Kompetenzorientierte Erklärungen dynamischer Strategien

Auszug

Die Sicherung der Kompetenzvorteile im internationalen Wettbewerbsprozess durch Entwicklung von Kompetenzen wird stark vernachlässigt. Es fehlten Ansätze einer dynamischen Theorie der Kompetenzentwicklung (vgl. Teece u. a. 1997; Day, Reibstein 1998). Es gibt zwar Arbeiten zur Entwicklung von Kompetenzen, jedoch mit z. B. relativ unkonkreten Aussagen zur „Metakompetenz” (vgl. z. B. Koruna 1999, Teil III), und hoher Abstraktion, mithin geringer Erklärungskraft (vgl. z. B. Teece u. a. 1997), auch Arbeiten zu unternehmensinternen Veränderungen zwischen Beharrung und Erneuerung (vgl. Baden-Fuller, Volberda 1997 oder Volberda, Baden-Fuller 1998). Häufig wird Kompetenzentwicklung mit Kompetenzaufbau gleich gesetzt (vgl. Jensen 1996 oder Elfring, Baven 1996). Angesichts der fehlenden theoretischen Fundierung gibt es kaum empirische Untersuchungen zur Kompetenzentwicklung, allenfalls Hypothesen oder Fallstudien zum Lernen in Organisationen mit dem Ziel der Entwicklung von Kompetenzen (vgl. Luo 2000 oder Deeds u. a. 2000).

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© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2007

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