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Die Untersuchung des Wassers auf Mikroorganismen

  • Aug. Gärtner

Zusammenfassung

Um die im Wasser schwimmenden Teilchen und größeren Organismen zu erlangen, benutzt man das Planktonnetz (Fig. 58). Es wird an einem Stabe befestigt, ist nach den Angaben von Kolkwitz, dem wir hier ganz folgen, 30 bis 40 cm lang und am oberen Durchmesser 15 cm weit; es besteht aus Müllergaze Nr. 16 bis 20 mit einer Maschenweite von 0,05 mm; unten mündet es in ein Metalleimerchen aus, welches au einem Stutzen einen abklemmbaren Gummischlauch trägt. Man bewegt das Netz sowohl in horizontaler als auch in vertikaler Richtung durch das Wasser, siebt so das Plankton ab, dann spült man es möglichst in das Eimerchen hinein, von wo man es nach Öffnen des Quetschhahnes in ein Gläschen laufen läßt (Fig. 59). Kann nicht bald untersucht werden, so fügt man behufs Konservierung ein paar Tropfen Formalin (Fig. 60) hinzu. Muß das Hauptaugenmerk auf die tierischen Lebewesen gerichtet werden, so konserviert man besser durch Eis, da die toten Tierchen doch nicht so charakteristisch sind wie die lebenden.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1915

Authors and Affiliations

  • Aug. Gärtner
    • 1
  1. 1.Universität JenaJenaDeutschland

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