Zusammenfassung
Die Problematik der Gewinnung und Darstellung korrekter Reibungsdaten wurde von Nobelpreisträger Feynman in seinen Lectures on Physics (1963) wie folgt gekennzeichnet:
Die in Tabellen angegebenen angeblichen Werte der Reibungskoeffizienten von Stahl auf Stahl, Kupfer auf Kupfer und dgl. sind alle falsch. Die Reibung wird nicht verursacht durch „Kupfer auf Kupfer“ etc., sondern durch Oxide und Verunreinigungen. Es ist unmöglich, den richtigen Reibungskoeffizienten für reine Metalle zu erhalten, weil beim Kontakt absolut reiner Metalle (Ultrahochvakuum) atomare „Kohäsionskräfte“ eine Bewegung verhindern. Der Reibungskoeffizient der normalerweise kleiner als eins für vernünftig harte Oberflächen ist, wird ein Vielfaches von eins.
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Kapitel 21
- Buckley, D. H.: Surface effects in adhesion, friction, wear and lubrication. Amsterdam: Elsevier, 1981, p. 389, 322.Google Scholar
- Feynman, R. P.; Leighton, R. B.; Sands, M.: The Feynman Lectures on Physics. Reading: Addison-Wesley, 1963. (Dt. Übersetzung, Band 1, Oldenburg-Verlag München, 2007)Google Scholar