Die Knickfestigkeit von Stäben mit örtlich verminderter Streckgrenze

  • F. Faltus

Zusammenfassung

Beim Schweißen von Stäben aus Leichtmetallegierungen ist mit einem Abfall der Festigkeit und der Streckgrenze in der Schweißung und deren Umgebung zu rechnen, insbesondere wenn es sich um Stäbe aus kalt- oder warmverfestigten Legierungen handelt. Auch im Stahlleichtbau verwenden wir oft Profile mit künstlich erhöhter Fließgrenze, bei denen die Schweißhitze die Festigkeitswerte wieder in die Nähe der Ausgangswerte herabsinken läßt. Die Größe des Abfalles hängt von der Höhe und Dauer der Erwärmung und der Größe des betroffenen Querschnittes ab. Mit einer örtlichen Erniedrigung der Festigkeitswerte ist auch bei Punktschweißungen bzw. bei Verbindungen mit Kehlnähten zu rechnen, wobei allerdings nur ein Teil des Querschnittes in Mitleidenschaft gezogen wird. Die Verminderung der Streckgrenze der Schweißverbindung können wir mit einem Abminderungsfaktor
$$\beta \text{ = }\frac{\sigma F\text{ sch}}{\sigma F\text{ mat}}\text{ 1}$$
kennzeichnen.

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Copyright information

© Springer-Verlag/Wien 1965

Authors and Affiliations

  • F. Faltus
    • 1
  1. 1.PragTschechische Republik

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