Theoretisches und methodisches Instrumentarium

  • Andrea Gawrich
Part of the Politikwissenschaftliche Paperbacks book series (POLWIPB, volume 35)

Zusammenfassung

In diesem zweiten Kapitel sollen die allgemeinen theoretischen Prämissen vorgestellt werden, die dieser Analyse zugrunde liegen. Dabei wird zunächst eine Auswahl der zahlreichen möglichen theoretischen sozialwissenschaftlichen Herangehensweisen an Systemwechselprozesse getroffen. Sodann werden auf der Basis der relevanten theoretischen Grundlagen konkrete Analyseleitfragen für die empirischen Forschungsgegenstände der Minderheitenverbände und der staatlichen Institutionen entwickelt. Im zweiten Teil dieses Kapitels werden die methodischen Instrumentarien erläutert, mit denen der Forschungsprozess gestaltet wurde.

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Literatur

  1. 1.
    Hier nach dem Abdruck in Merkel, Wolfgang: Systemtransformation. Eine Einfüh rung in die Theorie und Empirie der Transformationsforschung, Opladen 1999 (im Folgenden zitiert Merkel Systemtransformation 1999 ), S. 31.Google Scholar
  2. 2.
    Vgl. zum Verhältnis von Dimensionen des Politikbegriffs und Institutionen Göhler, Gerhard: Einleitung, in: Göhler, Gerhard (Hrsg): Grundfragen der Theorie politischer Institutionen: Forschungsstand — Probleme — Perspektiven, Opladen 1987 (im Folgenden zitiert Göhler, Einleitung 1987), S. 7–14, hier S. B.Google Scholar
  3. 3.
    Vgl. etwa Beyme, Systemwechsel 1994, S. 88.Google Scholar
  4. 4.
    Siehe Merkel, Wolfgang: Struktur oder Akteur, System oder Handlung: Gibt es einen Königsweg in der sozialwissenschaftlichen Transformationsforschung?, in: Merkel, Wolfgang (Hrsg.): Systemwechsel 1. Theorien, Ansätze und Konzeptionen der Transformationsforschung, Opladen 1994, S. 303–331, hier S. 304.Google Scholar
  5. 5.
    Vgl. Beyme, Systemwechsel 1994, S. 89.Google Scholar
  6. 6.
    Ebda., S. 88 f. (Zitat S. 89.)Google Scholar
  7. 7.
    Adam Przeworski gilt als einer der zentralen Vertreter dieser Strömung und hat die oben genannte Phasenentwicklung akteurstheoretisch erklärt; vgl. Przeworski, gegangen, dass der Demokratisierungsverlauf weniger von objektiven Bedingungen als von subjektiven Bewertungen der strategisch entscheidenden Akteure abhängt.’ Da, wie bereits erwähnt, die Ergründung der Voraussetzungen der Demokratisierung weniger eine Rolle spielt als die Beschreibung des Ablaufs der Demokratisierung, gelten einige Ausrichtungen dieses Ansatzes als deskriptiv-typologische Herangehensweisen.9 Ein Erklärungspotenzial akteurstheoretischer Ansätze für die Transformation Ostmittel-und Osteuropas scheint vor allem für die Frühphase der Systemwechsel gegeben, da sie spezifische, historisch seltene Situationen, in denen einzelne Akteure besonderen Einfluss nehmen können, zu erklären vermögen.“ Adam: Democracy and the market: Political and Economic Reforms in Eastern Europe and Latin America, Cambridge 1991, S. 51.Google Scholar
  8. 8.
    Siehe Karl, Terry Lynn; Schmitter, Philippe C.: Modes of Transition in Latin Ame rica, Southern and Eastern Europe, in: International Social Science Journal Nr. 128, (1991) S. 269–284, hier S. 271.Google Scholar
  9. 9.
    Nach von Beyme fallen in diese Kategorie vor allem Stepan, Huntington und Schmitter, anders als die rational-choice-orientierten Akteurstheoretiker Przeworski und Offe; siehe Beyme, Systemwechsel 1994, S. 88. Vgl. hierzu auch Bos, Ellen: Die Rolle von Eliten und kollektiven Akteuren in Transitionsprozessen, in: Merkel, Wolfgang (Hrsg.): Systemwechsel 1. Theorien, Ansätze und Konzeptionen der Transformationsforschung, Opladen 1994, S. 81–109, hier S. 82.Google Scholar
  10. 10.
    Merkel, Königsweg, S. 325. und Akteurstheorien.“ Mithin können politische Institutionen als mis-sing link zwischen Mikro-und Makroebene, also als Mesoebene verstanden werden.” Auch in allgemeinerer theoretischer Hinsicht (ohne Bezug auf die Transformationsprozesse) existieren ähnliche Hoffnungen, denn beispielsweise nach Gerhard Göhler „besteht gerade institutionentheoretisch die Aussicht, die Dichotomie von Handlungs-und Systemtheorie zu überwinden“.”Google Scholar
  11. 11.
    Als Verbindungskonzepte könnten zudem struktur-und kulturtheoretische Überlegungen fungieren; siehe Merkel Systemtransformation 1999, S. 107f.Google Scholar
  12. 12.
    Thibaut, Bernhard: Präsidentialismus und Demokratie in Lateinamerika. Argentinien, Brasilien, Chile und Uruguay im historischen Vergleich, Opladen 1996, S. 38–44.Google Scholar
  13. 13.
    Göhler, Gerhard: Politische Institutionen und ihr Kontext. Begriffliche und konzeptionelle Überlegungen zur Theorie politischer Institutionen, in: Göhler, Gerhard (Hrsg): Eigenart der Institutionen, Baden-Baden 1994, S. 19–46, hier S. 26. In Bezug auf die Transformationsanalyse nahm dies auch Reißig auf: Reißig, Rolf: Transformation — Theoretisch-konzeptionelle Ansätze und Erklärungsversuche, in: Berliner Journal für Soziologie, Heft 3 (1994), S. 323–343, hier S. 335.Google Scholar
  14. 14.
    Göhler, Einleitung 1987, S. 5.Google Scholar
  15. 15.
    Beyme, Klaus von: Institutionentheorie in der neueren Politikwissenschaft, in: Göhler, Gerhard (Hrsg): Grundfragen der Theorie politischer Institutionen: Forschungsstand - Probleme - Perspektiven, Opladen 1987 (im Folgenden zitiert Bey-me in Göhler 1987), S. 48–60, hier S. 52 und 58.Google Scholar
  16. 16.
    Beyme, Klaus von: Die politischen Theorien der Gegenwart. Eine Einführung, München, 5. Auflage 1984, S. 84.Google Scholar
  17. 17.
    Liebert, Ulrike: Modelle demokratischer Konsolidierung. Parlamente und organisierte Interessen in der Bundesrepublik Deutschland, Italien und Spanien (19481990), Opladen 1995 (im Folgenden zitiert Liebert, Ulrike 1995 ), S. 36.Google Scholar
  18. 18.
    Waschkuhn, Arno: Institutionentheoretische Ansätze, in Lexikon der Politik, Bd. 2, Politikwissenschaftliche Methoden, München 1994, S. 188–195 (im Folgenden zitiert Waschkuhn Lexikon), hier S. 189.Google Scholar
  19. 19.
    Vgl. hierzu beispielsweise Waschkuhn, Arno: Politische Institutionen und allgemeine Institutionentheorie. Allgemeine Institutionentheorie als rahmen für die Theorie politischer Institutionen, in: Göhler, Gerhard (Hrsg): Grundfragen der Theorie politischer Institutionen: Forschungsstand–Probleme–Perspektiven, Opladen 1987, S. 71–97.Google Scholar
  20. 20.
    Vgl. die zahlreichen Veröffentlichungen Gerhard Göhlers zu diesem Thema.Google Scholar
  21. 21.
    Göhler, Gerhard: Politische Institutionen und ihr Kontext. Begriffliche und konzeptionelle Überlegungen zur Theorie politischer Institutionen, in: Göhler, Gerhard (Hrsg): Eigenart der Institutionen, Baden-Baden 1994, S. 19–46, hier S. 19.Google Scholar
  22. 22.
    Vgl. hierzu das von Göhler herausgegeben Leviathan-Sonderheft: Göhler, Gerhard (Hrsg): Institutionenwandel, Leviathan-Sonderheft, 16, (1997).Google Scholar
  23. 23.
    Waschkuhn Lexikon, S. 194.Google Scholar
  24. 24.
    Vgl. Göhler, Gerhard: Wie verändern sich Institutionen? Revolutionärer und schleichender Institutionenwandel, in: ders. (Hrsg.): Institutionenwandel, Leviathan: Sonderheft (im Folgenden zitiert Göhler Institutionenwandel 1997), 16/1997, S. 2156.Google Scholar
  25. 25.
    Vgl. Huntington, Samuel P.: Political Order in Changing Societies, New Haven/London 1968, S. 12–32.Google Scholar
  26. 26.
    Siehe hierzu auch die Position von Rub, Friedbert W: Die Herausbildung politischer Institutionen in Demokratisierungsprozessen, in: Merkel, Wolfgang (Hrsg.): Systemwechsel 1. Theorien, Ansätze und Konzeptionen der Transformationsforschung, Opladen 1994 (im Folgenden zitiert Rub in SWI 1994), S. 111–137, hier S. 111. Zu den wesentlichen Autoren zählen beispielsweise Lijphart und Linz.Google Scholar
  27. 27.
    Beispielhaft zum Thema Wahlsysteme Nohlen, D.; Kasapovic, M.: Wahlsysteme und Systemwechsel in Osteuropa, Opladen 1996, zu Parlamenten Agh, Attila: The Emergence of East Central European Parliament: The first steps, Budapest 1994, zu Parteiensystemen Segert, Dieter; Stöss, R.; Niedermayer, O. (Hrsg.): Parteiensysteme in Postkommunistischen Gesellschaften Osteuropas, Opladen 1996.Google Scholar
  28. 28.
    Es ist beispielsweise auf Hellmut Wollmann zu verweisen, der die Wiedereinfdhrung der kommunalen Selbstverwaltung in einigen Transformationsländern unter sucht hat, vgl. Wollmann, Hellmut: Variationen institutioneller Transformation in sozialistischen Ländern: Die (Wieder-) Einführung der kommunalen Selbstverwaltung in Ostdeutschland, Ungarn, Polen, und Rußland, in: Wollmann, Hellmut, Wiesenthal, Helmut; Bönker, Frank (Hrsg.): Transformation sozialistischer Gesellschaften, Leviathan-Sonderheft 15, Opladen 1995 (im Folgenden zitiert Wollmann 1995 ), S. 554–596.Google Scholar
  29. 29.
    Offe, Claus: Ethnic Politics in East European transitions, ZERP-Diskussionspapier, 93,1; Papers on East European Constitution building, Bremen 1993 (im Folgenden zitiert Offe 1993), S. 16 f.Google Scholar
  30. 30.
    Vgl. Offe 1993, S. 18Google Scholar
  31. 31.
    Vgl. den gesamten Artikel Offe 1993.Google Scholar
  32. 32.
    Andere ethnopolitische Konzepte scheinen eher deskriptiv und sind daher analytisch wenig hilfreich, wie beispielsweise das von Janusz Bugajski, der fünf Formen von Ethnopolitk unterscheidet (kulturelle Wiederbelebung, politischer Autonomismus, territoriale Selbstbestimmung, Separatismus, Irredentismus), wobei politische Bestrebungen der Minderheit selbst und des Staates analytisch nicht getrennt wurden; Bugajski, Janusz: Ethnic Politics in Eastern Europe. A Guide to Nationality Policies, Organizations, and Parties, Armonk NY 1994, S. XXIIf.Google Scholar
  33. 33.
    Vgl. zu den folgenden Ausführungen Kap. 7 Consolidation and the cleavages of ideology and identity, in: Elster, Jon; Offe, Claus; Preuss, Ulrich K.: Institutional Design in Post-communist Societies. Rebuilding the Ship at Sea, Cambridge 1998 (im Folgenden zitiert Elster/Offe/Preuss 1998 ), S. 247–270.Google Scholar
  34. 34.
    Erweitert man diese Überlegung zu der allgemeinen These, die fur Osteuropa vielfach in Anspruch genommen wird, dass nämlich nationalistische Haltungen der Konsolidierung im Wege stehen, so kann dies sicherlich auch für Polen angenommen werden.Google Scholar
  35. 35.
    Elster/Offe/Preuss 1998, S. 254, Hervorhebung im Original.Google Scholar
  36. 36.
    Linz, Juan Jose: Problems of democratic tranisition and consolidation: Southern Europe, South America, and post-communist Europe, Baltimore/London 1996 (im Folgenden zitiert Linz/Stepan), S. 16.Google Scholar
  37. 37.
    Ebda., S. 25 und S. 258 f.Google Scholar
  38. 38.
    Es wurde zwischen Ausweisung bzw. Ermutigung zur Emigration (Typ 1), Isolierung vom politischen Prozess bei Garantie ziviler Freiheiten (Typ 2), Assimilierungsstrategien (Typ 3) und Gewährung von Minderheitenrechten (Typ 4) unterschieden. Allen liegen verschiedene Nationsbildungsideologien zugrunde, Linz/Stepan 5. 428–431.Google Scholar
  39. 39.
    Aus Göhler Institutionenwandel 1997, S. 28 f. Beide Definitionen veränderten sich im Gegensatz zu frühren Fassungen leicht.Google Scholar
  40. 40.
    Göhler, Gerhard: Politische Institutionen und ihr Kontext. Begriffliche und konzeptionelle Überlegungen zur Theorie politischer Institutionen, in: Göhler, Gerhard (Hrsg): Eigenart der Institutionen, Baden-Baden 1994, S. 19–46 (im Folgenden zitiert Göhler 1994), hier S. 22.Google Scholar
  41. 41.
    Göhler, Gerhard: Institutionenlehre und Institutionentheorie in der deutschen Politikwissenschaft, in: Ders. (Hrsg): Grundfragen der Theorie politischer Institutionen: Forschungsstand — Probleme — Perspektiven, Opladen 1987, S. 15–47, hier S. 18.Google Scholar
  42. 42.
    Göhler 1994, S. 21.Google Scholar
  43. 43.
    Im Unterschied zu Rüb wurden zudem die Gerichte weggelassen, die in diese Studie existiert, Rüb in SW1 1994, S. 116.Google Scholar
  44. 44.
    Der Staatspräsident als zweiter Teil der polnischen „doppelten Exekutive“ Polens findet keine Berücksichtigung.Google Scholar
  45. 45.
    Diese Unterscheidung Göhlers folgt der Überlegung Haurious, der in „institutions-personnes“ und „institutions-choses” unterteilt. Göhler 1994, S. 23.Google Scholar
  46. 46.
    Elster/Offe/Preuss 1998, S. 18.Google Scholar
  47. 47.
    Rub in SW 1 1994, S. 115. An anderer Stelle unterscheidet er fünf Modi der Entstehung von Institutionen, die er jedoch nicht mit den Strategien in Verbindung bringt. Diese Modi (Pakt, Kompromiss, Konkurrenz, Kapitulation, Sezession) beziehen sich jedoch auf gesamtsystemische Entscheidungen der ersten Stunde, S. 119 f.Google Scholar
  48. 48.
    Beyme, Systemwechsel 1994, S. 229.Google Scholar
  49. 49.
    Ebda. S. 230 f.Google Scholar
  50. 50.
    Wollmann 1995, S. 556. Für Polen sieht er hier die Institutionalisierungslogik des dilatorischen Kompromisses als relevant für die kommunale Selbstverwaltung an, S. 574.Google Scholar
  51. 51.
    Offe, Claus: Designing Institutions for East European transitions, Institut für Höhere Studien, Reihe Politikwissenschaft Nr. 19, Wien 1994 (im Folgenden zitiert Offe Designing Institutions 1994), S. 8 f.Google Scholar
  52. 52.
    Die Bezeichnung Institutionen-Konfiguration bzw. institutionelle Konfiguration wird vielfach verwendet, vgl. beispielsweise Rub in SW 1 1994, S. 119. Bei Göhler hat dieser Begriff eine eigene institutionentheoretische Bedeutung, die hier nicht gemeint ist, vgl. Göhler, Gerhard: Zusammenfassung und Folgerungen: die institutionelle Konfiguration, in: ders.: Institutionen — Macht — Repräsentation: wofür politische Institutionen stehen und wie sie wirken, Baden-Baden 1997, S. 579–598, hier S. 580.Google Scholar
  53. 53.
    Diese Auswahl ist angelehnt an ein sogenanntes Set von Bestimmungsfaktoren, das Gerhard Göhler als institutionelle Konfiguration bezeichnet hat. Es ist jedoch leicht abgewandelt, und der Faktor der Symbole, die eine Institution verwendet, ist weggelassen worden. Siehe Göhler, Institutionenwandel 1997. S. 24 f.Google Scholar
  54. 54.
    Vgl. hierzu Offe Designing Institutions 1994, S. 2Google Scholar
  55. 55.
    Dies verstanden im Sinne der institutionellen Kategorien Lipsets, in: Lipset, Seymour Martin: Political Man. The Social Bases of Politics, New York 1963, S. 64–70 (im Folgenden zitiert Lipset, Political Man 1963 ).Google Scholar
  56. 56.
    Ebda., S. 64.Google Scholar
  57. 57.
    Rüb in SW 1 1994, S. 117.Google Scholar
  58. 58.
    Ähnlich betont Lipset den subjektiven Charakter von Legitimität, indem er diese als „evaluativ“ ansieht. Lipset, Political Man 1963, S. 64.Google Scholar
  59. 59.
    Vgl. zum Begriff der formalen Legitimität beispielsweise Wolfgang Merkel, der in Anlehnugn an Jon Elster im Zuge der Bewertung von Verfassungsgebungsprozessen Legitimität von oben, von unten sowie interne Verfahrenslegitimität unterschieden hat. Merkel, Wolfgang: Theorien der Transformation: Die demokratische Konsolidierung postautoritärer Gesellschaften, in: Beyme, Klaus von; Offe, Claus (Hrsg.): Politische Theorien in der Ära der Transformation, in: PVS Sonderheft 26/1995 (im Folgenden zitiert Merkei in Beyme/Offe 1995), S. 30–58, hier S. 41 f.Google Scholar
  60. 60.
    Wolfgang Merkel bezeichnet dies als institutionelle Effizienz im Rahmen empirischer Institutionenlegitimität, siehe Merkel, Wolfgang: Theorien der Transformation: Die demokratische Konsolidierung postautoritärer Gesellschaften, in: Beyme, Klaus von; Offe, Claus (Hrsg.): Politische Theorien in der Ära der Transformation, in: PVS Sonderheft 26/1995, S. 30–58, hier S. 45.Google Scholar
  61. 61.
    Rüb in SW 1 1994, S. 117.Google Scholar
  62. 62.
    Siehe March, James G.; Olsen, Johan P.: Rediscovering Institutions. The Organizational Basis of Politics, New York 1989, S. 160 f.Google Scholar
  63. 63.
    These Di Palmas hier nach Rüb, Friedbert W.: Zur Funktion und Bedeutung politischer Institutionen in Systemwechselprozessen. Eine vergleichende Betrachtung, in: Merkel, Wolfgang; Sandschneider, Eberhard; Segert, Dieter (Hrsg.): Systemwechsel 2. Die Institutionalisierung der Demokratie, Opladen 1996, S. 37–72, S. 55.Google Scholar
  64. 64.
    Dieser Aspekt spielt eigentlich auch sehr in dem Bereich des „institutional garantismo“ hinein, siehe die Interpretation von Rüb, ebda. in: dies. (Hrsg.): Zivilgesellschaft im Transformationsprozeß. Länderstudien zu Mittelost-und Südeuropa, Asien, Afrika, Lateinamerika und Nahost, Mainz 1997 (im Folgenden zitiert Lauth/Merkel: Einleitung 1997), siehe ebenso Diamond, Larry: Toward Democratic Consolidation, in: Journal of Democracy, Vol. 5, no.3, S. 417, hier S. 4. Er spricht von einer „resurrection of civil society”, was einen Stimulus für Demokratisierungsprozesse darstelle.Google Scholar
  65. 66.
    Kraus, Peter A.: Assoziationen und Interessenrepräsentation in neuen Demokratien, in: Merkel, Wolfgang; Sandschneider Eberhard: Systemwechsel 4, Die Rolle von Verbänden im Transformationsprozeß, Opladen 1999 (im Folgenden zitiert Kraus in SW 4 1999), S. 23–43, hier S. 24.Google Scholar
  66. 67.
    Vgl. Veser, Reinhard: Zivilgesellschaft im polnischen Transformationsprozeß: Die Rolle der Solidarnosc, in: Lauth, Hans-Joachim; Merkel, Wolfgang (Hrsg.): Zivilgesellschaft im Transformationsprozeß. Länderstudien zu Mittelost-und Südeuropa, Asien, Afrika, Lateinamerika und Nahost, Mainz 1997, S. 248–271, hier S. 248.Google Scholar
  67. 68.
    Michalski, Krzysztof: Vorwort, in: ders. (Hrsg.): Europa und die Civil Society, Stuttgart 1991, S. 7–10, hier S. B.Google Scholar
  68. 69.
    Siehe Widmaier, Ulrich; Gawrich, Andrea; Becker, Ute: Regierungssysteme Zentral-und Osteuropas. Ein einführendes Lehrbuch, Opladen 1999, S. 42 sowie S. 51 (im Folgenden zitiert Widmaier/Gawrich/Becker 1999 ).Google Scholar
  69. 70.
    Vgl. hierzu die idealtypische Einordnung von Zivilgesellschaften in den Phasenverlauf von Systemwechseln bei Merkel, Wolfgang; Lauth, Hans-Joachim: Systemwechsel und Zivilgesellschaft: Welche Zivilgesellschaft braucht die Demokratie?, in: APuZ B 6–7/1998, S. 3–12, hier S. 8 (im Folgenden zitiert Merkel/Lauth, APuZ 1998 ).Google Scholar
  70. 71.
    Merkel, Wolfgang: Theorien der Transformation: Die demokratische Konsolidierung postautoritärer Gesellschaften, in: Beyme, Klaus von; Offe, Claus (Hrsg.): Politische Theorien in der Ära der Transformation, in: PVS Sonderheft 26/1995, S. 3058, hier S. 39, 46 und 49 (im Folgenden zitiert Merkel, in Beyme 1995 ).Google Scholar
  71. 72.
    Schmid, Josef: Verbände: Interessenvermittlung und Interessenorganisationen. Lehr-und Arbeitsbuch, München 1998 (im Folgenden zitiert Schmid, Verbände, 1998 ), S. 16.Google Scholar
  72. 73.
    Aufgrund der starken Ausdifferenzierung des zivilgesellschaftlichen Ansatzes lässt sich eigentlich nicht von dem Konzept der Zivilgesellschaft sprechen, hingegen ist damit eine Vielzahl von Konzepten impliziert. Siehe auch Lauth/Merkel: Einleitung 1997, S. 1.Google Scholar
  73. 74.
    Michalski, Krzysztof: Vorwort, in: ders. (Hrsg.): Europa und die Civil Society, Stuttgart 1991, S. 7–10, hier S. B.Google Scholar
  74. 75.
    Sölter, Arpad: Zivilgesellschaft als demokratietheoretisches Konzept, in: Jahrbuch für Politik, 3, (1993), S. 145–180, hier S. 146 und S. 149 (im Folgenden zitiert Sol-ter 1993 ).Google Scholar
  75. 76.
    Sölter 1993, S. 149. Intellektuell reflektiert durch oppositionelle Eliten wurde dies vor allem in Polen (Kuron, Mazowiecki, später Michnik) und der CSSR (Havel ).Google Scholar
  76. 77.
    Bendel/Kropp 1998, S. 40.Google Scholar
  77. 78.
    Auch Bendel und Kropp unterscheiden zwei verschiedene Richtungen, jedoch unter Zugrundelegung der in lateinamerikanischen und osteuropäischen Transformationsregionen selbst geführten Debatten. Sie identifizieren zum einen eine antietatistische bzw. antiautoritäre Richtung sowie zweitens eine „intermediäre“ integrative Richtung. Diese Differenzierung ähnelt Sölters Strukturierung des westeuropäischen Diskurses. Sie selber präferieren letzteren Ansatz, denn sie sehen eine normative und analytische Trennung von Staat und Gesellschaft als für ihre Forschungszusammenhänge empirisch nicht haltbar (Bendel/Kropp 1998, S. 42 und 60).Google Scholar
  78. 79.
    Zitat aus Rödel, Ulrich; Frankenberg, Günter; Dubiel; Helmut: Die demokratische Frage, Frankfurt am Main 1989, S. 56, hier nach Sölter, 1993, S. 151, im Weiteren S. 154. Vor allem die amerikanischen Sozialwissenschaftler Andrew Arato und Jean L. Cohen stehen in dieser Theorietradition, ebenso Johne Keane und Jürgen Habermas, mit dem sich Sölter ausgiebig auseinandersetzt und dem er eine eigene Theorie-Variante innerhalb der emphatischen Richtung zuschreibt.Google Scholar
  79. 80.
    Rödel, Ulrich: Vom Nutzen des Konzepts der Zivilgesellschaft, in: Zeitschrift für Politikwissenschaft, 6 (1996), S. 669–677, hier S. 675.Google Scholar
  80. 81.
    Nach Sölter 1993, S. 154, ursprünglich aus Rödel, Frankeberg, Dubiel 1989, S. 92.Google Scholar
  81. 82.
    Dahrendorf, Ralf: Moralität, Institutionen und die Bürgergesellschaft, in: Merkur, 46, 557–568 (1992), S. 564 ff, zitiert nach Sölter, S. 168.Google Scholar
  82. 83.
    Shils, Edward: Was ist eine Civil Society?, in: Michalski, Krzysztof (Hrsg.): Europa und die Civil Society, Stuttgart 1991, S. 13–51, hier S. 15.Google Scholar
  83. 84.
    Hierauf verwiesen haben vor allem Petra Bendel und Sabine Kropp, in: Zivilgesellschaft — ein geeignetes Konzept zur Analyse von Systemwechseln? Ergebnisse eines interregionalen Vergleichs: Lateinamerika und Osteuropa, in: Zeitschrift für Politikwissenschaft, 1 (1998), B. Jg., S. 39–67 (im Folgenden zitiert Bendel/Kropp 1998), hier S. 40, sowie Lauth, Hans-Joachim; Merkel, Wolfgang (Hrsg.): Zivilgesellschaft und Transformation, in: dies. (Hrsg.): Zivilgesellschaft im Transformationsprozeß. Länderstudien zu Mittelost-und Südeuropa, Asien, Afrika, Lateinamerika und Nahost, Mainz 1997, S. 15–49, hier S. 15 (im Folgenden zitiert Lauth/Merkel 1997 ).Google Scholar
  84. 85.
    Lauth/Merkel 1997, S. 15.Google Scholar
  85. 86.
    Diamond, Larry: Toward Democratic Consolidation, in: Journal of Democracy, (1994) Vol. 5, Nr. 3, S. 4–17, hier S. 5.Google Scholar
  86. 87.
    Siehe Merkel/Lauth APuZ 1998, S. 4. ca.Google Scholar
  87. 88.
    Vgl. Lauth, Hans-Joachim; Merkel, Wolfgang: Zivilgesellschaft und Transformation, in: dies. (Hrsg.): Zivilgesellschaft im Transformationsprozeß. Länderstudien zu Mittelost-und Südeuropa, Asien, Afrika, Lateinamerika und Nahost, Mainz 1997 (im Folgenden zitiert Lauth, Merkel 1997 Einleitung), S. 15–49, hier S. 22 f.Google Scholar
  88. 90.
    Kraus in SW 4 1999, S. 34.Google Scholar
  89. 91.
    Merkel in Beyme/Offe 1995, S. 49 und S. 51.Google Scholar
  90. 92.
    Wiesenthal, Helmut: Interesssenverbände in Ostmitteleuropa - Startbedingungen und Entwicklungsprobleme, in: Merkel, Wolfgang; Sandschneider Eberhard: Systemwechsel 4, Die Rolle von Verbänden im Transformationsprozeß, Opladen 1999 (im Folgenden zitiert Wiesenthal in SW 4 1999), S. 83–113, hier S. 83 u. 98 f.Google Scholar
  91. 93.
    Ebda, S. 99.Google Scholar
  92. 94.
    Die Definition von Carola Schulz (zitiert aus Alemann, Ulrich von: Organisierte Interessen in der Bundesrepublik, Opladen 19892 (im Folgenden zitiert Alemann, Interessen 1989) hier S. 29) wurde hier ergänzt durch Dieter Ruchts Erweiterung der Schulz-Definition, um seine Kritik zu berücksichtigen, dass die Interessenentwicklung nicht unbedingt aus Mangellagen resultieren müsse (wie Schulz annimmt). Anders als bei Rucht wurde jedoch der Begriff der Mangellage beibehalten, weil er für den hiesigen Forschungsgegenstand der Minderheitenorganisationen be sonders zutrifft. Alemann entnahm sein Zitat aus: Schulz, Carola: Der gezähmte Konflikt. Zur Interessenverarbeitung durch Verbände und Parteien am Beispiel der Wirtschaftsentwicklung und Wirtschaftspolitik in der Bundesrepublik (1966–1976), Opladen 1984. S. 15. Das Rucht-Zitat stammt aus: Rucht, Dieter: Parteien, Verbände und Bewegungen als Systeme politischer Interessenvermittlung, in: Niedermayer, Oskar, Stöss, Richard (Hrsg.): Stand und Perspektiven der Parteienforschung in Deutschland, Opladen 1993, S. 251–275, hier S. 257.Google Scholar
  93. 95.
    Alemann, Interessen 1989, S. 26.Google Scholar
  94. 96.
    Diese Definition basiert zum einen auf Ulrich von Alemanns Begriffsbestimmung in Alemann, Interessen 1989, S. 30, der für diesen Zweck die verschiedenen Interessen-Dimensionen umfassend einbezog. Zum anderen liegt ihr die Begriffsbestimmung von „Interessengruppen/Interessenverbände“ des Lexikons der Politik, Bd. 7, S. 281 zugrunde, in der jedoch die Außenwirkung von Interessengruppen lediglich auf politische Entscheidungsprozesse begrenzt gesehen wurde, was zu kurz greift, weil bspw. die konkurrierende Einflussnahmen zwischen Interessengruppen ausklammert wird.Google Scholar
  95. 97.
    Croissant, Aurel; Merkel, Wolfgang; Sandschneider, Eberhard: Verbände und Verbändesysteme im TransformationsprozeB: ein zusammenfassender Vergleich, in: Merkel, Wolfgang; Sandschneider Eberhard: Systemwechsel 4, Die Rolle von Verbänden im TransformationsprozeB, Opladen 1999, S. 329–355, hier S. 331 (im Folgenden zitiert Croissant/Merkel/Sandschneider 1999 ).Google Scholar
  96. 98.
    Die Begriffsunterscheidung der funktionalen und territorialen Interessenrepräsentation wurde in den 60er Jahren von Stanislaw Ehrlich eingebracht.Google Scholar
  97. 99.
    Criossant/Merkel/Sandschneider 1999, S. 330.Google Scholar
  98. 100.
    Kraus in SW 4 1999, S. 24 f. Kraus selber legt in seinen Überlegungen ebenfalls den Schwerpunkt auf Gewerkschaften und Arbeitgeber.Google Scholar
  99. 101.
    Wiesenthal in SW 4 1999, S. 99. schen Erkenntnissen geht eine verbreitete These über den Einfluss der intermediären Ebene in den Demokratisierungsprozessen davon aus, dassGoogle Scholar
  100. 102.
    Schmitter, Philippe C.: Interest Systems and the Consolidation of Democracies, in: Marks, Gary; Diamond, Larry (Hrsg.): Examining Democracy. Essays in Honor of Seymour Martin Lipset, Newbury Park u.a. 1992 (im Folgenden zitiert Schmitter in Marks 1992), S. 156–181, hier S. 166.Google Scholar
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    Kraus in SW 4 1999, S. 24 f.Google Scholar
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    Wiesenthal in SW 4 1999 S. 97 f.Google Scholar
  103. 105.
    Croissant/Merkel/Sandschneider, S. 330 f.Google Scholar
  104. 106.
    Offe, Tunnel S. 64 ff.Google Scholar
  105. 107.
    Vgl. beispielsweise Merkel in Beyme S. 50 sowie Croissant/Merkel/Sandschneider 1999, S. 346.Google Scholar
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    Agh, Attila: The Politics of Central Europe, London 1998, S. 88.Google Scholar
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    Wiesenthal in SW 4 1999, S. 88.Google Scholar
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    Croissant/Merkel/Sandschneider, S. 330f.Google Scholar
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    Offe, Claus: Politische Herrschaft und Klassenstrukturen. Zur Analyse spätkapitalistischer Gesellschaftssysteme, in Kress, Gisela; Senghaas, Dieter: Politikwissenschaft. Eine Einführung in ihre Probleme, Frankfurt am Main 1972, (im Folgenden zitiert Offe, 1972, Politische Herrschaft) S. 135–164.Google Scholar
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    Siehe dazu Garsztecki, Stefan: Die polnische politische Kultur — Kontinuität und Wandel, in: Krasnod@bski, Zdzislaw; Städtke, Klaus; Garsztecki, Stefan (Hrsg.): Kulturelle Identität und sozialer Wandel in Osteuropa: das Beispiel Polen, Hamburg 1999, S. 131–168, hier S. 147, in Bezug auf die hier untersuchten Minderheitenverbände zeigte sich diese Tendenz in vielfacher Hinsicht.Google Scholar
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    Vgl. zur pluralistischen Position des „späten“ Ernst Fraenkel die kurzen Anmerkungen in Schmidt, Manfred G.: Demokratietheorien. Eine Einführung, 3. überarb. und erw. Auflage, Opladen 2000, S. 232 f.Google Scholar
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    Die er vor allem in seinem Sammelband „Deutschland und die westlichen Demokratien“ entwickelt hat, erstmals erschienen 1964, in erweiterter Form erschienen in Franfurt am Main 1991.Google Scholar
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    Siehe dazu die Beziehung dieses Ansatzes auf Ostmittel-und Osteuropa in Widmaier/Gawrich/Becker 1999, S. 42 ff.Google Scholar
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    Den Funktions-Aspekt entwickelte Alemann zwar als Analyse-Frage, bezog ihn jedoch nicht in seine Anwendungsbeispiele ein. Demnach hat die Verbändefunktion in seinen Ausführungen eher normativen Charakter, und es bleibt unklar, wie diese Frage für eine empirische Verwendung operationalisiert werden könnte.Google Scholar
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    Siehe Alemann Interessen 1989, S. 172 ff.Google Scholar
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    Dies basiert z.T. auf den Verbandsfunktionen, die Jürgen Weber unterscheidet: Interessenartikulation (Einbringen von Mitgliederwünschen), -aggregation (Bündelung zu verbandspolitischen Zielen), -selektion (in Bezug auf das politische System) und politischen Integration (Gruppen in das politische System), siehe Weber, Jürgen: Die Interessengruppen im politischen System der Bundesrepublik Deutschland, Stuttgart 1977, S. 346–356.Google Scholar
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    Vgl. Schmitter in Marks S. 170. Schmitter fragt vor allem danach, ob die Gründung zu einem frühen oder späten Zeitpunkt der Transformation geschieht.Google Scholar
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    Vgl. Alemann Interessen 1989, S. 172 ff.Google Scholar
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    Siehe ebda., S. 686. Vergleichbarkeit stellt sich als eines von vier Grundkategorien der vergleichenden Methode dar.Google Scholar
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    Siehe hierzu: Doeker, Günther: Einführung in die Methodik der vergleichenden Analyse politischer Systeme, in: Doeker, Günther (Hrsg.): Vergleichende Analyse politischer Systeme, Freiburg 1971, S. 15–53, hier S. 22.Google Scholar
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    Vgl. Schmitter in Marks 1992, S. 172 f. Dieser bezieht sich vor allem auf Konkurrenz und Kooperation.Google Scholar
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    Siehe dazu Alemann, Ulrich von; Tönnesmann, Wolfgang: Grundriß: Methoden in der Politikwissenschaft, in: Alemann, Ulrich von (Hrsg.): Politikwissenschaftliche Methoden. Grundriss für Studium und Forschung, Opladen 1995 (im Folgenden zitiert Alemann in Alemann 1995), S. 17–140, hier S. 97.Google Scholar
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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2003

Authors and Affiliations

  • Andrea Gawrich
    • 1
  1. 1.BerlinDeutschland

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