Absicherung der Supply Chain durch ein unternehmensweites Business Continuity Management

  • Helge Engel

Zusammenfassung

In den vergangenen Jahren sind in vielen Unternehmen einseitig ausgerichtete Optimierungsprogramme (Konsolidierungs- und Cost-Cutting-Programme) durchgeführt worden. Diese haben die Abhängigkeiten von Zulieferern, Gebäuden, Anlagen und Maschinen sowie Serviceeinrichtungen wieder spürbar erhöht. So führen im Falle einer unvorhergesehenen Störung der Supply Chain (Betriebsunterbrechung, zum Beispiel durch Qualitätsmängel bei bedeutendem Zulieferer, Ausfall von Warehousing-Funktionen nach Untergang eines nicht redundanten Rechners, Mangel an Arbeitskräften im Falle einer Epidemie/Pandemie) heute zu deutlich höheren Schadenpotenzialen. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Single-Sourcing-Ansätze, die Konzentration von bestimmten und wesentlichen Funktionen auf nur einen – oder einige wenige Standorte/Anlagen – und die generell weiter steigende Abhängigkeit der Produktions- und Logistikprozesse von der Verfügbarkeit der IT-Systeme könnten im „Falle des Falles“ das Unternehmen schlagartig treffen und in Folge dessen den Wertschöpfungsprozess abrupt unterbrechen. Als Folge des Rückganges von Betriebsleistungen (zum Beispiel aufgrund schlagartig gesunkener Kapazitäten, fehlender Rohstoffe und Halbfertigwaren, Nicht-Verfügbarkeit von Daten und Anwendungen) wird die Gewinn- und Verlustrechnung des Unternehmens durch Ertragsausfälle und/oder zusätzlich entstehende Kosten zur Schadenminderung und zur Stabilisierung des Marktes direkt „belastet“.

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© Gabler | GWV Fachverlage GmbH 2009

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  • Helge Engel

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