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Rauschen in Kommunikationssystemen

Auszug

Regellose physikalische Vorgänge und in digitalen Systemen auch numerische Ungenauigkeiten erzeugen Signale, die sich störend den Nutzsignalen überlagern. Man spricht von störenden Rauschsignalen oder in Anlehnung an die Telefonie und Rundfunktechnik von (Stör-) Geräuschen. Wegen unterschiedlicher physikalischer Ursachen treten verschiedene Arten von Rauschsignalen mit jeweils typischen Eigenschaften auf [VlHa93]:
  • Schrotrauschen (Elektronenröhren, Halbleiterbauelemente)

  • l/f-Rauschen im Frequenzbereich unterhalb 100 kHz (Röhrendioden, Halbleiterdioden, Kohleschichtwiderstände)

  • Generations- und Rekombinationsrauschen (Halbleiter)

  • Influenzrauschen (Mehrelektrodenelemente, Triode)

  • Stromverteilungsrauschen (Mehrelektrodenelemente, Tetrode)

  • Bandrauschen (Magnetbandaufzeichnung)

  • Antennenrauschen (Zünd- und Schaltfunken, Gewitter; alle Arten ungewünschter elektromagnetischer Strahlung im Übertragungsband)

  • thermisches Rauschen (Widerstandsrauschen)

  • Quantisierungsgeräusch (digitale Signalverarbeitung)

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© Friedr. Vieweg & Son Verlag/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2006

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