorstand kann Stellungnahmen dazu abgeben (Satz 3). Vgl. § 321a HGB für die Offenlegung des Prüfungsberichtes in besonderen Fällen. Vgl. Müller, K. (2006), S. 20, welche die Doppelverantwortung des Prüfers herausarbeitet: Einerseits ist der Aufsichtsrat durch den Prüfer aktiv zu unterstützen, auf der anderen Seite soll der Prüfer den Bilanzadressaten, losgelöst von der Unternehmensleitung, einen korrekten Bericht über das Untemehmen zur Verfügung stellen.Google Scholar
- 54.Vgl. IDW (2000), S. 707. Vgl. § 322 Abs. 2 Nr. 1–4 HGB. Unterschieden wird zwischen einem uneingeschränkten, eingeschränkten, versagten Bestätigungsvermerk wegen Einwendungen und Versagung, weil der Prüfer kein Urteil abgeben konnte.Google Scholar
- 55.Vgl. zu den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung und Bilanzierung Wöhe, G. (1997), S. 175–214.Google Scholar
- 56.Vgl. auch im Folgenden Marten, K.-U./ Quick, R./ Ruhnke, K. (2003), S. 80–89.Google Scholar
- 57.Die Berufssatzung dient nur der Konkretisierung der Bestimmungen der WPO. Vgl. Marten, K.-U./ Quick, R./ Ruhnke, K. (2003), S. 90. Die Berufssatzung wurde im Jahr 1996 durch die WPK eingesetzt. Vgl. auch Demme, N. D. (2003), S. 43f.Google Scholar
- 58.Vgl. WPK (2005). Die Verlautbarungen der Wirtschaftsprüferkammer betreffen nur die Mitglieder der WPK, ähnliches gilt für das IDW. Vgl. Marten, K.-U./Quick, R./Ruhnke, K. (2003), S. 91.Google Scholar
- 59.Die Prüfungsgrundsätze des IDW lassen sich in berufliche Grundsätze und fachliche Grundsätze untergliedern. Zu letzteren zählen IDW Fachgutachten, IDW Prüfungsstandards und Rechnungslegungshinweise, welche keinen Gesetzescharakter haben, aber deren Einhaltung empfohlen wird. Vgl. dazu IDW (2006b) mit IDW PS 201.Google Scholar
- 60.Die Regelungen der International Federation of Accountants (IFAC) richtet sich an IFRS-Abschlüsse. Die Pflicht kapitalmarktorientierter Unternehmen, ihren Konzernabschluss nach IFRS aufzustellen, ergibt sich durch die EG-Verordnung Nr. 1606/2002, welche in deutsches Recht umgesetzt wurde und sich nun in § 315a HGB wieder findet. Vgl. EG-Verordnung (2002).Google Scholar
- 61.Die ISA werden als Prüfungsnormen von der IFAC erlassen und sind in Deutschland kein direkt geltendes Recht. Die Abschlussprüferrichtlinie (vgl. EG-Richtlinie (2006)) fordert in Art. 26, dass die Abschlussprüfung in den EU-Mitgliedstaaten unter Beachtung der ISA durchzuführen sind. Diese Norm ist noch in deutsches Recht zu transformieren. Das IDW testiert jeweils bei Erlass ihrer Prüfungsstandards die Vereinbarkeit mit den ISA. Vgl. Hagemeister, C. (2002), S. 333. Vgl. Terlinde, C. H. (2005), S. 94, S. 105. Die SAS des American Institute of Certified Public Accountants (AICPA) sprechen alle Prüfer an, die Mitglieder des AICPA sind. Dies sind auch deutsche Prüfer, die nicht nur Mitglied des IDW sind. Darunter fallen z.B. die Certified Public Accoutants (CPA).Google Scholar
- 62.Vgl. Marten, K.-U./ Köhler, A. G. (2004), S. 14. Maßnahmen zur Kontrolle und Sicherung der Qualität in der Prüfungsgesellschaft werden durch das IDW und die WPK in Verordnungen und Stellungnahmen vorgeschlagen.Google Scholar
- 63.Vgl. Palmrose, Z.-V. (1988), S. 56.Google Scholar
- 64.Vgl. DeAngelo, L. E. (1981b).Google Scholar
- 65.Vgl. im Folgenden IDW (2006a), S. 1424.Google Scholar
- 66.Vgl. IDW (2006a), S. 1425.Google Scholar
- 67.Vgl. Stefani, U. (2002), S. 88f. Die Autorin verwendet in diesem Zusammenhang den Begriff Publikationsqualität.Google Scholar
- 68.Vgl. Bauer, M. (2004a), S. 30.Google Scholar
- 69.Vgl. auch im Folgenden Palmrose, Z.-V. (1988), S. 57f.Google Scholar
- 70.Vgl. Bigus, J. (2007) zu den Sorgfaltsanreizen des Prüfers und der Prüferhaftung.Google Scholar
- 71.Vgl. Ewert, R. (1993), S. 742. Vgl. auch Ostrowski, M./Söder, B. H. (1999), S. 558. Vgl. Stefani, U. (2002), S. 116f. Coenenberg, A. G./Marten, K.-U. (1993) finden heraus, dass bei einem Wechsel der Prüfungsgesellschaft zumeist zu einer großen Gesellschaft gewechselt wird. Vgl. Gore, P./Pope, P./Singh, A. (2001). Als Gründe werden die höheren politischen Kosten und Vermögensverluste im Haftungsfall, die besseren internen Organisationsstrukturen größerer Prüfungsgesellschaften angeführt. Vgl. auch Hay. D./Knechel, W. R./Wong, N. (2006), S. 176. Vgl. Marten, K.-U./Köhler, A. G. (2004), S. 6–9 zur Qualität großer Prüfungsgesellschaften.Google Scholar
- 72.Auch die nachträgliche Änderung von Vorjahresabschlüssen (Restatements) kann zur Abbildung der Ergebnisqualität verwendet werden. Vgl. Raghunandan, N./ Read, W. J./ Whisenant, J. S. (2003), Kinney, W. R./Palmrose, Z.-V./Scholz, S. (2004) oder Agrawal, A./Chadha, S. (2005) mit empirischen Studien, welche die Unabhängigkeit der Prüfer mit Restatements in Verbindung bringen.Google Scholar
- 73.Vgl. Untersuchungen von Sharma, D. S./ Sidhu, J. (2001), DeFond, M. L./Raghunandan, K./Subramanyam, K. R. (2002) und Geiger, M. A./Rama, D. V. (2003) zur Messung der Unabhängigkeit der Prüfer über die Qualität der Unternehmensfortführungstestate.Google Scholar
- 74.Vgl. DeAngelo, L. E. (1981b), S. 186.Google Scholar
- 75.IFAC (2005), Sec. 290.8.Google Scholar
- 76.Vgl. IFAC (2005), Sec. 290.8.Google Scholar
- 77.Vgl. EG-Kommission (1996), Rz. 4.8. Im US-amerikanischen Sarbanes-Oxley-Act ist keine genaue Definition der Unabhängigkeit gegeben.Google Scholar
- 78.Vgl. EG-Kommission (2000).Google Scholar
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- 80.Vgl. EG-Richtlinie (2006), Art. 22.Google Scholar
- 81.Naumann, K.-P. (2004), S. 70 bezeichnet diese als Normen zur internen Qualitätssicherung. Vgl. Marten, K.-U./Quick, R./Ruhnke, K. (2003), S. 60–64 zu Aufgaben und Organen der Organisationen.Google Scholar
- 82.Vgl. Demme, N. D. (2003), S. 36. Man spricht bei äußerer Unabhängigkeit auch von Unabhängigkeit im engeren Sinne. Vgl. auch Lange, S. (1994), S. 40.Google Scholar
- 83.Vgl. Demme, N. D. (2003), S. 36f.Google Scholar
- 85.Vgl. Müller, K. (2006), S. 22.Google Scholar
- 86.Diese soll durch Berufsexamen, Teilnahme an Qualitätskontrollen, etc. gesichert sein (vgl. §§ der WPO). Vgl. Ferlings, J./ Lanfermann, G. (2002), S. 2117. Vgl. Naumann, K.-P. (2004), S. 71.Google Scholar
- 87.§§ 43 und 56 WPO, §§ 2, 20f. Berufssatzung. Vgl. WPK (2005).Google Scholar
- 88.Vgl. Bormann, M. (2002), S. 190f. Vgl. auch Demme, N. D. (2003), S. 37. Bei Vorliegen der Besorgnis der Befangenheit, ist die Tätigkeit des Prüfers zu versagen.Google Scholar
- 89.Vgl. Marx, S. (2002), S. 71. Vgl. auch Demme, N. D. (2003), S. 36.Google Scholar
- 90.Vgl. für Beispiele und Erläuterungen zu den Grundsätzen der Unabhängigkeit §§ 21, 22 und 23 Berufssatzung. Vgl. WPK (2005).Google Scholar
- 91.Vgl. Demme, N. D. (2003), S. 37.Google Scholar
- 92.Vgl. § 319 Abs. 2 HGB und § 49 WPO. Damit wird die Sichtweise eines Dritten zur Beurteilung der Unabhängigkeit einbezogen. Vgl. IDW (2002), S. 694. Unter geschäftliche Beziehungen des Prüfers zum Mandanten fallen z.B. finanzielle Beteiligungen am Unternehmen, Aufnahmen von Krediten beim Mandanten oder Abwicklungen von Börsentransaktionen für den Mandanten. Vgl. EG-Kommission (2002), L 191/43. Vgl. Faust, F. (2007), S. 3.Google Scholar
- 93.Vgl. zum Vergleich der Definitionen von SEC, IFAC, der EU und der WPK Bauer, M. (2004a), S. 41f.Google Scholar
- 94.Vgl. für folgende Aufzählung EG-Kommission (2002), L 191/25, L 191/37 und Gesetzentwurf der Bundesregierung BilReG (2004), S. 25. Vgl. EG-Richtlinie (2006), Art. 22 Abs. 2. Vgl. IFAC (2005). Vgl. auch Bormann, M. (2002), S. 191–193. Vgl. auch Beattie, V./Fearnley, S. (2002), S. 18. Vgl. Marten, K.-U./Quick, R./Ruhnke, K. (2003), S. 151f.Google Scholar
- 95.Vgl. zur konkreten Ausgestaltung des Begriffes Anteilsbesitz Müller, K. (2006), S. 96. Zur finanziellen Abhängigkeit vgl. auch § 21 Berufssatzung der WPK.Google Scholar
- 96.Vgl. Lenz, H. (2004), S. 711. Die Honorare können von Tochter-auf verbundene Unternehmen übertragen werden, sodass sich der Anteil der Honorare an den Gesamteinnahmen mindert. Vgl. auch Ostrowski, M./Söder, B. H. (1999), S. 563.Google Scholar
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- 98.Vgl. auch Bauer, M. (2004b), S. 179.Google Scholar
- 100.Vgl. EG-Richtlinie (2006). Vgl. Beattie, V./Fearnley, S. (2002), S. 18f.Google Scholar
- 101.Vgl. Marten, K.-U./ Quick, R./ Ruhnke, K. (2003), S. 165–167 ausführlicher zur Einrichtung von Prüfungsausschüssen. Diese sollen die Zusammenarbeit zwischen Prüfern und der internen Revision im Unternehmen sichern. Vgl. Stefani, U. (2002), S. 40.Google Scholar
- 102.Vgl. hierzu Forderung zur Bildung eines Prüfungsausschusses gem. Art. 41 der EG-Richtlinie 2006. Vgl. Müller, K. (2006), S. 17f.Google Scholar
- 103.Vgl. EG-Richtlinie (2006), Art. 41.Google Scholar
- 104.Vgl. SA (1993) und SEA (1934).Google Scholar
- 105.Vgl. Müller, K. (2006), S. 84.Google Scholar
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- 111.Vgl. Zimmermann, J. (2004).Google Scholar
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- 115.Die Grundlage für das PCAOB wird in Section 103 des SOX (2002) gelegt. Vgl. im Folgenden Böcking, H.-J./ Dutzi, A. (2006), S. 4f.Google Scholar
- 116.Vgl. Marten, K.-U./ Quick, R./ Ruhnke, K. (2003), S. 66–72. Es besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen der IFAC und dem International Accounting Standards Board (IASB), welches die Rechnungslegungsnormen IFRS erlässt. Die erste Version des Code of Ethics wurde im Jahr 1992 veröffentlicht. Vgl. Müller, K. (2006), S. 79.Google Scholar
- 117.Vgl. IFAC (2005). Der derzeit aktuelle Stand des Code of Ethics ist vom Juni 2005. Vgl. Marx, S. (2002), S. 262.Google Scholar
- 118.Vgl. Hagemeister, C. (2002), S. 334.Google Scholar
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- 120.Vgl. Marten, K.-U./ Quick, R./ Ruhnke, K. (2003), S. 65f. Die FEE umfasst die Berufsorganisationen der europäischen Länder. Deutschland wird durch das IDW vertreten.Google Scholar
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- 148.Vgl. Davis, L. R./ Soo, B./ Trompeter, G. (2000), S. 6.Google Scholar
- 149.Vgl. Bormann, M. (2002), S. 193.Google Scholar
- 150.Vgl. Marten, K.-U./ Quick, R./ Ruhnke, K. (2003), S. 163.Google Scholar
- 151.Vgl. Marten, K.-U./ Quick, R./ Ruhnke, K. (2003), S. 162ff. Vgl. auch Davis, L. R./Soo, B./Trompeter, G. (2000), S. 5f.Google Scholar
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- 153.Vgl. Marten, K.-U./ Quick, R./ Ruhnke, K. (2003), S. 162ff. Vgl. Bigus, J./Zimmermann, R.-C. (2007a), S. 578.Google Scholar
- 154.Vgl. Davis, L. R./ Soo, B./ Trompeter, G. (2000), S. 7. Vgl. Bigus, J./Zimmermann, R.-C. (2007a), S. 578. Das Prüfungsrisiko steigt dagegen.Google Scholar
- 155.Vgl. Davis, L. R./ Soo, B./ Trompeter, G. (2000), S. 6f. Vgl. auch Quick, R. (2005), S. 113.Google Scholar
- 156.Vgl. Davis, L. R./ Soo, B./ Trompeter, G. (2000), S. 6.Google Scholar
- 157.Vgl. Marten, K.-U./ Quick, R./ Ruhnke, K. (2003), S. 164. Vgl. auch Ballwieser, W. (2001), S. 110. Vgl. Quick, R. (2004), S. 490.Google Scholar
- 159.Vgl. Strickmann, M. (2000), S. 290ff.Google Scholar
- 160.Vgl. Quick, R. (2004), S. 490. Vgl. Bigus, J./Zimmermann, R.-C. (2007a), S. 577f.Google Scholar
- 161.Vgl. auch im Folgenden Menon, K./ Williams, D. D. (2004).Google Scholar
- 162.Vgl. Quick, R. (2005), S. 115.Google Scholar
- 163.Vgl. Beattie, V./ Fearnley, S. (2002), S. 1.Google Scholar
- 164.Vgl. für folgende Beratungsleistungen in ähnlicher Form Ballwieser, W. (2001), S. 103f.Google Scholar
- 165.Vgl. SEC (2000). Die Verordnung trat am 5.02.2001 in Kraft.Google Scholar
- 166.Vgl. SOX (2002), Section 201. Vgl. Lenz (2002), S. 2272.Google Scholar
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- 178.Vgl. Kitschler, R. (2005), S. 151.Google Scholar
- 179.Vgl. Beattie, V./ Fearnley, S. (2002), S. 21.Google Scholar
- 180.Vgl. Arrunada, B. (1999b) und seine Untergliederung in Knowledge Spillovers (Kosteneinsparungen, die z.B. dadurch entstehen, dass Wissen aus der Prüfungstätigkeit auch bei der Beratung eingesetzt werden kann) und Contractual Economies of Scope (Vorteile bei Abschluss des Vertrages). Bauer, M. (2004a), S. 74 nennt Kosteneinsparungen, Qualitäts-und Informationsvorteile als Folge der Economies of Scope. Vgl. auch Grieder, S. (2004), S. 143f.Google Scholar
- 181.Vgl. IDW (2002), S. 692. Vgl. Ballwieser, W. (2001), S. 105. Vgl. auch Marten, K.-U./Quick, R./Ruhnke, K. (2003), S. 157f., S. 160ff.Google Scholar
- 182.Vgl. ausführlich Lange, S. (1994), S. 28–32.Google Scholar
- 183.Vgl. Arrunada, B. (1999b), S. 31. Vgl. auch Böcking, H.-J./Orth, C. (2002), S. 260. Vgl. Bauer, M. (2004a), S. 69f. Vgl. auch Grieder, S. (2004), S. 141f.Google Scholar
- 184.Vgl. Arrunada, B. (1999b).Google Scholar
- 185.Vgl. Quick, R. (2006), S. 44.Google Scholar
- 186.Vgl. Quick, R. (2006), S. 43f. Vgl. Ballwieser, W. (2001), S. 105. Vgl. auch Lange, S. (1994), S. 32–35.Google Scholar
- 187.Vgl. Ballwieser, W. (2001), S. 104. Vgl. Marx, S. (2002), S. 77f. Vgl. Bauer, M. (2004a), S. 78ff. Dabei wird davon ausgegangen, dass die Unternehmensleitung die Prüfungsaufträge vergibt. Hier tritt das Problem des Familarity Risk auf, das zur Befangenheit führen kann. Vgl. Quick, R. (2006), S. 43.Google Scholar
- 188.Vgl. Böcking, H.-J./ Orth, C. (2002), S. 261. Die Autoren weisen daraufhin, dass die der Prüfung vorgelagerte Beratung besonders problematisch ist.Google Scholar
- 189.Vgl. Lange, S. (1994), S. 39. Vgl. auch § 43 und § 49 WPO.Google Scholar
- 190.Vgl. Marx, S. (2002), S. 78. Vgl. Quick, R. (2006), S. 43f.Google Scholar
- 191.Vgl. Beattie, V./ Fearnley, S. (2002), S. 46.Google Scholar
- 192.Vgl. Bauer, M. (2004a), S. 87–90.Google Scholar
- 193.Vgl. Quick, R. (2006), S. 43.Google Scholar
- 194.Vgl. Lange, S. (1994), S. 41f.Google Scholar
- 195.Vgl. Bormann, M. (2002), S. 192. Vgl. Quick, R. (2005), S. 111.Google Scholar
- 196.Vgl. Quick, R. (2005), S. 112.Google Scholar
- 197.Vgl. im Folgenden Marx, S. (2002), S. 508.Google Scholar
- 198.Vgl. zu Reputationsverlusten bei Mandanten im Falle von Bilanz-oder Prüfungsfehlern Karpoff, J. M./ Lee, D. S./ Martin, G. S. (2006), Chaney, P. K./Philipich, K. L. (2002), Barton, J. (2005).Google Scholar
- 199.Vgl. Backhaus, K. et al. (2003), S. 629f. Ebenso ergibt die Fremdbildanalyse, dass Medien, Hochschullehrer und Management fast übereinstimmend der Meinung sind, dass die Prüfung einen höheren Wert für den Wirtschaftsprüfer hat als die Beratung (ca. 1,8–2,0). Künftig sehen die drei Gruppen die Bedeutung der Prüfung als steigend an (ca. 1,5).Google Scholar
- 200.Bauer, M. (2004a), S. 78.Google Scholar
- 201.Vgl. Frankel, R. M./ Johnson, M. F./ Nelson, K. K. (2002).Google Scholar
- 202.Die gesetzliche Pflicht die Honorare zu veröffentlichen, bestand nur sofern diese mehr als 3% der gesamten Einnahmen der Wirtschaftsprüfungs-Gesellschaft ausgemacht haben. Vgl. Arrunada, B. (1999b), S. 152. Vgl. auch Marx, S. (2002), S. 353f.Google Scholar
- 203.Vgl. Marx, S. (2002), S. 354f. Vgl. Glezen, G. W./Millar, J. A. (1985). Die Studie von Glezen/Millar (1985) zu ASR 250 ergibt, dass die Höhe der Nichtprüfungsleistungen von den Anteilseignem nicht als Indikator für Unabhängigkeit verwendet wird. Trotz übermäßig hoher Nichtprüfungshonorare bestätigen 99,4% der Investoren die Prüfungsgesellschaft.Google Scholar
- 204.Vgl. SEC (2000).Google Scholar
- 205.Vgl. Francis, J. R./ Ke, B. (2006), S. 498.Google Scholar
- 206.Proxy-Statements werden an die Eigner gesendet, um Stimmrechtsvollmachten zu erhalten, die durch das Unternehmen ausgeübt werden. Nicht betroffen sind Untemehmen, die 20-/40-F-Berichte an die SEC senden müssen. Vgl. dazu Peemöller, V./ Oberste-Padtberg, S. (2001), S. 1817. Vgl. auch Marx, S. (2002), S. 420.Google Scholar
- 207.Vgl. SEC (2003b).Google Scholar
- 208.Vgl. Müller, K. (2006), S. 223.Google Scholar
- 209.Vgl. Demme, N. D. (2003), S. 57. Vgl. EG-Kommission (1996), Rz. 4.13.Google Scholar
- 210.Vgl. EG-Kommission (2002), L 191/27.Google Scholar
- 211.Vgl. EG-Richtlinie (2006), Art. 49 der Richtlinie fordert von den Mitgliedstaaten die Gesamthonorare in Honorare für Abschlussprüfung, andere Bestätigungsleistungen, Steuerberatungsleistungen und sonstige Leistungen aufzugliedern.Google Scholar
- 212.Vgl. EG-Richtlinie (2006), Art. 25, Art. 49. Die Honorare dürfen nicht von anderen Leistungen beeinflusst werden (z.B. von Beratungsleistungen) und von keinerlei Bedingungen abhängen.Google Scholar
- 213.Vgl. EG-Kommission (2002), L 191/27. So sollten Informationen zu den Unterkategorien Honorare für Informationssysteme, Innenrevision, Bewertungen, Rechtsstreitigkeiten oder Human Ressource Leistungen enthalten sein.Google Scholar
- 214.Vgl. EG-Kommission (2002), L 191/32. Der Prozentsatz ist nicht genau festgelegt, da er von der Größe der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft etc. abhängt.Google Scholar
- 215.Vgl. DCGK (2006). Vgl. BMJ (2003).Google Scholar
- 217.Nicht ganz klar geregelt ist die Honorarveröffentlichung für kleine Kapitalgesellschaften. Die Honorare sind dann zu veröffentlichen, wenn diese wegen der Börsennotierung als große Kapitalgesellschaft betrachtet werden. Nicht sofort ersichtlich ist auch, dass auch Unternehmen nach § 3 Abs. 1 und § 5 Abs. 3 PublG der Angabepflicht folgen müssen. Vgl. IDW (2005a).Google Scholar
- 218.§ 285 Satz 1 Nr. 17 und § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB. Damit folgt der deutsche Gesetzgeber den Empfehlungen der EG-Kommission (2002), L 191/27.Google Scholar
- 219.Problematisch ist, dass die Zuordnung zu den vorgeschriebenen Kategorien bislang nur durch den IDW Rechnungslegungshinweis RH HFA 1.006 und wenige, teilweise abweichende Literaturmeinungen geregelt ist. Vgl. auch Pfitzer, N./ Oser, P./ Orth, C. (2004). Vgl. IDW (2005a). Vgl. auch Lenz, H/Möller, M/Höhn, B. (2006)Google Scholar
- 220.Pfitzer, N./ Oser, P./ Orth, C. (2004), S. 2595.Google Scholar
- 221.Vgl. IDW (2005a), S. 1233. Vgl. auch Lenz, H/Möller, M/Höhn, B. (2006), S. 1788. Diesen Prüfungen liegt eine gesetzliche Pflicht zu Grunde. Vgl. § 317 Abs. 4 HGB, § 313 AktG.Google Scholar
- 222.Vgl. IDW (2005a), S. 1233.Google Scholar
- 223.Vgl. Lenz, H/ Möller, M/ Höhn, B. (2006), S. 1788.Google Scholar
- 224.Vgl. Pfitzer, N./ Oser, P./ Orth, C. (2004), S. 2595.Google Scholar
- 225.Vgl. Beschlussempfehlung und Bericht zum Entwurf BilReG (2004). Honorare, die aus der Prüfung oder Beratung von assoziierten oder Gemeinschaftsunternehmen entstehen, fallen nicht unter die Veröffentlichungspflicht.Google Scholar
- 226.Vgl. Beschlussempfehlung und Bericht zum Entwurf BilReG (2004). Es ergibt sich ein sehr hoher Ermittlungsaufwand, da Konzernmütter verpflichtet sind alle Abschlussprüferhonorare, auch die der Tochterunternehmen als Konzernangehörige, zu veröffentlichen. Vgl. IDW (2005a), S. 1234. Nicht erfasst werden dagegen Honorare, die durch Leistungen z.B. für assoziierte Unternehmen oder Gemeinschaftsunternehmen entstanden sind. Zu berücksichtigen sind Honorare der Unternehmen, die bei HGB-Abschlüssen in den Konsolidierungskreis des § 290 HGB (bei IFRS Konsolidierungskreis des IAS 27.4) fallen.Google Scholar
- 227.Allerdings besteht der Ausnahmetatbestand Sec. 106 des SOX (2002), wonach SEC und PCAOB ausländische Prüfer von den Regelungen des SOX befreien können. Vgl. auch Ferlings, J./ Lanfermann, G. (2002), S. 2118.Google Scholar
- 228.Vgl. Beschlussempfehlung und Bericht zum Entwurf BilReG (2004).Google Scholar
- 229.Vgl. Hülsmann, C. (2005), S. 167.Google Scholar
- 230.Vgl. für vorangehenden Absatz Zimmermann, R.-C. (2006) mit weiteren kritischen Anmerkungen zur Honorarveröffentlichungspflicht in Deutschland und einem Beispiel, das aufzeigt, wie eine Befangenheitsvermutung durch Verschiebung der Honorare zwischen den Kategorien und den Jahren entschärft werden kann.Google Scholar
- 232.Die Gebührenordnung wurde vom Bundeskartellamt als kritisch erachtet, woraufhin diese im Jahr 1971 abgeschafft wurde. Vgl. Stefani, U. (2002), S. 105.Google Scholar
- 233.Vgl. Ewert, R. (1993), S. 728. Vgl. Strickmann, M. (2000), S. 138ff., S. 174f. Der Autor führt eine Befragung aller am 31.12.1997 an der Deutschen Börse notierten Unternehmen (n = 571) durch. Die Auswertung ergab, dass die Prüfungsgesellschaften zu 37,9% (Einzel-)/ 37,5% (Konzernabschluss) pauschale Honorare, zu 34,6% (Einzel-)/33,3% (Konzernabschluss) Zeit-und Wertgebühren und zu 27,5% (Einzel)/29,2% (Konzernabschluss) reine Zeitgebühren vereinbaren.Google Scholar
- 235.IDW (2006d), S. 2. Andernfalls ist die Unabhängigkeit des Prüfers gefährdet. Das Verbot von Erfolgshonoraren gilt für alle Tätigkeiten des Prüfers, die er gemäß § 2 WPO ausführen kann.Google Scholar
- 236.Vgl. Lennox, C. S. (1999), S. 240f.Google Scholar
- 237.Kitschler, R. (2005), S. 150.Google Scholar
- 238.Kitschler, R. (2005), S. 150. Durch die Honorarveröffentlichung soll eine beschränkte Unabhängigkeit somit nicht nur aufgedeckt, sondern schon zuvor verhindert werden. Vgl. EG-Richtlinie (2006), L. 157/88.Google Scholar
- 239.Vgl. Bauer, M. (2004b), S. 184.Google Scholar
- 240.Vgl. Kitschler, R. (2005), S. 148. Zu den Reputationsverlusten vgl. auch Ewert, R./Stefani, U. (2001), S. 176. Vorstellbar ist der Verzicht auf Beratungsverträge z.B. wenn die Nichtprüfungs-die Prüfungshonorare übersteigen.Google Scholar
- 241.Vgl. Kitschler, R. (2005), S. 148.Google Scholar
- 242.Vgl. Kitschler, R. (2005), S. 150f. Begründet wird dies durch § 125 Abs. 1 Satz 3 AktG, nach dem die Aktionäre ein Mitteilungsrecht haben („Anfangspublizität“). Alle Abschlussadressaten können jedoch nur über die Anhangangabe erreicht werden.Google Scholar
- 243.Vgl. Lenz, H. (2001), S. 304. Lenz schlägt im Zusammenhang mit der Honorarveröffentlichung der SEC aus dem Jahr 2000 eine Aufgliederung nach Regionen, Haupt-und weiteren Prüfern vor (neben der Aufgliederung nach Tätigkeitsbereichen). IDW RH HFA 1.006 fordert dagegen für jeden an der Prüfung beteiligten Prüfer (z.B. bei Joint Audits) die Honorare gesondert zu veröffentlichen. Vgl. im Folgenden IDW (2005a), S. 1233.Google Scholar
- 244.Der Arbeitskreis Externe Unternehmensrechnung Schmalenbach-Gesellschaft (2004) sprach sich wegen der Irrelevanz für Entscheidungen gegen eine Honorarveröffentlichung aus. Vgl. auch IDW (2004).Google Scholar
- 245.Vgl. Ostrowski, M./ Söder, B. H. (1999), S. 562f.Google Scholar
- 246.Vgl. Healy, P. M./ Wahlen, J. M. (1999), S. 374f.Google Scholar
- 247.Vgl. Lennox, C. S. (1999).Google Scholar
- 248.Vgl. Lennox, C. S. (1999), S. 248.Google Scholar
- 249.Vgl. Ghosh, A./ Kallapur, S./ Moon, D. (2005), S. 9, S. 21. Es werden 8.940 US-amerikanische Unternehmen und ihre zwischen 2000 und 2002 veröffentlichten Honorare mit dem Earnings Response Coefficient (ERC) in Verbindung gebracht. Der ERC ergibt sich in einem Regressionsmodell aus der Summe der Koeffizienten der Variablen Jahresergebnis und der Veränderung des Jahresergebnisses, welche gegen die Aktienrenditen regressiert werden.Google Scholar
- 250.Vgl. für vorangegangenen Absatz Francis, J. R./ Ke, B. (2006). Die Bewertung der 3.133 Unternehmen über den Kapitalmarkt wird durch den ERC vorgenommen. Bei dieser Regression wird ein Zusammenhang mit der Höhe der Relation Nichtprüfungs-zu gesamten Honoraren durch eine Interaktionsvariable hergestellt.Google Scholar
- 251.Vgl. auch im Folgenden Jenkins, J. G./ Krawczyk, K. (2003), S. 75–77. BIG5-Prüfer sprechen sich häufig für eine Veröffentlichung der Nichtprüfungshonorare aus, welche eine bestimmte Grenze überschreiten.Google Scholar
- 252.Vgl. Ballwieser, W. (2001), S. 101.Google Scholar
- 253.Vgl. Ballwieser, W. (2001), S. 101.Google Scholar
- 254.Vgl. Ballwieser, W./ Dobler, M. (2003), S. 450. Vgl. auch im Folgenden Bigus, J./Schäfer, H.-B. (2007), S. 20f.Google Scholar
- 255.Vgl. Ballwieser, W./ Dobler, M. (2003), S. 450f.Google Scholar
- 256.Vgl. Ballwieser, W./ Dobler, M. (2003), S. 452. Die Manager erleiden direkte Vermögensschäden durch Schadenersatz, Geldstrafen, Gefängnis oder künftige Einkommenseinbußen.Google Scholar
- 257.Vgl. Bigus, J./ Schäfer, H.-B. (2007), S. 21. Diese nehmen eine Unterscheidung des Schadens auf dem Primär-und Sekundärmarkt vor.Google Scholar
- 258.Vgl. Sunderdiek, B. (2006), S. 41ff.Google Scholar
- 259.Vgl. Terlinde, C. H. (2005), S. 54, S. 71 mit Verweis auf die Verantwortlichkeit des Abschlussprüfers gem. § 323 HGB. Als problematisch betrachtet Terlinde (2005), dass absichtliche Manipulationen so versteckt wurden, dass sie bei der Prüfung nicht entdeckt wurden (auch nicht durch das interne Kontrollsystem).Google Scholar
- 260.Vgl. Haftungsvoraussetzungen des § 323 HGB. Vgl. Marten, K.-U./ Quick, R./ Ruhnke, K. (2003), S. 181f.Google Scholar
- 261.Vgl. Faust, F. (2007), S. 1. Bei dieser Form der Haftung greift § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 332 HGB. Vgl. auch § 825 BGB. Der Mandant muss das schuldhafte Verhalten des Prüfers nachweisen und es muss eine Kausalität zwischen der Handlung und dem Schaden vorliegen. Vgl. Bigus, J. (2006). Vgl. Stefani, U. (2002), S. 58f. Zur Haftung in den USA vgl. auch Fußnote 268.Google Scholar
- 263.Vgl. Dißars, U.-C. (2004), S. 917.Google Scholar
- 264.Vgl. im Folgenden Dißars, U.-C. (2004), S. 918f. Der Autor führt weiterhin aus, dass die Tatbestandsvoraussetzungen des § 332 HGB bei Vorsatz erfüllt sind.Google Scholar
- 267.Vgl. SEA (1934). Die Umsetzung erfolgt im Gesellschaftsrecht der Bundesstaaten in den USA. Vgl. Müller, K. (2006), S. 200. Ein Prüfer haftet Dritten gegenüber unbegrenzt.Google Scholar
- 268.Vgl. auch im Folgenden Sunderdieck, B. (2006), S. 115–123. Der SA (1933) regelt eine gesamtschuldnerische Haftung des Prüfers bei Falschdarstellungen oder Unrichtigkeiten bei der Emission US-amerikanischer Unternehmen. Schon einfache Fahrlässigkeit begründet diese Haftung. Klagemöglichkeiten sind jedem Anleger gegeben, der bei der Emission zu Schaden gekommen ist. Der SEA (1934) regelt nicht die Emission, sondern den Handel von Wertpapieren in den USA. Auch hiernach können Anleger den Prüfer haftbar machen, sofern die bei der SEC eingereichten Dokumente und Jahresabschlüsse nicht korrekt sind. Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit sind für die Haftung maßgeblich. Vgl. Section 11 des SA (1933) und Section 10(b) in Verbindung mit Rule 10b-5 des SEA (1934).Google Scholar
- 269.Die Haftung des Prüfers nach Vertragsrecht ist auf die Höhe der Prüfungshonorare beschränkt. Nach Deliktsrecht ist eine grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz als Voraussetzung zur unbeschränkten Haftung notwendig. Vgl. Sunderdieck, B. (2006), S. 116f.Google Scholar
- 270.Vgl. Marx, S. (2002), S. 297. Vg. Korn, E. (2002), S. 1501. Vgl. Müller, K. (2006), S. 197. Die Pflicht zur Abschlussprüfung durch einen unabhängigen Prüfer liegt bei dem Unternehmen. Als Folge wird der Abschluss von der SEC als unkorrekt angesehen und nicht anerkannt. Aus diesem Grund kann der Prüfer vom Unternehmen in den USA haftbar gemacht werden.Google Scholar