Methodenlehre der Sozialwissenschaften pp 169-193 | Cite as
Das Wertproblem in den Sozialwissenschaften
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Zusammenfassung
Unsere Untersuchungen über den Wertbegriff haben zu dem Ergebnis geführt, daß von einer spezifischen „Werterkenntnis“, die als total oder partiell selbständig neben die „Seinserkenntnis“ treten würde, nicht die Rede sein kann und dieses Ergebnis ist von grundlegender Bedeutung für die Probleme der „Wertfreiheit in den Sozialwissenschaften“, der (historischen, juristischen und ethischen) „Zurechnung“ und der „Wertbeziehung“, mit denen wir uns in diesem bzw. im nächsten Kapitel zu befassen haben werden.
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Anmerkungen
- 1.Vgl. hiezu Sander, „Allgemeine Gesellschaftslehre?“, Jena 1930, S. 381 ff.Google Scholar
- 2.Vgl. oben S. 162 f.Google Scholar
- 3.„Gesammelte Aufsätze zur Wissenschaftslehre, Tübingen“ 1922, S. 470.Google Scholar
- 4.Vgl. unten S. 255 ff.Google Scholar
- 5.Vgl. unten S. 269 ff.Google Scholar
- 6.Vgl. hiezu auch die eingehende Erörterung des Themas bei J. Burckhardt, „Weltgeschichtliche Betrachtungen“, 5. Kap.Google Scholar
- 7.Vgl. etwa Kelsen, „Reine Rechtslehre“, Wien 1934, S. 25 ff.Google Scholar
- 8.Vgl. hiezu insbesondere die Ausführungen in Kants „Kritik der reinen Vernunft“ zur dritten Antinomie.Google Scholar
- 9.Vgl. Kaufmann, „Strafrechtsschuld“, S. 133 ff.Google Scholar
- 10.Man denke an Kants berühmtes Diktum in seiner „Grundlegung zur Metaphysik der Sitten“. „Es ist überall nichts in der Welt, ja überhaupt auch außer derselben zu denken möglich, was ohne Einschränkung für gut könnte gehalten werden, als allein ein guter Wille“.Google Scholar
- 11.Vgl. Kaufmann, „Strafrechtsschuld“, S. 136 ff.Google Scholar
- 13.Vgl. unten S. 302 ff.Google Scholar
- 14.Vgl. Kaufmann, „Soziale Kollektiva“, Zeitschrift für Nationalökonomie, Bd. 1, S. 302 ff.Google Scholar
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© Julius Springer in Vienna 1936