Stand der IT-Unterstützung für das Supply Chain Management in der Prozessindustrie

  • Sebastian Friedrich

Zusammenfassung

Die Ergebnisse einer Branchenstudie zum Stand der Umsetzung des Supply Chain Management in der Prozessindustrie werden vorgestellt und bewertet. Insbesondere wird der Einsatz von Informationstechnologie zu dessen Unterstützung untersucht. Es wird gezeigt, dass bei den befragten Unternehmen noch eine große Diskrepanz zwischen den von Seiten der Theorie propagierten Ideen und dem Stand der praktischen Umsetzung des Supply Chain Management existiert.

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Literatur

  1. 1.
    Die Studie wurde im 1. Halbjahr 2002 durchgeführt. Von 1308 angeschriebenen Unternehmen haben 92 an der Befragung teilgenommen. Die Unternehmen entstammen den Bereichen Bauchemie, Chemie, Farben & Lacke, Gießereien, Körperpflege & Waschmittel, Papier und weiteren kleineren Bereichen; vgl. hierzu sowie zu ergänzenden Ergebnissen Anschütz und Friedrich (2002).Google Scholar
  2. 2.
    Der Begriff Prozess ist nach DIN 19222 als Gesamtheit der in einem System aufeinander wirkenden Vorgänge definiert, durch welche Materie, Energie oder Informationen umgeformt, transformiert oder gespeichert werden. Der Prozessbegriff innerhalb des Wortes Prozessindustrie bezieht sich speziell auf verfahrenstechnische Prozesse, wobei der verfahrenstechnische Prozessbegriff eine Spezialisierung des allgemeinen Prozessbegriffs ist. Ein verfahrenstechnischer Prozess kann nach DIN 28004 als „eine Folge von chemischen, physikalischen oder biologischen Vorgängen zur Gewinnung, Herstellung oder Beseitigung von Stoffen oder Produkten” gesehen werden. Eine grundsätzliche Abgrenzung verfahrenstechnischer Prozesse von diskreten Produktionsvorgängen gibt DIN 8550. Für eine ausführliche Abgrenzung verfahrenstechnischer Prozesse von diskreten Produktionsvorgängen vgl. Blömer (1999); für eine Unterscheidung speziell in Hinblick auf die Konsequenzen für die Produktionsplanung vgl. Voß und Witt (2003).Google Scholar
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    Ein Chargenprozess kann nach Uhlig und Bruns (1995) als ein „diskontinuierlich ablaufender Prozess, bei dem nach einer vorgegebenen Vorschrift (Rezept) das gewünschte Produkt in einer zeitsequentiellen Folge von verfahrenstechnischen Teilaufgaben portionsweise (d. h. in Chargen) hergestellt wird”, definiert werden.Google Scholar
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    Für eine vollständige Darstellung der Ergebnisse der Studie vgl. Anschütz und Friedrich (2002).Google Scholar
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    Für einen Überblick über die Möglichkeiten des Einsatzes computergestützter Optimierungsverfahren für die Produktionsplanung innerhalb der Supply Chain siehe Voß und Woodruff (2003); zu APS vgl. z.B. Stadtler und Kilger (2002).Google Scholar
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    Für einen Überblick über die Planungsaufgaben innerhalb des SCM und deren hierarchische Abhängigkeiten vgl. Fleischmann et al. (2002)Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2004

Authors and Affiliations

  • Sebastian Friedrich
    • 1
  1. 1.Institut für WirtschaftsinformatikUniversität HamburgHamburgGermany

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