Zusammenfassung
Nachdem wir sowohl die topologische wie die metrische sinnesphysiologische Messung behandelt haben, müssen wir noch die Frage erwagen, ob in diese Behandlung alle die quantitativen Verfahren eingehen, die in der Sinnesphysiologie vorgekommen sind oder noch darin auftauchen können. Frinzipiell können wir hierauf bejahend antworten. Die Bildung von Abstraktionsklassen in der Sinnesphysiologie ist nämlich stets eine Eige- noder Fremdtopologie bzw. -metrik dieses Gebietes. Wenn man auf einer Fremdmessung, also einer Implikation in der Weise, von der später noch die Rede sein wird, eine Theoriebildung „aufbaut“, dann kann man allerdings die so erhaltenen quantitativen Verfahren nicht mehr zu den topologischen oder metrischen Abstraktionen rechnen; aber in der eigentlichen Sinnesphysiologie kommt diese Theoriebildung überhaupt nicht vor. Im Kreise der Sinnesphysiologie gibt es jedoch seit alters quantitative Methoden, deren Zusammenhang mit dem oben Vorgeführten vielleicht nicht ganz offenkundig ist. Wir versuchen deshalb diesen Zusammenhang nachzuweisen.
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