Lerntätigkeit
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Zusammenfassung
Die uns interessierenden allgemeinen Charakterisierungen des Lernbegriffs setzen Lernen mit der Entwicklung von autopoietischen Systemen in Beziehung, so z. B. KLIX (1976), der mit ‘Lernen’ jede umgebungsbezogene Verhaltensänderung bezeichnet, die als Folge einer systemeigenen Informationsverarbeitung eintritt, oder JANTSCH, der ‘Lernen’ mit “Koevolution erfahrungsbildender Systeme” identifiziert. Ein allgemeiner Begriff des Lernens wäre damit im systemtheoretischen Rahmen unter Heranziehung des Begriffs der pragmatischen Information und des Entwicklungsbegriffs zu explizieren bzw. definieren.
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Referenzen
- 1.Entsprechendes zeigen auch zahlreiche Untersuchungen zu Schülervorstellungen, die den Schluß zulassen, daß die Begriffsmomente durchweg unzureichend entwickelt sind. Vgl. hierzu z. B. (DRIVER; ERICKSON, 1983), (DUIT, JUNG, v. RHÖNECK, 1985), (SCHECKER, 1985).Google Scholar
- 1.Für die Beschreibung und Analyse eines solchen Beispiels aus dem Musikunterricht vgl. (WALGENBACH, 1979, 30–53).Google Scholar
- 1.Zu den ersten beiden Typen vgl. KUHN (1977).Google Scholar
- 1.Vgl. die Erörterung von Fall (c) in (C. 2. 3.4. a.).Google Scholar
- 1.Zum Problem der Verwendung des üblichen standardisierten Experimentiermaterials im Unterricht, vgl. auch MUCKENFUß (1979).Google Scholar
- 1.Ein positives Beispiel liefert WAGENSCHEIN mit der Ermittlung des Fallgesetzes auf der Grundlage allgemeiner Funktionsziele (1980, S. 183–208).Google Scholar
- 1.Für ein weiteres Beispiel siehe (REINHOLD, 1988): die historische Rekonstruktion ist hier auf das Systembilden funktionalisiert.Google Scholar
- 1.Wir gehen hier von der Komplementarität von Sinnlichem und Rationalem aus, so daß auch die sinnliche Erfahrung durch das jeweils rationale Moment bestimmt ist. Den wesentlichen Begriffen des Erfahrungsergebnisses korrespondieren aber sinnlich wahrnehmbare Qualitäten, die durchaus durch Abstraktionsprozesse konstitutiert sind.Google Scholar
- 2.BÖHME führt neben den folgenden noch ein weiteres Charakteristikum an, die Objektgebundenheit der Phänomene. Es erscheint mir jedoch zur Differenzierung beider Erkenntnis-weisen nicht einleuchtend.Google Scholar
- 1.Insbesondere stellt diese Skizze keine konkrete Unterrichtsplanung dar. Hiermit ist allerdings nicht ausgeschlossen, daß Teile der Skizze als wesentliche Orientierung für eine solche Unterrichtsplanung herangezogen werden können.Google Scholar
- 1.Für eine elementare Einführung des Wechselwirkungsbegriffs vgl. (SPRECKELSEN, 1971). Der Lehrgang mit Schülerheft ist für das 2. Schuljahr der Grundschule konzipiert.Google Scholar
- 1.Zur Diskussion didaktischer Grundlagen für eine solche Entwicklung vgl. (FICHERA, 1986).Google Scholar
- 1.Vgl. hierzu wie zu dem folgenden Beziehung (A), (A1) und (A2), in (B.1).Google Scholar
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