Das kybernetische System „Mensch—Außenwelt“
Zusammenfassung
Der menschliche Organismus ist ein in (materiell-)energetischer Hinsicht offenes System, also ein solches, das in materiellen und energetischen Austauschprozessen mit seiner physischen Umgebung steht. Diese in ihrer Gesamtheit als Metabolismus bezeichneten Prozesse halten den Organismus in einem langfristig stationären „Fließgleichgewicht“ (von Bertalanffy) vermöge der Fähigkeit, der physischen Umgebung „negative Entropie“, das ist Ordnung, zu entnehmen und dadurch die energetisch geschlossenen Systemen eigentümliche, mehr oder weniger schnelle Annäherung an den Zustand maximaler (positiver) Entropie, das ist maximaler Unordnung, zu verhindern5. Dem hier angedeuteten energetischen Aspekt kann der informationstheoretische zugeordnet werden, demzufolge der Organismus als eine in noch zu beschreibender Weise informationsaufnehmende, -verarbeitende, -speichernde und -übertragende Funktionengesamtheit betrachtet wird, für die gewisse Sätze der Informationstheorie gelten6.
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