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Die technischen Grundlagen

  • F. Lawaczeck
Part of the Aus Natur und Geisteswelt book series (NAG, volume 732)

Zusammenfassung

Soll ein Wasserwerk ausgebaut werden, so gilt es vor allem, die Wassermenge festzustellen, die zur Verfügung sleht Das zu tal fließende Wasser kommt entweder aus Gletfchern oder aus den Regenwassern, die in dem Gebiet, das durch den Wasserlauf entwässert wird, niedergehen. Folglich wird die in den Flüssen fließende Menge der Regenmenge irgendwie proportional fein, je nach dem Wetter täglich, ja stündlich, schwanken, vor allem nach den Jahreszeiten sehr verschieden sein müssen. Diese Schwankungen müffen dem entwerfenden Ingenieur bekannt sein und zwar umso genauer, je vollkommener die Wasserkraft ausgenußt werden soll. Aus den früheren wirtschaftlichen Betrachtungen erhellt, daß nur eine aufs äußerste ausgenußte Wasserkraft der Kohle gegenüber wettbewerbsfähig ist und also mussen dem Entwurf jahrelange Beobachtungen vorausgehen, da die Schwankungen es geradesind, die am meisten die Wirtfchaftlichkeit gefährden. Diese Beobachtungen sind von besonderen Anstalten für alle Ge-biete Deutschlands genau durchgeführt, wenn auch nicht ausschließlich als Vorarbeiten für Kraftanlagen. Überall im deutschen Reiche und auch anderen Kulturstaaten, wird die Regenmenge gemessen und in Karten eingetragen, in denen die Wasserscheiden der Flußläufe ersichtlich sind.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1921

Authors and Affiliations

  • F. Lawaczeck

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