Bandsägeblätter

  • H. Wichmann
Part of the Werkstattbücher book series (WERKSTATTBÜCHER, volume 78)

Zusammenfassung

19. Herstellen und Löten. Die Bandsägenblätter (vgl. Abschn. 8) werden in endlosen Ringen aus kaltgewalztem Bandstahl im Durchlaufofen gehärtet und nach dem Anlassen geriehtet und gespannt, damit der Rücken des Blattes eine genau gerade Linie bildet. Vor ihrer ersten Benutzung und bei im Betriebe eingetretenen Brüchen müssen sie zu einem endlosen Bande „hart“, also mit Messinglot, zusammengelötet werden. Beim Löten ist darauf zu aehten, daß der Rücken des Blattes genau gerade ist. Die meisten Brüche der Blätter sind auf die Nichtbeachtung dieser Forderung zurückzuführen. Es ist also beim Löten unerläßlich, den Rücken des Blattes auf eine genügend große Länge gegen einen genau geraden Anschlag zu spannen. Sodann darf das Sägeblatt an der Lötstelle nicht die geringste Verdickung haben. Es ist also erforderlich, die Blattenden wechselseitig abzuschrägen, soweit sie übereinanderfassen, etwa 2⋯3 Zahnteilungen. Selbstverständlich ist, daß nur Blätter gleicher Stärke, Breite und Zahnteilung zusammengelötet werden dürfen.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1940

Authors and Affiliations

  • H. Wichmann
    • 1
  1. 1.BerlinDeutschland

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