Einleitung: Exorzismus und Teufelspakt

  • Reinhold Merkelbach
Part of the Abhandlungen der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften book series (AWAW, volume 17)

Zusammenfassung

Das Wort “Exorzismus” hat nichts zu tun mit dem lateinischen “Orcus”, es gehört vielmehr zu dem griechischen Wort horkos “Eid” und bedeutet “Vereidigung”. Die Zeremonie dieser Vereidigung stammt aus dem Judentum. Wer die volle Wahrheit hören wollte, fragte: Ich vereidige dich bei dem lebendigen Gott, sage mir (und nun kam die Frage), und der Befragte antwortete: So wahr Gott lebt (und nun kam die Antwort).1 Der Fragende ist der Exorzist, wörtlich übersetzt “der Vereidiger”. Diese Vereidigung geschah in einem Dialog zwischen einem, der zur Wahrheit vereidigt, und einem Zweiten, der zur Wahrheit vereidigt wird. Das Wort Exhorkismos hat, wie ich ausführen werde, schon bald seinen Sinn verändert und die Bedeutung “Beschwörung” angenommen. Etymologisch steckt auch in dem deutschen Wort “Beschwörung” das Grundwort “schwören”; aber wenn wir von Beschwörung sprechen, dann denken wir nicht mehr an den Schwur. Niemand wird vereidigt; es spricht nur noch eine Person, der Beschwörer. Dasselbe gilt schon von dem griechischen Wort Exhorkismos: Wenn kein Eid mehr geleistet wird, wenn kein Dialog stattfindet, muß es mit „Beschwörung“ übersetzt werden. Vielfach wird das Wort „Exorzismus“ aber auch so gebraucht, dass man sowohl an Vereidigung als auch an Beschwörung zu denken hat.

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Referenzen

  1. 2.
    Kritische Edition von Chester Carlton McCown, The Testament of Solomon (Untersuchungen zum Neuen Testament, herausgeg. von H. Windisch), Leipzig 1922. Papyrusfragmente im Pap.Rainer Cent. 39 (ed. R.Daniel). Dass der Text ursprünglich jüdisch war, scheint mir aus inneren Gründen klar; man sehe z.B. den Schwur des Architekten: ζη̂ι κύριὀς ὁ θεὸς του̂ Ίσραηλ (Kap. 1, 13 p. 12, 10).Google Scholar
  2. 3.
    Hier wird ein Motiv aus der Odyssee benützt, wo die Winde im Schlauch des Aiolos eingesperrt werden. Im Testament des Salomon liest sich das so: Keiner der Dämonen war stark genug den Schlusstein hochzuheben. Da erfuhr man, dass am Roten Meer ein besonders starker Winddämon lebe. Salomon schickt dorthin; es wird ein grosser Schlauch aufgespannt, und als der Winddämon hineingefahren ist, zugebunden. Der Schlauch wird nach Jerusalem gebracht, und der Dämon in ihm hebt den Schlussstein hoch und an den rechten Platz. — Der Erfinder der Geschichte vom Siegel Salomons hat die griechische Mythologie gekannt. Man könnte erwägen, dass er in Alexandria gelebt hat.Google Scholar
  3. 4.
    Im Mittelalter hat man auch den Wortlaut des Eides gekannt, welchen Salomon die Dämonen hat schwören lassen, s. F.Pradel, Gebete S. 21, zitiert unten im Kommentar zum Amulett der Syntyche (Kap. II).Google Scholar
  4. 5.
    Dies steht nicht mehr in Salomons Testament, denn es soll ja lange nach seinem Tod geschehen sein; aber dass ein derartiges Unglück eintreten wird, das haben die Dämonen dem Salomon im voraus angekündigt, und er hat es auch in seinem Testament niedergeschrieben (Kap. 5, p. 22 und Kap. 15, p. 47). Dieser Schluss hat immer zu der Geschichte gehört. In den Acta S.Marinae (ed. H.Usener, Bonn 1886, p. 36) spricht ein Dämon: ὰπὸ χρόνων (so Usener im Apparat; ἄχρις der Codex) δὲ Σολομω̂ντος ἠ̂μεν φυλαττόμενοι εἰς πίθους ἐγκεκλεισμένοι τη̂ σφραγι̂δι {του̂ σατανα̂} (delevi) · ὅτε δὲ ἠ̂λθον οἱ Βαβυλώνιοι, ἡμει̂ς ἐποιήσαμεν φλόγα ὰπὸ τω̂ν ὰγγείων οἱ δὲ ἐνόμισαν ιδόντες θησαυρόν λάμποντα, καὶ ἐλθόντες ἤνοιξαν τούς χαλκου̂ς πίθους νομίζοντες χρυσίον εύρειν · ημει̂ς δὲ ὰπολυθέντες ἐφύγομεν εἰς τὴν ὑπ’ οὐρανόν.Google Scholar
  5. 6.
    In dem von L.Delatte (Un office byzantin) herausgegebenen Exorzismus werden die Dämonen aufgefordert zu bekennen, in welchem Körperteil sie Wohnung genommen haben, p. 56, 8–11 ἐξορκίζω ύμα̂ς ἵνα εἴπητε καὶ φανερώσητε τὰ ὀνόματα υμών ... καὶ ἐν τίνι μέρει ἢ μέλει του̂ σω̂ματος κατοικει̂τε.Google Scholar
  6. 7.
    Antiquitates Iudaicae VIII 45–49.Google Scholar
  7. 8.
    Dass der Dämon beim Ausfahren ein Zeichen geben soll, wird ihm mehrfach befohlen in dem von A.Delatte herausgegebenen Exorzismus: p. 30, 1; 54, 17; 56, 16; 84, 11; 90, 10; 91, 6; 92, 2 und 21.Google Scholar
  8. 9.
    So zähle ich in der Vita des Theodoros von Sykeôn etwa 20 Fälle, in welchen der fromme Mann Kranke exorzisiert, welche dann niederstürzen und nach dem Erwachen als geheilt gelten (Vie de Théodore de Sykéôn, ed. A.-J.Festugière, Bruxelles 1970): Kap. 18, 34 (p. 16); Kap. 35, 22 (p. 32); Kap. 43, 39 (p. 39) usw.Google Scholar
  9. 11.
    Origenes Werke, Elfter Band (Matthäuserklärung), herausgeg. von E.Klostermann (1933), comm. ser. 110, p. 229, 17–230, 5 im Komm, zu Matth. 26, 63 aestimo autem quoniam non oportet ut vir, qui vult secundum evangelium vivere, adiuret alterum. simile enim est, quod dicit in evangelio dominus ipse (Matth. 5, 34): “Ego autem dico non iurare omnino” et non adiurare omnino. si enim iurare non licet quantum ad evangelicum Christi mandatum, verum est quia nec adiurare alterum licet... quaeret aliquis, si convenit vel daemones adiurare. et qui respicit ad multos, qui talia facere ausi sunt, dicet non sine ratione fieri hoc; qui autem aspicit Iesum stantem <(Marc. 1, 27) et sine adiuratione non solum imperantem> daemonibus, sed etiam potestatem dantem discipulis suis super omnia daemonia et ut inflrmitates sanarent (Matth. 10, 1), dicet quoniam non est secundum potestatem datam a salvatore adiurare daemonia: Iudaicum enim est. Die in spitzen Klammern stehenden Wörter sind aus einem griechisch erhaltenen Fragment des Textes ergänzt. — Den Exorzismus bei der Taufe, durch welchen die Dämonen zum Bekenntnis gezwungen werden, erkennt Horigenes an (p. 229, 27–29): οἱ γὰρ δαίμονες ... ἐξορκίζονται, ἵνα ἐξομολογήσωνται. Irenaeus, Haer. II 4, 6 Domini nostri nomini subiecta sunt omnia ... et propter hoc Iudaei usque nunc hac ipsa adfatione daemonas effugant, quando omnia timeant invocationem eius etc. Justin, Dialogus 85, 3 sagt zu dem Juden Tryphon: Wenn ihr irgendeinen Dämon beim Namen eines eurer Könige oder Propheten oder Patriarchen beschwört, wird er sich nicht unterwerfen; ἀλλ’ εἰ ἄρα ἐξορκίζοι τις υμων κατὰ του̂ θεου̂ αβρααμ καὶ θεου̂ ισαακ καὶ θεου̂ ιακώβ, ἴσως ύποταγήσεται. Athanasios, Brief an Markellinos 33 (Migne gr. 27, 44/5 ein Alter hat erzählt, dass die Israeliten in alter Zeit allein durch Rezitation der Schrift die Dämonen verjagten): τὸ παλαιὸν ἐν τω̂ι Ίσραηλ μόνον ἀναγινώσκοντες τὰς γραφὰς ἐδίωκον δαίμονας.Google Scholar
  10. 12.
    Christian Voigt, Überlegung und Entscheidung. Studien zur Selbstauffassung des Menschen bei Homer (Berlin 1934, Nachdruck Meisenheim 1972).Google Scholar
  11. 13.
    Horigenes, De principiis III 2, 1 (p. 246 Koetschau) hat von den “invisibiles hostes, dimicantes adversum nos”, von den Dämonen gesprochen, und fährt fort: “Unde et simpliciores quique domino Christo credentium existimant, quod omnia peccata, quaecumque commiserint homines, ex istis contrariis virtutibus mentem deliquentium perurgentibus fiant... Quodsi, verbi causa, diabolus non esset, nemo hominum omnino de-linqueret.” In einem unter dem Namen des Johannes Chrysostomos überlieferten Gebet werden die bösen πνεύματα bedroht (Migne gr. 64, 1065 d): φρίξον τρόμαξον φοβήθητι ... πα̂ν πνευ̂μα πονηρὸν ... ἀλλοιου̂ν τὸν νου̂ν του̂ ἀνθρώπου.Google Scholar
  12. 15.
    E.Lohse, Die Texte aus Qumran (Darmstadt 1971) S. 113–5 (1 QH I, 21–3 und 31–2).Google Scholar
  13. 17.
    Tertullian, De baptismo 20 Ingressuros baptismum ... orare oportet cum confessione omnium retro delictorum... nobis gratulandum est, si publice confitemur iniquitates aut turpitudines nostras.Google Scholar
  14. 18.
    Augustin, De fide et operibus 9 (p. 44, 18 Zycha) ipsis diebus, quibus catechizantur, exorcizantur, scrutantur. In einer Predigt vor den Taufkandidaten erinnert Augustin sie daran, dass ihr Gewissen erforscht wurde: Vos quidem cum scrutaremini (Sermo 216, 10; Migne lat.38, 1082).Google Scholar
  15. 19.
    Epist. 69, 15 (p. 764, 14 Hartel).Google Scholar
  16. 20.
    Tertullian, Apologeticus 23, 15; Augustin, De catechizandis rudibus 7 (11); Constitutiones apostolicae II41, 6 (ed. Metzger 1,274) ἀπειλη̂ι κρίσεως.Google Scholar
  17. 21.
    Cyprian an Demetrianus 15 o si audire eos velis et videre quando adiurantur a nobis et torquentur spiritalibus flagris, et verborum tormentis de obsessis corporibus eiciuntur, quando eiulantes et gementes voce humana et potestate divina flagella et verbera sentientes venturum iudicium confitentur! Die Ausdrücke sind dieselben wie in dem vorher zitierten 69sten Brief, in welchem vom Taufexorzismus die Rede war.Google Scholar
  18. 22.
    Cyprian an Donatus 5 facultas datur ... inmundos et erraticos spiritus, qui se expugnandis hominibus inmerserint, ad confessionem minis increpantibus cogere, ut recedant duris verberibus urguere, conflictantes, eiulantes, gementes incremento poenae propagantis extendere, flagris caedere, igne torrere. res illic geritur nec videtur: occulta plaga, et poena manifesta.Google Scholar
  19. 23.
    Lactanz, Div.inst. II 15, 3 iustos... id est cultores dei metuunt, cuius nomine adiurati de corporibus excedunt, quorum verbis tamquam flagris verberati ... daemonas se esse fatentur.Google Scholar
  20. 24.
    Lactanz, Div.inst. V 21, 3–6 illi Spiritus contaminati ac perditi ... fugitant iustos et pavent, et cum corpora hominum occupant animasque divexant, adiurantur ab iis et nomine dei veri fugantur. quo audito tremunt et exclamant et uri se verberarique testantur et interrogati qui sint, quando venerint, quomodo in hominem inrepserint, confitentur. sic extorti et excruciati virtute divini nominis exulantur. propter haec verbera et minas sanctos et iustos viros semper oderunt.Google Scholar
  21. 25.
    Octavius 27, 2–7 “Daemones ... vitam turbant, somnos inquiétant, irrepentes ... corporibus occulte ... morbos fingunt, terrent mentes, membra distorquent, ut ad cultum sui cogant... haec omnia sciunt pleraque pars vestrum ipsos daemonas de semetipsis confiteri, quotiens a nobis tormentis verborum et orationis incendiis de corporibus exiguntur. ipse Saturnus et Serapis et Iuppiter et quicquid daemonum colitis, victi dolore, quod sunt, eloquuntur nec utique in turpitudinem sui nonnullis praesertim vestrum assistentibus mentiuntur. ipsis testibus, esse eos daemonas de se verum confitentibus credite; adiurati enim per deum verum et solum inviti miseri corporibus inhorrescunt et vel exsiliunt statim vel evanescunt gradatim.”Google Scholar
  22. 26.
    Zwei weitere merkwürdige Stellen des Tertullian und Minucius Felix werden in dem unten folgenden Exkurs besprochen.Google Scholar
  23. 28.
    Horigenes, Contra Celsum III 51p. 247 Koetschau χριστιανοὶ ... προβασανίσαντες τω̂ν ἀκούειν σφω̂ν βουλομένων τὰς ψυχὰς καὶ κατ’ ἰδίαν αυτοι̂ς προεπ?σαντες (κτλ.)... εἰσί τινες τεταγμένοι πρὸς τὸ φιλοπευστει̂ν τούς βίους καὶ τὰς ἀγωγὰς τω̂ν προσιόντων. Kirchenordnung des Hippolytos, Kap. 45 bzw. XV des koptischen Textes, herausgeg. und übersetzt von W.Till und J.Leipoldt, Texte und Untersuchungen zur Geschichte der altchristlichen Literatur 58, 1954, S. 15–17 “Wenn man diejenigen, die bestimmt sind, die Taufe zu empfangen, ausgewählt und ihr Leben geprüft hat,... Wenn aber einer da ist, der nicht wohlgebildet (καλός) oder nicht rein (καθαρός) ist, soll er beiseite gestellt werden, weil er das Wort nicht gläubig (πίστις) gehört hat; denn es ist nicht möglich, dass sich der Fremde (der Teufel) je verbirgt”. Übersetzung ins Lateinische durch B.Botte, La tradition apostolique de Saint Hippolyte, Münster 1989, S. 42 Kap. 20 .Google Scholar
  24. 29.
    Für das scrutinium s. die oben (Anm. 18) angeführten Stellen aus Augustin, De fide et operibus 9 und Sermo 216, 10.Google Scholar
  25. 31.
    Epist. X 96, 7 se ... sacramento ... obstringere... ne furta ne latrocinia ne adulteria committerent, ne fidem fallerent, ne depositum adpellati abnegarent.Google Scholar
  26. 34.
    Sermo 216, 2–3 Pactum vobiscum dominus incohat ... ecce cum auetione et mercatu fîdei regnum vobis caelorum vénale proponitur... et tarnen gratis emitis... nihil impenditis. Ähnliche Wendungen in Augustins Predigten vor Taufkandidaten: Sermo 56, 9, 13 (Migne lat. 38, 383); 58, 6, 7 (Migne 38, 396); 58, 7.8 (Migne 38, 397); 278, 6 (Migne 38, 1271);. 211,1 (Migne 38, 1054; Sources chrétiennes 116, p. 156).Google Scholar
  27. 35.
    Die Belegstellen für das Folgende sind: De baptismo 6 (Vater, Sohn und heiliger Geist, die Trinität) als sponsores salutis ... cum autem sub tribus et testatiofidei et sponsio salutis pigneretur ... De pudicitia 9, 16 fidei pactionem interrogate ob signat. De pudicitia 12, 8–9 lucrati sumus multa, ut aliqua praestemus. Compensatio autem revocabilis non est... tota enim iam lex sumetur, si veniae condicio solvetur. sed non leviter nobiscum pactus spiritus sanctus, etiam ultro partus, quo magis honorandus. sponsionem eius nemo dissolvet nisi ingratus. De anima 35, 3 si in diabolum transfertur adversarii mentio ex observatione comitantem, cum illo quoque moneris earn inire concordiam, quae deputetur ex fidei conventions, pactus es enim renuntiasse ipsi et pompae et angelis eius. convertit inter vos de isto, haec erit amicitia observatione sponsionis, ne quid eius postea résumas ex his quae eierasti, quae illi reddidisti, ne te ut fraudatorem, nipacti transgressorem iudici deo obiciat (sc. diabolus).Google Scholar
  28. 36.
    Epist. 130, 7, 14 (p. 186, 17 Hilberg) serva foedus, quod pepigisti, et esto consentiens pactumque custodiens. Comm. in Amos prophetam II 6, 14 (Corp.Christ. 76, p. 312, Zeile 482) in mysteriis (bei der Taufe)... pactum inimus cum Sole iustitiae.Google Scholar
  29. 37.
    C.P. Caspari, Kirchenhistorische Anecdota I (Christiania 1883) S.202/3. Vgl. S. 204 quale pactum cum deo fecistis in baptismo ... qualis cautio et confessio vestra apud deum tenetur. Hier seien einige Belege dafür gegeben, welche Ausdrücke für “Pakt” die griechischen Christen benützt haben: Basileios, De spiritu sancto 12, 28 (Migne gr. 32, 117) συγκατάθεσις. Kyrillos von Jerusalem, Catechesis myst. I 8 p. 352 Reischl σύνταξις. Catech.myst. 19 p. 354 der alte Pakt mit Satan: διαθήκη, συνθήκη... Constitut. apostol. VII40, 1 συνταγή mit dem Gegensatz άποταγή.Google Scholar
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    Abgedruckt unten in Kap. V.Google Scholar
  31. 41.
    In dem von A.Delatte edierten byzantinischen Exorzismus wird mit der Möglichkeit gerechnet, daß ein böser Dämon ἐκ μνήματος εἰδωλικου̂ kommen kann (p. 36, 8).Google Scholar

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  • Reinhold Merkelbach

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