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Markt für stationäre Patientenversorgung als Untersuchungskontext der vorliegenden Arbeit

  • Dominic Zimmer

Zusammenfassung

Es ist unbestritten, dass sich die Krankenhauswirtschaft in Deutschland im Zuge der Reformmaßnahmen, die seit dem Fallpauschalengesetz (FPG) im Jahr 2002 eingeleitet wurden, einer neuen Marktdynamik und einer Intensivierung des Wettbewerbs ausgesetzt sieht. Die Eingriffe des Gesetzgebers haben dazu geführt, dass sich die deutschen Krankenhäuser heute in einem zunehmend intensiven Wettbewerb profilieren müssen und dass sich der Markt für stationäre Gesundheitsleistungen durch eine steigende Leistungstransparenz auszeichnet, die zudem mit einer gleichgerichteten Entwicklung des Anspruchsniveaus einzelner Bezugsgruppen einhergeht. Im Ergebnis werden Krankenhäuser, insbesondere als Folge der Einführung der Diagnosis Related Groups (DRG), zur Verbesserung ihrer Kostenund Leistungsstrukturen gezwungen. Die Notwendigkeit der Leistungsentwicklung hat zur Folge, dass sich gerade der stationäre Sektor, welcher den größten Ausgabenanteil im Gesundheitswesen repräsentiert, zunehmend der Herausforderung stellen muss, bezugsgruppenspezifisches Marketing zu implementieren und das medizinische und nicht-medizinische Leistungsangebot – unter der Prämisse der Rentabilität entsprechender Maßnahmen – an den wachsenden Ansprüchen relevanter Bezugsgruppen auszurichten.

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© Gabler | GWV Fachverlage GmbH 2010

Authors and Affiliations

  • Dominic Zimmer

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