Einleitende Überlegungen

  • Werner Bloch
Part of the Aus Natur und Geisteswelt book series (NAG, volume 618)

Zusammenfassung

Die Physsik hat eine doppelte Anfgabe. Einmal liegt es ihr ob, Tatschenmaterial zu sammeln, d. h. also Versuche anzustellen und durchzuführen und die beobachtbaren Erscheimmgen zu beschreiben. Zweitens hat sie dieses Tatsachenmaterial zu sichten, zu ordnen, Vergleichbares zusammenzustellen, Ungnsammengehöriges zu scheiden und schließlich Vorstellungen zu erdenken, die es geftatten, auch das in der Erscheinung nicht unmittelbar Zusammengehörige in der Vorstellung unter einheitlichen Gesichtspunkten zu erfassen. Man kann hientach die Physik in gwei große Gebiete einteilen, indem man bte experimentelle von der theoretischen Physik unterscheidet. Es ist selbstverständlich, daß keins der Gebiete vhne das andere lebensfähig ist. Man kann nichts „versuchen“ ohne leitende Ideen, ohne theoretischc Vorstellungen, und man keine Theorien aufftellen, ohne daß diese sich auf Tatsachen beziehen. Greichwohl lassen sich gewisse Unterschiede im Charakter beider Seiten der Phsik auffinden.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1921

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  • Werner Bloch

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