Wohnen im Neubaugebiet und in der „Platte“-Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen 1979 und 2000

  • Alice Kahl
Part of the Stadtforschung aktuell book series (STADT, volume 84)

Zusammenfassung

Um in den siebziger Jahren in Leipzig eine Neubauwohnung zugewiesen zu bekommen1, musste man als „Anspruchsberechtigter“ mindestens eine dieser Voraussetzungen erfüllen:
  • Arbeiter oder Angestellter in einem volkswirtschaftlich wichtigen

  • volkseigenen Betrieb, vor allem im Bergbau, Energiegewinnung oder Schwerindustrie

  • Angehörige der „Jntelligenz“ in wichtigen Forschungseinrichtungen

  • Arbeiter oder Angestellter in gesellschaftlichen Organisationen, wie z.B. als Funktionär in den Gliederungen der SED, des FDGB und anderer in der DDR wichtigen Organisationen

  • Arbeiter oder Angestellter in Einrichtungen, die der politischen und staatlichen Sicherheit dienten, wie Volkspolizei, Staatssicherheit

  • Arbeiter- und Bauerninspektion u.ä.

  • Nachweisbar keine eigene Wohnung oder unzumutbare Wohnbedingungen (eine Wohnung unterhalb des Standards „sicher, trocken, warm“)

  • Junges Ehepaar mit 1 oder 2 Kleinkindern ohne eigenen Wohnraum

  • Alleinerziehend mit 1 oder 2 Kleinkindern ohne eigenen Wohnraum.

  • Umsiedlung aus „Kohleabrissgebieten“ nach Devastierung der Dörfer

  • Umsiedlung aus innerstädtischen Abrissgebieten.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2003

Authors and Affiliations

  • Alice Kahl

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