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Das neue Gesetz für die kleine Aktiengesellschaft und seine Anlegerbedeutung

  • Wilhelm Strobel
Part of the ZfB-Edition book series (ZFB)

Überblick

  • Das neue „Gesetz für kleine Aktiengesellschaften und zur Deregulierung des Aktienrechts“ vom 2.8.1994 macht die Rechtsform der AG für den Mittelstand attraktiver und sorgt damit in Verbindung mit weiteren Gesetzesneuerungen für neue Dynamik in der Rechtsformentwicklung.

  • Das Gesetz wird aus seinen Hintergründen heraus dargestellt und beurteilt.

  • Ergänzend wird zur wichtigsten Frage der Anlegerattraktivität eine Modellanalyse angestellt, die auf den Einfluß der Erfolgsbesteuerung und Inflation abstellt.

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Anmerkungen

  1. 1.
    BGBl. I vom 9. 8. 1994 S. 1961.Google Scholar
  2. 2.
    Siehe z.B. die Presseresonanz in der FAZ vom 27.5.1994 (S. 15) sowie die Behandlung des neuen Gesetzes in: Gernot Blanke, Private Aktiengesellschaft und Deregulierung des Aktienrechts, BB 1994, S. 1505 ff.Google Scholar
  3. 3.
    Siehe: Albach/Lutter u.a., Deregulierung des Aktienrechts: Das Drei-Stufen-Modell, Gütersloh 1988, siehe hier insb. den Überblick auf S. 36 ff.Google Scholar
  4. 4.
    Entwurfsfassung: BT-Ds. 12/6721 vom 1.2.1994. Endfassung des Rechtsausschusses des Bundestags: BT-Ds. 12/7448 vom 13.6.1994. Verabschiedung im Bundestag am 16.6.1994. BR-Drs. 583/94.Google Scholar
  5. 5.
    Zweites Finanzmarktförderungsgesetz (Gesetz über den Wertpapierhandel und zur Änderung börsenrechtlicher und wertpapierrechtlicher Vorschriften) vom 26.7.1994: BGBl. I S. 1749; Gesetz zur Bereinigung des Umwandlungsrechts vom 28.10. 1994 (BGBI. I S. 3210); Gesetz zur Änderung des Umwandlungssteuerrechts: vom 28.10.1994 ( BGBI. I S. 3267 )Google Scholar
  6. 6.
    Statististisches Bundesamt Wiesbaden, Fachserie 14 Reihe 8, Umsatzsteuer 1990 und Jahre davor (ab 1974 zurück: FS L R 7).Google Scholar
  7. 6a.
    Die neuesten Zahlen der Umsatzsteuerstatistik für 1992 bestätigen die skizzierte Entwicklung unter Einbezug des Beitrittsgebiets. Die Zahl der umsatzsteuerpflichtigen AG stieg auf 2.164 an, während 359.368 GmbH gezählt wurden. Der Gesamtwirtschaftsumsatz erreichte 6.238 Mrd. DM. Interessant ist, daß davon weniger als 400 Mrd. DM direkt im Beitrittsgebiet (ohne Berlin) erwirtschaftet wurden. Hinzu kommt eine indirekt beitrittsbedingte Umsatzsumme, die sich in den Büchern von Westuntemehmen niederschlug und auf etwa eine halbe Billion DM zu schätzen ist. Ohne die Wiedervereinigung wäre eine Gesamtumsatzsumme von weniger als 5,5 Billionen DM erreicht worden.Google Scholar
  8. 6b.
    Nach der neuesten Kapitalstatistik für 1992 (Statistisches Jahrbuch 1994) wurden 3.219 AG und KGaA sowie 549.659 GmbH zum Stand von 31.12.1992 gezählt. Darunter dürften etwa 300 AG und etwa 50.000 GmbH aus dem Beitrittsgebiet sein.Google Scholar
  9. 7.
    Siehe: Wilhelm Strobel, Aktuelles zum HGB-Bilanzrecht und zum Offenlegungsproblem, in BB 1994, S. 1293 ff. Darin wird auch auf den erwähnten BGH-Fall eingegangen.Google Scholar
  10. 8.
    Siehe: Wilhelm Strobel, Aktuelles zum HGB-Bilanzrecht und zum Offenlegungsproblem, BB 1994, S. 1293 ff.Google Scholar
  11. 9.
    Siehe die in Fußnote 10 angegebene Untersuchung des Verfassers zum Betriebsrentenproblem.Google Scholar
  12. 10.
    Darauf aufbauend hat der Verfasser inflations-und steuerlastbezogene Analysen vorgelegt in den Helmut Koch gewidmeten Geburtstagsfestschriften. Siehe Wilhelm Strobel, Zur Theorie und Planung der Aktienemission, in Festschrift zum 60. Geburtstag von Helmut Koch, Wiesbaden 1979, S. 227–271; Derselbe, Zur Planung der betrieblichen Altersversorgung, in Festschrift zum 70. Geburtstag von Helmut Koch, Wiesbaden 1989, S. 355–372.Google Scholar
  13. 11.
    Wilhelm Strobel, Erfolgsteuerliche Inflationseinflüsse auf Absatz, Investition und Kapitalausstattung einer Einprodukt-Unternehmung, ZfB 1982, S. 27–61.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1995

Authors and Affiliations

  • Wilhelm Strobel
    • 1
  1. 1.Universität HamburgHamburgDeutschland

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