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Flexion

  • Karl Gustaf Andresen

Zusammenfassung

Die folgenden abschnitte werden nacheinander dasjenige vorführen, was hinsichtlich der flexionsverhältnisse des Substantivs, adjektivs, zahlworts, pronomens und verbs in Grimms sprache der beachtung wert erscheint; beim Substantiv wird zugleich das geschlecht, mit dem nicht selten die deklinationsform zusammenhängt, berücksichtigt werden, beim adjektiv die komparation.

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Literatur

  1. Diese haben (I, 195) sogar den nom. Bedanken (mhd. gedanc).Google Scholar
  2. vgl. dag. Gr. I3, 3. Rechtsalt. 371 das ungebräuchliche „Deutschlandes“.Google Scholar
  3. die sich an einen helden knüpften, oder von dem held ausgiengen“.Google Scholar
  4. die mir am herz liegen“, briefl. v. j. 1854.Google Scholar
  5. Bursche stimmt zum sing. bursch, burschen zum sing. bursche.Google Scholar
  6. vgl. Wtb. I, 1187 und V, 337.Google Scholar
  7. Der sing. vertriigt eben den artikel nicbt. *’“) wie Becker und andre ausschließlich bilden.Google Scholar
  8. Weit geläufiger ist Hans Sachsens (KI. sehr. I, 105. Gr. I2, XI. Haupt II, 265), Vossens (Kl. sehr. I, 168. 169) und andere formen dieser art.Google Scholar
  9. Ist der kasus anderweit, namentlich durch eine priipos. ausreichend bezeichnet, so pflegt die flexion in der regel zu unterbleiben.Google Scholar
  10. 5).
    Schleicher d. spr. 193 bezeichnet umgekehrt die form edeln als unstatthaft.Google Scholar
  11. vgl. beteuerung Gr. III, 603. IV, 131. 135. Sendschr. 66. 98. Beiläufig kann auch die dem solid. nachgeahmte form übe rig (Märch. II, 507) hier erwähnt werden.Google Scholar
  12. Die unzuläßigkeit beim fern, und beim plur. scheint die vermutung nahe zu legen, daß der vermeintlich üble gleichklang der beiden s der doch im falle des artikels und pronomens unangefochten bleibt, die änderung veranlaßt oder begünstigt habe.Google Scholar
  13. Ausführlichen, aber keineswegs zuverlitßigen bericht über Göthes gebrauch erstattet Lehmann § 121.Google Scholar
  14. Angemeßen und richtig heißt es auch Gr. II 398: fühlbarer konsonantischen ableitungen.Google Scholar
  15. Anders lehrt mit großer entschiedenheit K. A. J. Hoffmann in der neuesten aufl. seiner nhd. gramm. § 181.Google Scholar
  16. Kl. sehr. III, 209 fünftem.Google Scholar
  17. Druckfehler anzunehmen ist weniger geraten als flüchtigkeit; vgl. ihm als bloßen treuen iibersetzer (Berl. spr. u. sittenanz. 1817 s. 346 b).Google Scholar
  18. doch s. vorhin s. 76.Google Scholar
  19. Zwar wird Gr. IV, 591 die konstruktion: „von dem könig Carl genannt dem großen“ als gewöhnlich bezeichnet, doch vielleicht nach der erfahrung nicht ganz mit recht.Google Scholar
  20. vgl. Savigny III, 124: aus einem stärkeren gefühl entsprungen als dem womit —.Google Scholar
  21. Beßer als sicherem (Hcidelb. jahrb. 1810 s. 373) ist sichrere (Wtb. I, XLVIII. 280), wofür Altd. w. II, 113 (desto) sichere gedruckt steht; Gr. I2, 759 wird bittrerer statt des mislautenden bittererer empfohlen. Die umschreibung ist Gött. anz. 1832 s. 595 gewählt worden: „reichere und mehr sichere ausbeute“.Google Scholar
  22. wenn das neue sich zu dem mitteln reihen konnte und das mittele dem alten die hand bot“.Google Scholar
  23. N. jahrb. f. phil. u. pad. 1867 n. 96 s. 208.Google Scholar
  24. formell angefochten von Götzinger d. spr. I, 794; vgl. Gr. I3, 572 entscheidendere, 574 zutreffendere, dagegen III, 163 eine mehr entsprechende erklärung.Google Scholar
  25. Ohne triftigen grund betrachtet Becker gr. I, 303 diese zahl, die mit derselben flexion auch Märch. II, 185. 187 begegnet, als ausgeschloßen.Google Scholar
  26. Ueber das merkwürdige prädikative all, alle in ausdrücken wie „das geld ist alle“ läßt sich das wörterb. sorgfältig aus; der volkstümliche gebrauch, den Heyse (gr. I, 325) nach Adelung mit Bequemlichkeit fehlerhaft und gemein nennt, findet sich March. I, 470. II, 50. 74. Kl. sehr. I, 325.Google Scholar
  27. Umständlich aber vergeblich müht sich Heyse (I, 588) derselben einen wert zuzuwenden.Google Scholar
  28. unter neueren z. b. Götzinger d. spr. I, 398. Lehmann Göthes spr. 6. 403.Google Scholar
  29. vgl. Kl. schr. III, 275 „was man nicht weiß, macht einem nicht heiß“.Google Scholar
  30. Im lat. kommt es vor, daß auf einen ohne subjekt hingestellten inf. im nebensatze die dritte anstatt der zweiten person bezogen wird; vgl. Reisig vorles. cap. 197.Google Scholar
  31. s. Becker I, 210. Jeitteles nhd. wortbild. 89.Google Scholar
  32. schirt, schir oben s. 20 belegt.Google Scholar
  33. bestätigung b eut die slay. sprache“.Google Scholar
  34. vgl. glomm, klomm neben schwamm, spann.Google Scholar
  35. Zur geschichte der formen frug, jug und ähnlicher prat. vgl. O. Janicke, niederd. elemente in d. schriftspr. (Wriezen 1869) s. 31.Google Scholar
  36. ohne h für j in alleinstehender ausnahme. **) vgl. uneracht Gr. I2, 671.Google Scholar
  37. 5) Kennen macht ausnahme (vgl. Gr. I2, 987); im Ber. d. ak. 1859 s. 515 ist kennten der richtige konjunktiv.Google Scholar
  38. vgl. Myth. 35 hängen sie in der stube oder im stall über dem viel auf, wo sie hängen bleiben; II, 746 die man an den hiiusern aufhieng und bis zum folgenden jahr hängen ließ.Google Scholar
  39. aus Luthers sprache bekannt.Google Scholar
  40. Sogar ein inf. däuchen kommt vor (Meisterg. 6).Google Scholar
  41. Doch vgl. Gr. I2, 134 ist vorhin angemerkt, III, 213 ist vorhin dargetan, III, 242 ist s. 72 gehandelt, IV, 292 ist schon vorhin geredet, IV, 435 beispiele sind s. 379 gegeben, I2, 158 schon s. 84 besprochen ist; dagegen III, 254 ist schon s. 110 angemerkt worden, III, 281 ist — erörtert worden, III, 251 wovon — gehandelt worden ist, I2, 244 ist, vorhin — gefragt worden, I2, 246 die meisten belege sind oben — gegeben worden, II, 275 ist schon oben — beigebracht worden. Für diese doppelte art von beispielen, welche sich allesamt auf ein gleiches verhältnis einigemal sogar mit denselben worten beziehen, jenen unterschied der bedeutung zu grunde legen und nachweisen wollen hieße dem schriftsteller eine absieht zuschreiben, deren er sich schwerlich bewust gewesen ist.Google Scholar
  42. Auszunehmen ist vielleicht das part. gewesen.Google Scholar
  43. Offenbar hat hier bleib en auxiliare bedeutung; vgl. Sag. I, 410 zuletzt blieb sie gefangen, Wtb. I, V niemals blieb einer der rechten wege — eingeschlagen, XXIII die strengalphabetische folge blieb nun gehandhabt, LXXXIII nicht selten blieb zugezogen die erste ausgabe.Google Scholar
  44. vgl. Jeitteles nhd. wortbild. 89.Google Scholar

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1869

Authors and Affiliations

  • Karl Gustaf Andresen

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