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Zusammenfassung

Die eingehende Erforschung aufgeschlossener und markscheiderisch bestens festgelegter Tiefenbergbaue bietet dem Geologen Gelegenheit, die tektonische Struktur eines Gebietes bedeutend gründlicher zu klären, als es die Aufnahme übertags im Gebirge vermag. Zahlreiche tektonische Details, von denen selbst die besten natürlichen Aufschlüsse übertags nichts verraten, werden im Bergbau aufgedeckt. Die Gebirgstektonik, welche überhaupt nicht zweidimensional, sondern nur als Raumbewegung aufgefaßt werden kann, läßt sich völlig nur unter Beiziehung von Aufschlüssen nach der Teufe zu restlos klären. Wenn auch die durch Bergbau erreichbaren größten Tiefen besonders in den Alpen noch immer nicht hinreichen, die letzten Rätsel zu lösen, so bieten sie doch ein unvergleichlich vollständigeres Beobachtungsmaterial als die Oberflächenaufnahme und ermöglichen eine wesentliche Vertiefung der Erkenntnis.

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Litaratur

  1. 1.
    Über die Tektonik des Simplongebietes und die Tektonik der Schweizer Alpen. Eclogae geol. Helv., 9, S. 484ff. 1907.Google Scholar
  2. 2.
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  3. 1.
    Versuch einer natürlichen Klassifikation der im weiteren Sinne magmatischen Erzlagerstätten. Abhandl. zur prakt. Geologie und Bergwirtschaftslehre, 1. Halle. 1925.Google Scholar
  4. 2.
    Ebenda. S. 69.Google Scholar
  5. 1.
    Ich entnehme diese Zahl Pošepny, Berg- und Hüttenm. Jahrb., S. 88. 1894.Google Scholar
  6. 1.
    Die Würdigung der Verdienste des Oberbergdirektors Bergrates Otto Neuburger für den Bleiberg-Kreuther Bergbau gab S. Rieger in der Montanist. Rundschau. Wien. 1925.Google Scholar
  7. 1.
    Vgl. die Abhandlung des derzeitigen Generaldirektors, Ing. K. Hegewald: Die Benützung maschineller Hilfsmittel, insbesondere die elektrische Kraftübertragung im Bleiberger Bergbaureviere. Berg- u. Hüttenm. Jahrb., S. 1ff. 1917.Google Scholar
  8. 2.
    Die technisch äußerst wertvolle Beschreibung des Vortriebes dieses längsten Stollens der alten österreichisch-ungarischen Monarchie und der Antoni- und Rudolf-Schachtanlagen gab O. Neuburger im Jahre 1911 in der Schrift: Der Franz-Josef-Stollen und die damit zusammenhängenden Betriebsanlagen in Bleiberg. Klagenfurt. 1911.Google Scholar

Copyright information

© Wien/Verlag von Julius Springer 1927

Authors and Affiliations

  • Alexander Tornquist
    • 1
  1. 1.der technischen Hochschule zu GrazÖsterreich

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