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Die statistischen Reihen

  • Felix Klezl-Norberg

Zusammenfassung

Was allgemein unter einer „Reihe“ zu verstehen ist, läßt sich schwer definieren und es ist auch fraglich, ob uns durch eine Definition der an sich geläufige Ausdruck deutlicher gemacht wird. Denn jede Definition, deren Begriffsmerkmale zumindest ebenso definitionsbedürftig sind wie der zu definierende Begriff, verfehlt ihren Zweck. Für uns genügt es festzuhalten, daß man dort von einer Reihe zu sprechen pflegt, wo eine Mehrheit gleichartiger Dinge vorliegt, die in linearer Anordnung einer zusammenschauenden Betrachtung unterworfen werden. So spricht man etwa von einer Baumreihe oder Häuserreihe, ohne daß hiebei eine andere Ordnung gefordert wird als die eben erwähnte lineare Anordnung. Es bedarf also beispielsweise weder einer Ordnung nach der Größe, noch nach dem Alter der in einer Reihe betrachteten Bäume oder Häuser. Die „geordneten“ Reihen bilden eben einen Sonderfall, so wie sich etwa die natürliche Zahlenreihe vor irgendeiner Reihe von Zahlen auszeichnet.

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Schrifttum

  1. W.Lexis,Über die Theorie der Stabilität statistischer Reihen, in den Abhandlungen zur Theorie der Bevölkerungs und Moralstatistik, 1903.Google Scholar
  2. F.Zizek,Diestatistischen Mittelwerte(Einteilung der statistischen Reihen), Duncker&Humblot, Leipzig 1908.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Wien 1946

Authors and Affiliations

  • Felix Klezl-Norberg
    • 1
  1. 1.Universität WienWienÖsterreich

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