Die Repräsentation des Sehfeldes im visuellen Cortex — zentrales und peripheres Sehen

  • T. Hölzer
  • J. Weber
  • H. Weigl
  • M. Huber
Conference paper
Part of the Verhandlungen der Deutschen Gesellschaft für Neurologie book series (VDGNEUROLOGIE, volume 9)

Zusammenfassung

Die Repräsentation des Sehfeldes im menschlichen Großhirncortex wurde zuerst von Inouye (1909) und später von Holmes (1918) untersucht. Sie korrelierten durch Schußverletzungen entstandene Gesichtsfelddefekte mit den indirekt geschätzten Hirnverletzungen. Später wurde die retinooptische Organisation des Affencortex mittels elektrophysiologischer Techniken vermessen. Daniel und Whitteridge (1961) formten danach den Begriff des “Linearen Verstärkungsfaktors” (Millimeter Cortex pro 1° Sehfeld). Der Vergleich der Arbeiten zeigte deutliche Unterschiede im Anteil des für das zentrale Sehfeld zuständigen Cortex, das beim Affen einen deutlich größeren Anteil des visuellen Cortex ausmachte.

Literatur

  1. Azzopardi P and Cowey A (1993) Preferential representation of the fovea in the primary visual cortex. Nature 361: 719–20PubMedCrossRefGoogle Scholar
  2. Daniel PM and Whitteridge DJ (1961) The representation of the visual field on the cerebral cortex in monkeys. J Physiol 159:203–21PubMedGoogle Scholar
  3. Holmes G (1918) Disturbances of vision by cerebral lesions. Br J Ophthalmol 2: 353–84PubMedCrossRefGoogle Scholar
  4. Inouye T (1909) Die Sehstörungen bei Schuss Verletzungen der kortikalen Sehsphäre. W Engelmann, LeipzigGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Wien 1995

Authors and Affiliations

  • T. Hölzer
    • 1
  • J. Weber
    • 2
  • H. Weigl
    • 1
  • M. Huber
    • 1
  1. 1.Neurologische Universitätsklinik KölnDeutschland
  2. 2.Universitätsaugenklinik KölnDeutschland

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