Technik der Eingriffe am sympathischen Nervensystem

  • Felix Mandl

Zusammenfassung

Was zunächst die Sympathicus- und Stellatumblockade anbelangt, habe ich schon früher erwähnt, daß diese von Internisten und Neurologen und auch vom Praktiker erlernt werden kann. Sie ist insbesondere im Bereich des lumbalen Grenzstranges sehr leicht durchzuführen. Für die thoracale Sympathicusblockade empfehle ich Hospitalisierung, während die Stellatuminfiltration wie auch die lumbale Sympathicusblockade auch ambulant durchgeführt werden kann. Nochmals sei darauf verwiesen, daß die Stellatuminfiltration allein nach unseren physiologischen und anatomischen Kenntnissen mit der Ausschaltung der oberen Extremität nichts zu tun hat. Es kann aber nicht geleugnet werden, daß sie trotzdem bei chronischen Gefäßerkrankungen der oberen Extremität, aber auch bei schmerzhaften Erkrankungen verschiedenster Art, wie beim Phantom erfolgreich sein kann. Was die Behandlung der Angina pectoris mit der Stellatuminfiltration anbelangt, muß unbeeinflußt von ihren vielfachen Erfolgen erwähnt werden, daß sie die afferenten Herznervenbahnen nicht in ihrer Gänze zu blockieren imstande ist und nur ein Teilverfahren der Blockade von Th1—Th4 darstellt. Ob zur besseren Durchblutung der Hirngefäße und bei den verschiedenartigen Erkrankungen der Schädelhöhle die Stellatuminfiltration oder die höhere cervicale Grenzstrangblockade vorzuziehen ist, steht bisher noch nicht mit Sicherheit fest.

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© Springer-Verlag in Vienna 1953

Authors and Affiliations

  • Felix Mandl
    • 1
  1. 1.Chirurgischen AbteilungKaiser Franz Josef-SpitalsWienÖsterreich

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