Zusammenfassung
Unternehmensübernahmen in Form von Leveraged Buyouts (LBOs) sind bedeutende Unternehmensereignisse, deren Tragweite von der Neuausrichtung des betroffenen Unternehmens über die Beziehungen zu seinen Stakeholdern, insbesondere zu den Mitarbeitern, den kreditgewährenden Banken, aber auch zu seinen Lieferanten und Kunden sowie dem Staat als steuererhebende Institution, bis an die Kapitalmärkte und damit seine Investoren reicht. Bedeutsam sind LBOs insbesondere, weil dabei die Kontrolle über das Unternehmen, welches einen LBO durchläuft (LBO-Target), von den Alteigentümern auf neue Eigentümer – Beteiligungsfinanzierer sowie ggf. auch auf das Management – übergeht („change of corporate control“) und damit neben strategischen und operativen Neuausrichtungen in vielen Bereichen auch die Einführung neuer Corporate Governance-Systeme einhergeht, was eine Änderung der Anreizstruktur für das Management mit sich bringt und die vorgenannten Restrukturierungen begünstigt.
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