Zusammenfassung
Eigenkapital ist eine Größe im Rahmen des abstrakten Kapitals von Betrieben, und zwar ist es der in Geldwerten ausgedrückte Anteil der Unternehmer oder Gesellschafter am Betrieb. Zur Errechnung der Höhe des Eigenkapitals (EK) bzw. des veränderten Eigenkapitals (EK1) gelten nachstehende Gleichungen:
- 1.
EK = Vermögen − Schulden;
- 2.
EK1 = EK0 + Einlagen + einbehaltene Gewinne − Entnahmen − eingetretene Verluste.
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Literatur
- 1.Die Existenz von gesetzlich bedingten oder freiwillig gelegten stillen Rücklagen kann im Jahresabschluß (bzw. im Geschäftsbericht) angedeutet werden. Während bei offenen Rücklagen Existenz und Höhe bekannt sind und bei stillen Rücklagen beides unbekannt ist, ist bei angedeuteten Rücklagen die Existenz einer Rücklage, nicht jedoch ihre Höhe bekannt.Google Scholar
- 2.Diese Rücklagen können a) wirtschaftlich begründet oder b) willkürlich gelegt sein.Google Scholar
- 3.Im allgemeinen sind andere Gewinnrücklagen einbehaltene Gewinne; es kann sich jedoch auch um Gewinnvorträge auf die Rechnung des folgenden Jahres handeln.Google Scholar
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- 7.Alternativ ist ein Ausweis gem. § 272 Abs. 1 S. 3 HGB möglich.Google Scholar
- 8.Bei den Rheinisch-Westfälischen Elektrizitätswerken, Essen, wurde aufgrund dieser Vorschrift in der Bilanz zum 30.6.1988 folgende Gliederung des gezeichneten Kapitals ausgewiesen (in Mio DM):Google Scholar
- 10.Bestimmungen über Bildung und Auflösung offener Rücklagen vgl. S. 227 ff., S. 465 ff. und S. 509 ff.Google Scholar
- 11.Die Größe „Bilanzgewinn“ erscheint immer dann, wenn der Jahresabschluß nach teilweiser Gewinnverwendung entsprechend § 268 Abs. 1 S. 2 HGB aufgestellt wird. Alternativ ist auch die Aufstellung des Jahresabschlusses vor Ergebnisverwendung denkbar. In diesem Fall erscheinen als zusätzliche Eigenkapitalgrößen in der Bilanz der Gewinn-bzw. Verlustvortrag des Vorjahres sowie der Jahresüberschuß bzw. -fehlbetrag der Abrechnungsperiode. Diese Vorgehensweise ist im Bereich der Aktiengesellschaften allerdings unüblich.Google Scholar
- 15.Es wird eine Belastung mit Körperschaftsteuer in Höhe von 50 % (= Tarifbelastung) unterstellt. Die Tarifbelastung von 50 % gilt ab dem Veranlagungszeitraum 1990. Bis zum Veranlagungszeitraum 1989 beträgt die Tarifbelastung 56 %. Zum Begriff des „Sonderpostens mit Rücklageanteil“ vgl. S. 417 ff.Google Scholar
- 15a.Die Zahlen sind dem Statistischen Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 1988 entnommen. Vgl. dort S. 124 f.Google Scholar
- 16.Vgl. auch Krahnen, Hans-Joachim: Die Finanzierung nicht emissionsfähiger mittelständischer Unternehmen, in: Christians, Friedrich Wilhelm (Hrsg.): Finanzierungshandbuch, Wiesbaden 1980, S. 539–552.Google Scholar
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- 22.b Vergleichend sei in diesem Zusammenhang auf den Vorschlag der Schaffung sogenannter Fondsgesellschaften zur besseren Eigenkapitalversorgung mittelständischer Unternehmungen verwiesen. Vgl. Vormbaum, Herbert: Erweiterter Arbeitsbericht: Sicherung der Unternehmensfinanzierung durch Schaffung neuer Kapitalanlageformen und Risikostrukturen, Stand Oktober 1983, S. 50 ff. sowie Vormbaum, Herbert: Sicherung der Unternehmensfinanzierung durch Schaffung neuer Kapitalanlageformen und Risikostrukturen, in: Bierich, Marcus/Schmidt, Reinhart (Hrsg.): Finanzierung, a. a. O., S. 149 ff.Google Scholar
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- 27.Als Alternative zur Zuzahlung kann ihnen die Möglichkeit der Kapitalzusammenlegung geboten werden. Vgl. auch das Sanierungsbeispiel auf S. 537 ff.Google Scholar
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- 32.Die Voraussetzungen für den Erwerb eigener Aktien wurden seit dem 1.6.1979 differenziert und erschwert. Vgl. §§ 71–71c AktG und § 272 Abs. 4 HGB sowie Zilias, M./Lanfermann, J.: Die Neuregelung des Erwerbs und Haltens eigener Aktien, in: Die Wirtschaftsprüfung, 33. Jg. (1980), S. 61–69 und S. 89–97.Google Scholar
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- 34.§ 71 AktG, danach ist der Erwerb in den Fällen des Abs. 1 Nr. 1, 2 und 4 gleichzeitig nur zulässig, wenn auf die Aktien der volle Nennbetrag geleistet ist (§ 71 Abs. 2, Satz 3 AktG).Google Scholar
- 35.Vgl. Zöllner, Wolfgang (Hrsg.): Kölner Kommentar zum Aktiengesetz, Köln, Berlin, Bonn, München 1970, § 71 Anm. 2.Google Scholar
- 36.Vgl. hierzu auch Hintner, Otto: Wertpapierbörsen, a. a. O., S. 42 ff. der jedoch noch nicht den geregelten Markt berücksichtigt, der erst zum 2. Mai 1987 eingeführt wurde.Google Scholar
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- 41.Eine Übersicht Ober zugelassende Aktien findet sich in Beier, Martin: Neue Chancen mit Optionen, in: Wertpapier 7/1983, S. 317–318, hier S. 318.Google Scholar
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- 50.Bis auf einige Ausnahmen Übernahme des ersten Abschnitts des „Gesetzes über die Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln und über die Gewinn-und Verlustrechnung“ vom 23.12.1959.Google Scholar
- 52.Die Ausgabe von Gratisaktien bedarf der Beschlußfassung in der Hauptversammlung, da sie zu einer Erhöhung des fixierten Grundkapitals führt und indirekt mit dem Verzicht auf Ausschüttung dieser früheren Gewinne einer zusätzlichen Kapitaleinlage der Gesellschafter gleichkommt, zu der die Aktionäre nicht gezwungen werden können.Google Scholar
- 53.Das Agio ist in voller Höhe in die Kapitalrücklage einzustellen. Es besteht also keine Möglichkeit, die Kosten der Aktienausgabe vom Agio abzuziehen.Google Scholar
- 54.Zu einer eingehenden Darstellung dieser seit dem 16.6.1980 obligatorischen Rücklage vgl. Zilias, Manfred, Lanfermann, Josef: Die Neuregelung des Erwerbs und des Haltens eigener Aktien, a. a. O., insbes. S. 89–97.Google Scholar
- 55.Bis einschließlich zum Veranlagungszeitraum 1989 beträgt die Tarifbelastung (im Fall der Thesaurierung) 56 To.Google Scholar
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- 77.Quelle: Jahresabschlüsse der Unternehmen in der Bundesrepublik Deutschland 1965 bis 1981, a. a. O., S. 18 f. Neuere Veröffentlichungen differenzieren nicht mehr nach Rechtsformen.Google Scholar
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