Tiermodelle der Parkinson-Krankheit

  • Manfred Gerlach
  • Heinz Reichmann
  • Peter Riederer

Zusammenfassung

Ein Parkinson-Syndrom scheint beim Tier nicht spontan vorzukommen. Durch Verabreichung von Neurotoxinen wie 6-Hydroxydopamin (6-OHDA), MPTP oder Amphetamin-Derivaten (Abb. 4.1) können jedoch zum Teil sehr selektiv dopaminerge Neurone in Laboratoriumstieren geschädigt und pathochemische Veränderungen sowie motorische Symptome hervorgerufen werden, wie sie bei der menschlichen Erkrankung beschrieben wurden (Gerlach et al., 1991b; Gerlach und Riederer, 1996). Ein ParkinsonSyndrom wurde jedoch auch bei einem Pferd beschrieben, das die gelbe Flockenblume Centaurea solstitialis L. gefressen hatte (Wang et al., 1991).

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Copyright information

© Springer-Verlag Wien 2001

Authors and Affiliations

  • Manfred Gerlach
    • 1
  • Heinz Reichmann
    • 2
  • Peter Riederer
    • 3
  1. 1.Universitätsklinik und Poliklinik für Kinder- und JugendpsychiatrieWürzburgDeutschland
  2. 2.Neurologische UniversitätsklinikDresdenDeutschland
  3. 3.Universitätsklinik und Poliklinik für Psychiatrie und PsychotherapieWürzburgDeutschland

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